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Elektromobilität Energiewirtschaft: Regierung muss Hürden bei E-Ladenetz abbauen

Der Erfolg der Elektromobilität wird sich laut Kerstin Andreae bei der privaten Ladeinfrastruktur entscheiden. Deshalb fordert die BDEW-Chefin von der Regierung, schnell Maßnahmen zu ergreifen.
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E-Mobilität: BDEW-Chefin fordert Maßnahmen für private Ladenetze Quelle: dpa
Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation

„Insgesamt wäre es zielführend, wenn die Politik die Rahmenbedingungen für Elektromobilität schafft und die Ausgestaltung dann der Wirtschaft überlässt“, sagte Andreae.

(Foto: dpa)

Berlin Die Energiewirtschaft hat die Bundesregierung vor dem „Autogipfel“ am Montag aufgefordert, Hürden für den Einbau privater Ladeinfrastruktur bei Elektroautos schneller abzubauen. Die neue Hauptgeschäftsführerin des Energieverbandes BDEW, Kerstin Andreae, sagte der Deutschen Presse-Agentur, bei der privaten Ladeinfrastruktur werde sich der Erfolg der Elektromobilität entscheiden. „Wir appellieren daher an die Regierung, den Vorschlag des Bundesrates für eine schlanke Anpassung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts anzunehmen, anstatt sich bis Ende 2020 Zeit zu geben.“ Dabei geht es um Erleichterungen etwa beim Einbau von Ladestationen unter anderem in Tiefgaragen.

„Insgesamt wäre es zielführend, wenn die Politik die Rahmenbedingungen für Elektromobilität schafft und die Ausgestaltung dann der Wirtschaft überlässt“, sagte Andreae. Elektromobilität gehe nicht ohne die Energiewirtschaft. „Wichtig ist, dass die Automobilindustrie künftig Informationen über die Anzahl und Art der erwarteten Neuzulassungen zur Verfügung stellen muss. Das ist eine Grundvoraussetzung für den bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur.“

Unverständlich sei, dass von der Regierung weiterhin das Ziel von einer Million öffentlicher Ladepunkte bis 2030 ausgegeben werde. „Nach unseren Berechnungen sind 350.000 Ladepunkte für die anvisierten zehn Millionen E-Autos vollkommen ausreichend. “

Der Verkehrsexperte des Umweltverbandes BUND, Jens Hilgenberg, sagte, allen Akteuren auf dem „Autogipfel“ müsse klar sein, dass der Trend zu immer größeren, schwereren und leistungsstärkeren Autos durchbrochen werden müsse. Nachhaltige, zukunftsfähige Fahrzeuge müssten klein, leicht und sauber sein. Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur sehe der BUND in erster Linie die Wirtschaft in der Verantwortung - weil Konzerne nach eigenen Bekundungen E-Autos im großen Stil verkaufen müssten, um CO2-Flottengrenzwerte einzuhalten.

Mehr: Für ihr Treffen mit der Kanzlerin am Montag haben die Autobauer einen Plan: Sie wollen den Durchbruch beim Ausbau von Elektro-Ladesäulen besiegeln.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Elektromobilität: Energiewirtschaft: Regierung muss Hürden bei E-Ladenetz abbauen"

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  • "Die Energiewirtschaft hat die Bundesregierung vor dem „Autogipfel“ am Montag aufgefordert, Hürden für den Einbau privater Ladeinfrastruktur bei Elektroautos schneller abzubauen." Es wird sicherlich Ladestationen geben - allerdings ist es unmöglich nur diese eine Strategie für Fussballfeld-grosse Ladestationen zu Planen. Es gibt neueste Technologien die wesentlich effektiver sind. Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch - das ist auch für die Berliner Neutrino Energy Group vollkommen klar. Allerdings werden Zwischenstopps an den Ladesäulen demnächst der Vergangenheit angehören. Die Autos der Marke Pi beziehen ihre Energie aus Energiewandlern, die diese aus Strahlung gewinnen. Dabei geht es um sehr leichte Elektrofahrzeuge, deren Karosserie nicht aus Aluminium besteht, sondern aus Karbon. Dieses Kohlenstoffverbundmaterial ist nicht nur extrem leicht, sondern ermöglicht auch die problemlose Integration der Energiewandler. Somit kann der gesamte Fahrzeugkörper für die Energiegewinnung genutzt werden. Der griechische Buchstabe Pi wurde als Markenname gewählt, weil er für Unendlichkeit steht. So wie Fotovoltaikanlagen Strom aus dem sichtbaren Licht gewinnen, wandelt die Neutrino-Voltaik nicht-sichtbare Strahlung in Energie um. Damit ergibt sich ein bedeutender Vorteil: diese Energiegewinnung ist nicht vom Tageslicht abhängig. Die extrem kleinen, hochenergetischen Teilchen stehen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, an jedem beliebigen Ort zur Verfügung. Das vereinfacht die gesamte Elektromobilität...