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Emnid-Umfrage Union und SPD fallen auf Allzeit-Tiefs

Die Regierungsparteien verlieren weiter an Wählergunst. Die CDU/CSU und die SPD rutschen in einer Meinungsumfrage auf Rekordtiefs.
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Die CDU/CSU kommen auf nur 25 Prozent. Quelle: dpa
Angela Merkel

Die CDU/CSU kommen auf nur 25 Prozent.

(Foto: dpa)

New York Der Abwärtstrend der großen Koalition in Umfragen hält an. Wie aus der Emnid-Umfrage im Auftrag für die „Bild am Sonntag“ hervorgeht, fällt die Union um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent. Auf 15 Prozent kommt die SPD (minus zwei Prozentpunkte). Damit liegen die Sozialdemokraten gleichauf mit der AfD (unverändert).

Zu den Gewinnern zählen die Grünen, die 19 Prozent der Wählerstimmen erhalten würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Woche zuvor. Linke und FDP kommen jeweils auf zehn Prozent - ein Prozentpunkt weniger für die Linke und einen mehr für die FDP.

Den Absturz der Volksparteien in den letzten Jahren sehen die Hälfte der befragten deutschen Wähler als Chance für die Demokratie, 37 Prozent eher als Gefahr. Trotz der niedrigen Umfragewerte für die SPD sind 54 Prozent der Meinung, dass die Sozialdemokraten in der deutschen Politik gebraucht werden. 36 Prozent könnten auf die SPD verzichten, 26 Prozent auf die Union. 64 Prozent sind bei CDU/CSU anderer Meinung.

Die CDU und SPD müssen am 28. Oktober bei der Landtagswahl in Hessen herbe Verluste befürchten - in einer ZDF-Umfrage lag die CDU mit 26 Prozent vor den Grünen (22) und der SPD (20). Am Samstag warnte Kanzlerin Angela Merkel die CDU: Wenn man sich weiter so stark damit beschäftige, was in der Flüchtlingspolitik 2015 vielleicht anders hätte laufen müssen, statt zukunftsorientierte Politik zu machen, „dann werden wir den Charakter einer Volkspartei verlieren“.

Unterdessen meinte Andrea Nahles, dass sie es trotz des historisch schlechten Ergebnis von 9,7 Prozent bei der Bayern-Wahl und miserabler bundesweiter Umfragewerte nicht bereut, den SPD-Vorsitz übernommen zu haben. Sie sei bereit, Fehler zuzugeben, sagte sie der „Bild am Sonntag“. „Aber ich habe nie in den letzten Monaten gedacht, dass es falsch gewesen wäre, SPD-Vorsitzende zu werden. Im Gegenteil: Es treibt mich, genau diesen Job zu machen.“

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