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Elektromobilität Auch Bayern will Tesla-Standort werden

Tesla erwägt eine Giga-Factory in Deutschland. Mehrere Bundesländer buhlen um die Gunst des Elektroautobauers – nun auch Bayern.
Update: 02.08.2018 - 02:05 Uhr Kommentieren

„Elon Musk kann deutsche Expertise in der Teslaproduktion gebrauchen“

München/New YorkNach dem Saarland und Rheinland-Pfalz hat sich auch Bayern als Standort für eine Fabrik des US-Elektroauto-Pioniers Tesla ins Spiel gebracht. Als möglichen Sitz nannte Landeswirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) in der „Süddeutschen Zeitung“ die Region Hof in Nordostbayern. Es gebe bereits Kontakte, „der Freistaat bietet für eine Ansiedlung exzellente Voraussetzungen“.

Tesla-Chef Elon Musk will Batterie- und Autofabriken in Asien und Europa hochziehen. Deutschland sei „die bevorzugte Wahl für Europa“, hatte er im Juni bei Twitter geschrieben. Unter anderem das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bekundeten anschließend Interesse.

So hatten beispielsweise der Ministerpräsident des Saarlands, Tobias Hans, und die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger Elon Musk bereits zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Erste Gespräche sollen auch schon geführt worden sein. Ergebnisse gab es aber nicht. Aus Rheinland-Pfalz verlautete es: „Selbstverständlich ist das Wirtschaftsministerium mit dem Unternehmen in einem guten Austausch.“

Tesla äußerte sich zu der Sache bisher nicht. Informationen des Handelsblatt zufolge, könnte es aber bis zum Ende des Jahres beziehungsweise Anfang kommenden Jahres eine Investitionsentscheidung geben.

Der Elektroautohersteller besitzt bereits eine Fabrik in den Niederlanden, der europäische Hauptsitzt, in dem in Kalifornien gebaute Fahrzeuge für den lokalen Markt vorbereitet werden. Im kalifornischen Fremont unterhält Tesla ebenfalls eine Fabrik. Dort produzierte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 88.000 Fahrzeuge. In einer Fabrik im US-Bundesstaat Nevada baut Tesla Batterien.

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  • dpa
  • dsc
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