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Elke Hannack Stellvertretende DGB-Chefin will „Besoldungsflickenteppich" nicht länger hinnehmen

Die stellvertretende DGB-Chefin kritisiert, dass Tarifabschlüsse in den einzelnen Bundesländern nicht einheitlich auf Beamte übertragen werden.
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Sie fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit. Quelle: dpa
Elke Hannack

Sie fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit.

(Foto: dpa)

BerlinNach der Tarifrunde ist vor der Besoldungsrunde. Die Einigung, die Arbeitgeber und Gewerkschaften am Wochenende für die Angestellten in den Ländern erzielt haben, soll nun auf die Beamten übertragen werden. Doch ob das eins zu eins oder mit Abstrichen geschieht, entscheiden seit der Föderalismusreform 2006 die Landesgesetzgeber.

So ist über die Jahre ein „Besoldungsflickenteppich“ entstanden, der mittlerweile auch das Bundesverfassungsgericht beschäftigt – und den Elke Hannack so nicht länger hinnehmen will: Wer als Polizeimeister in Niedersachsen neu verbeamtet werde, der verdiene im Jahr 2660 Euro weniger als sein Kollege in Bayern, kritisiert die für Beamtenpolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB): „Das ist ein Armutszeugnis für die öffentlichen Arbeitgeber und ein schlechtes Vorzeichen für die Fachkräftegewinnung.“

Die studierte Theologin ist einziges CDU-Mitglied im DGB-Bundesvorstand, dem sie seit 2013 angehört. Verdi-Mitglied Hannack hat kurz als Verkäuferin gearbeitet, bevor sie Gewerkschaftskarriere machte. Bei der Wiederwahl des vierköpfigen DGB-Bundesvorstands 2018 erhielt sie das beste Ergebnis.

Die Länder fordert die 57-Jährige nun auf, bei der Bezahlung Lücken gegenüber dem Bund oder Bayern zu schließen: „Das geht nur, indem die Besoldungspolitik nach Kassenlage endlich gestoppt wird.“

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