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Elektromobilität 91.000 Anträge auf Prämie für E-Autos – Streetscooter vor Audi

Die beliebtesten E-Autos in Deutschland kommen von BMW, VW und Renault – das zeigen aktuelle Zahlen des Bundes. Es gibt eine große Überraschung.
4 Kommentare
Elektroautos: 91.000 Anträge auf Kaufprämie Quelle: Reuters
Elektrische Lieferwagen

Der Streetscooter aus Aachen behauptet sich gegen die Konkurrenz der großen Autohersteller.

(Foto: Reuters)

Berlin Der Streetscooter ist der heimliche Star unter den Elektroautos in Deutschland. Das belegen aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Der batteriebetriebene Transporter des Aachener Nischenanbieters belegt einen beachtlichen fünften Platz in der Hitliste der meistgeförderten deutschen Elektroautos – und lässt damit eine große deutsche Marke wie Audi hinter sich.

Bis zum 31. Dezember 2018 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 91.498 Anträge auf Förderung des Kaufs eines Elektroautos ein. Die meisten Anträge konnte nach Angaben der Behörde BMW für sich verbuchen: 15.633 Antragsteller wollten ein E-Auto des Münchener Herstellers kaufen.

Es folgen auf den Plätzen zwei und drei VW mit 13.189 und Renault mit 11.258 Anträgen. Die Daimler-Tochter Smart belegt mit 10.912 Anträgen Platz vier. Platz fünf geht mit 6.907 Anträgen an den Aachener Hersteller Streetscooter. Auf dem sechsten Platz liegt Audi.

Die Zahl von insgesamt 91.498 Förderanträgen steht für sämtliche Anträge, die seit Inkrafttreten der Regelung zum Kauf von E-Autos im Juli 2016 gestellt wurden. Den Zahlen des Bafa zufolge wurden 2016 insgesamt 9.023 Anträge gestellt, 2017 waren es 37.874 Anträge und 2018 insgesamt 44.601 Anträge.

Der Kauf eines batteriebetriebenen Autos wird mit einem Umweltbonus von 4.000 Euro und der eines Plug-in-Hybrid-Neufahrzeugs mit 3.000 Euro bezuschusst. Bund und Autoindustrie tragen jeweils die Hälfte. Die über den Energie- und Klimafonds zur Verfügung stehenden Bundesmittel betragen 600 Millionen Euro.

Das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung von einer Million E-Autos bis 2020 wird allerdings trotzdem nicht erreicht werden. Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE), die die Regierung berät, geht davon aus, dass dies frühestens 2022 gelingen kann. Zum Vergleich: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind in Deutschland über 46 Millionen Pkws zugelassen.

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4 Kommentare zu "Elektromobilität: 91.000 Anträge auf Prämie für E-Autos – Streetscooter vor Audi"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Vielleicht hält eine Mehrheit
    - ganz anders als nicht selten mit viel Emphase, Jeden der nicht so denkt für rückständig haltend -
    das E-Auto garnicht für so attraktiv. Für - angeblich - "zukunftsweisend". -
    Vielleicht hat eine Mehrheit begriffen, dass sie - mal wieder - von einer Wahnsinns-Politik in einen unausgegorenen Wahnsinn hinein manipuliert werden soll.

  • @ Herr J.-Fr. Pella
    oder wie Sie wirklich heissen - aber sich nicht trauen anzugeben (was ich bei der Lektüre des Inhalts? nachvollziehen kann ;-)

    Ich wünsche Ihnen nur 10 Minuten den Dreck ungefiltert einzuatmen, den Sie ANDEREN nach hinten heraus erst ins Gesicht, dann in die Atemwege und anschliessend in die Lunge blasen. DANN wüssten Sie wovon Sie reden.
    Sie wissen es aber nicht.

    Also lassen Sie´s am besten.

  • wenn der Bund richtig sauberen Diesels mit dem selben Geld gefördert hätte, wäre viel mehr für die Umwelt und deutsche Arbeitsplätze getan.

  • E-Autos............
    Ein mieses Produkt bleibt mies. Rechnen wir die firmeneigenen Autos raus (RWE; EON; BUND; POST STADTWERKE USW.) wieviel verbleibt dann noch???
    Abgesehen davon, was sind schon 90.000 Anträge innerhalb von 3 Jahren???

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