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Emnid-Sonntagstrend 41 Prozent wollen große Koalition zurück

Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich die große Koalition zurück, das belegt eine aktuelle Umfrage. Die FDP dümpelt unterdessen bei rund drei Prozent - und findet Lob für die Piraten, die auf neun Prozent klettern.
09.10.2011 Update: 09.10.2011 - 14:34 Uhr 21 Kommentare
Wendet Kanzlerin Merkel bereits den Kopf in Richtung SPD? Die Mehrheit der Deutschen würde das laut einer Umfrage befürworten. Quelle: dpa

Wendet Kanzlerin Merkel bereits den Kopf in Richtung SPD? Die Mehrheit der Deutschen würde das laut einer Umfrage befürworten.

(Foto: dpa)

Berlin Die Mehrheit der Deutschen favorisiert einer Umfrage zufolge eine große Koalition. 41 Prozent seien der Meinung, dass Union und SPD gemeinsam am besten die Probleme des Landes lösen könnten, ergab eine Emnid-Erhebung für die „Bild am Sonntag“. 33 Prozent der Befragten halten Rot-Grün für geeignet. Dem Regierungsbündnis von Union und FDP trauen dies nur noch zwölf Prozent zu.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, hätte Schwarz-Gelb abermals keine Mehrheit: CDU und CSU kommen laut Emnid-Umfrage wie in der Vorwoche auf 32 Prozent, die FDP verliert einen Punkt auf drei Prozent. Die SPD bleibt bei 28 Prozent, die Grünen bei 17 Prozent. Die Linkspartei verharrt bei sieben Prozent. Einzig die Piraten legen in der Umfrage um zwei Punkte auf neun Prozent zu und würden erstmals in den Bundestag einziehen. Emnid befragte vom 29. September bis 5. Oktober insgesamt 3257 Personen.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner wertete den Erfolg der Piratenpartei unterdessen auch als Impuls für seine eigene Partei. „Es wächst ein Wunsch nach Privatheit und Freiheit im Internet, den wir teilen“, sagte Lindner dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Viele Wähler würden sich mehr Transparenz in der Politik wünschen und fänden den Stil der Piraten „charmant“.

„Man kann manches von den Piraten lernen, aber kopieren sollte man sie besser nicht“, sagte Lindner und sprach sich für mehr Bürgerbeteiligung aus. Die Möglichkeit von Volksbefragungen sei „diskussionswürdig“.

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    Der SPD-Politiker Niels Annen räumte ein, dass die etablierten Parteien die Brisanz der Netzpolitik womöglich zu spät erkannt hätten. Das habe mit einem Mangel an persönlicher Erfahrung zu tun, sagte Annen im Interview mit „Spiegel Online“ und fügte hinzu: „Einige meiner damaligen Bundestags-Kollegen lassen sich ihre Mails noch immer ausdrucken und haben nicht erkannt, wie stark das Internet inzwischen Teil des Alltags geworden ist.

    • dapd
    • rtr
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    21 Kommentare zu "Emnid-Sonntagstrend: 41 Prozent wollen große Koalition zurück"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es ist nicht logisch, warum sollte "das Volk" sich zu 41% die große Koalition wünschen? Was hat diese geleistet? Werden dadurch die schulden GR´s geringer, der EFSF nicht ausbezahlt, die Steuern senken? Bekommen wir mehr soziale Sicherheit?, bessere Schulen und Straßen? NEIN, NEIN, NEIN, wir werden nur noch mehr abgezockt bis zur totalen Armut und die Profischreihälse werden schreien: Wollt Ihr die Große Koalition? Und das Volk wird antworten: Jaaah!
      Wir werden im 1000jährigen Paradiso landen. Na, dann!!

    • PDV (Partei der Vernunft), gibt es bereits :)

    • 59% wollen keine neue Große Koalition - das ist ist die Mehrheit! Könnt Ihr vom HB schon nicht mehr rechnen?

    • Wir sind das Volk

      Wir wollen keine Befehlsempfänger der Illuminaten. Denn genau die reißen Europa gerade in eine Megakrise. Sie leben in Saus und Braus, aber uns reißen sie tiefer und tiefer.

