Einwanderung Tausende Jugendliche aus EU-Krisenländern in Deutschland

Die Wirtschaftskrise vor allem in Spanien treibt tausende junge Menschen nach Deutschland. Die Bundesregierung fördert die Ausbildung der Betroffenen hierzulande mit hunderten Millionen Euro.
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Weil die Schlangen vor spanischen Jobcentern immer länger werden, kommen viele Jugendliche aus EU-Krisenländern nach Deutschland. Quelle: dpa

Weil die Schlangen vor spanischen Jobcentern immer länger werden, kommen viele Jugendliche aus EU-Krisenländern nach Deutschland.

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BerlinTausende Jugendliche aus EU-Krisenländern sind in den vergangenen Jahren mit staatlicher Hilfe zur Ausbildung nach Deutschland gekommen – und es sollen noch viel mehr werden. Das kündigte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Donnerstag in Berlin an. Mehr als 7700 Antragsteller profitierten bislang vom 2013 aufgelegten Bundesprogramm MobiPro-EU. Zwei Drittel kamen aus Spanien. Von 2013 bis 2018 soll die Förderung nun erhöht werden – von zunächst geplanten 139 auf 550 Millionen Euro.

„In der Krise haben wir ein Stück weit ein neues Kapitel in der europäischen Arbeits- und Ausbildungskultur“, sagte Nahles zum Start der zweiten Förderphase. Hauptzweck der Förderung sind das Deutschlernen sowie Hilfen, sich in Deutschland und der Arbeitswelt zurechtzufinden.

Eine Umfrage bei beteiligten Betrieben zeigt, dass zuvor nur 18 Prozent bereits Erfahrung mit im Ausland rekrutierten Beschäftigten hatten. 72 Prozent der Betriebe sagten, ein Mangel an qualifizierten Bewerbungen sei ihr Hauptmotiv.

Bisher handelte es sich bei einem Viertel der Geförderten um bereits ausgebildete Fachkräfte. Wegen des großen Interesses junger Leute sollen künftig nur noch junge Leute mit Interesse an einer Berufsausbildung in Deutschland gefördert werden.

Nahles verwies darauf, dass Deutschland laut OECD das zweitbeliebtestes Einwanderungsland sei. „Diese Vielfalt, die wir als Einwanderungsland gewonnen haben, tut uns gut, was Lebensqualität angeht. Aber auch für den Wirtschafts- und Arbeitsmarkt gibt es Gutes zu berichten.“ In vielen Regionen suchten Unternehmen nämlich händeringend nach Fachkräften.

„Vor allem im Vergleich zu den Amerikanern bleiben die Europäer doch recht sesshaft“, sagte Nahles. „Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise beginnt sich das zu verändern. Fast 70 Prozent der Zuwanderer nach Deutschland stammen aus der Europäischen Union.“

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, rief zum verstärkten Kampf gegen Arbeitslosigkeit auf. Junge Arbeitslose verlören rasch ihre gesellschaftlichen Werte. Er wies zurück, dass solche Wanderung über die Grenzen hinweg für die einen Länder Vor-, für die anderen Nachteile bringe. „Das sind lediglich Phasen, die verschoben sind.“ Auch aus Deutschland seien schon viele junge Leute ins Ausland gegangen.

  • dpa
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6 Kommentare zu "Einwanderung: Tausende Jugendliche aus EU-Krisenländern in Deutschland"

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  • Deutsche zählen schon lange nichts mehr für Frau Merkel. Hauptsache Sie kann den Islam fördern und unterstützen. Gefördert wrden nur noch Ausländr oder haben Sie schon gehört, Frau Merkel bringt deutsche Obdachlose in Hotels unter?

  • Alle EU-Jugendliche nach Deutschland zur AusbildunG? Schämen sich die, insere Politziker nicht für die menschenverachtung? Warum unternehmen Sie nichts gegen die heimatlichen Politiker der Jugendliche, die diese Verachten, ja aus dem Land jagen?Hier schweigt Frau Merkel wie üblich, da Sie alle Politiker liebt, die gegen Menschen, besonders Deutsche sind! Wir brauchen kein "kriminellen" Banker und "Experten" in Deutschland!

  • Hat mal jemand gerechnet? 20.000€/person. Gut der € ist bald eh nix mehr wert, aber ich wünschte mir diese Förderung auch für meine Kinder. Es wird darauf hinauslaufen, dass ähnlich wie bei H4-aufstockern sich einige Betriebe da eine goldene Nase verdienen, sowie einige semikriminelle Integrationskursträger gepampert werden. Subventionitis führt immer nur zu ungerechter Umverteilung. Die fette Nahles ist auch noch stolz darauf anderer Leute Geld zum Fenster rauszuwerfen

  • >> Tausende Jugendliche aus EU-Krisenländern in Deutschland >>

    Lernen auf Kosten der Gemeinden etwas Deutsch und ziehen dann wieder ab.

    Ich bin kein Charlie !

  • Ja es ist wirklich traurig, daß wir in unserer BRD kaum noch arbeitswillige Jugendliche haben und wir diese importieren müssen. Dabei haben wir doch beste Voraussetzungen wie Arbeit in rauhen Mengen, exzellente Infrastruktur, geringe Bevölkerungsdichte, verantwortungsvolle Politiker und Verwaltungen, optimale Bildungsvoraussetzungen, freies Land zur persönlichen und familiären Weiterentwicklung, und, und ,und. Ich verstehe gar nicht, daß die Bevölkerung nicht selbst diese Möglichkeiten wahr nimmt und diese Kindern vergönnt. Ob irgendwer der Bevölkerung was ins Essen tut?

  • Im Prinzip habe ich nichts dagegen. Mir tun die jungen Leute aus Spanien leid.
    aber wie sieht es denn mit unseren Jugendlichen aus, die bei der ARGE hängen? Wer kümmert sich um die? Erhalten die eine betretue Ausbildung?
    Neulich verlangte Merkel eine betreute Ausbildung für türkische Jugendliche, weil die es doch so schwer hätten bei uns.
    Also so irgendwie schon alles sehr komisch.
    Deutsche zählen für Merkel offenbar gar nicht

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