    • Ich kann mir nicht vorstellen,daß die große Koalition
      besser regiert als schwarz/gelb.

      Mit Kanzler Steinbrück ist das Volk expliziet noch schlechter dran als mit Merkel .
      Steinbrück wird das Volk im Schnellgang in die Armut
      schicken -kompromißlos .

      Im Übrigen sind die Ergebnisse der Umfrage getürkt .

      Das Volk hat CDU u.SPD im Hinterkopf noch als die
      Arbeitgeberpartei gespeichert.

      Somit kann die getürkte Umfrage nur der SPD dienen,der Bürger ist nicht so blöd um dies zu realisieren!

    • Bankendrama: WELT zensiert schon wieder Titel | Drucken |
      08.10.2011

      Der Zensor bei "WELT-ONLINE" schlägt innerhalb von 24 Stunden schon wieder zu. Aus dem Titel "Countdown zum Kollaps europäischer Banken läuft" wurde "Countdown zur Rettung europäischer Banken läuft". - Die Banken stehen am Abgrund. Die Leute sollen aber nicht beunruhigt werden.



      Nachdem "WELT-ONLINE" gestern schon eine Schlagzeile entschärft hatte, gibt es heute schon wieder einen solchen Fall zu beklagen. Und wieder reiben sich Leser von "WELT-ONLINE" die Augen. Bis Samstagabend konnte man selbst auf der Startseite des Blattes noch lesen:

      "Countdown zum Kollaps europäischer Banken läuft"

      Doch dieser Titel nach wenigen Stunden "verharmlost" und auf den Kopf gestellt bzw. ausgewechselt in:

      "Countdown zur Rettung europäischer Banken läuft"

      Eines ist jedenfalls klar: "Countdown zur Rettung" hört sich doch viel positiver an als "Countdonw zum Kollaps"! - Doch am Ende ist es auch egal, weil die Rettung nicht mehr möglich ist.


      Offensichtlich herrschen nicht nur bei Springer in Berlin aktuell Verhältnisse wie in der früheren DDR.

    • Die grosse Koalition zurück?
      Wo wurde denn die Umfrage gestartet?
      Die Menschen in D möchten eine Partei, die wieder für den Bürger in D da ist. Eine Partei die gegen zuviel EU ist, diese Parteien sind auf gar keinem Fall die etablierten Parteien.

    • Die Überschrift ist irreführend: Emnid hat überhaupt nicht nach dem Rückwunsch der großen Koalition gefragt. Richtig wäre:
      "88 Prozent trauen der jetzigen Koalition nicht mehr zu, die Probleme des Landes zu lösen"
      Ob Emnid überhaupt danach gefragt hat, ob jemand KEINER der möglichen Koalitionen zutraut, die Probleme zu lösen, wage ich zu bezweifeln. Auch das wäre entblößend gewesen. Leider ist damit dieser Artikel journalistisch schwach ausgearbeitet und eine vertane Chance die enthaltene Nachricht ins nötige Rampenlicht zu holen.

    • So, nun haben wir uns mal so richtig schön ausgeheult.

      3/4 sind wütend über ihre Machtlosigkeit
      1/4 (fast) befürworten Demonstrationen

      Aber, mit genau dem wird man nie etwas erreichen. Schlimmer als den Aufstand auf der Straße fürchenten die Illuminaten aber, dass man sich auch innerlich vom System frei macht. Und damit meine ich nicht über diese Eso-Spinner, oder Sekten oder die armen, kritischen und sehr bewussten Bürger, die ihr Heil in der Religion suchen.

      Aber der GROSSE BRUDER hat vorgesorgt und hat die Organisation innerlich übernommen, die hier Abhilfe schaffen könnte. Trotzdem, über das Internet hat sich die Technik verbreitet.

      Man kann sehr wohl in diesem System herrlich leben
      und dennoch ist man frei.

    • Solange etwa ein Herr Henkel keine neue Partei gründet, sind in der Tat momentan nur die Piraten wählbar. Der Einheitsblock sicher nicht!

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