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Energie Bundesnetzagentur startet Prämien-Verfahren zum Ausstieg aus der Steinkohle

Betreiber von Steinkohlekraftwerken können sich auf Stilllegungsprämien bewerben. Pro Megawatt liegt der Höchstpreis bei 165.000 Euro.
04.08.2020 - 14:24 Uhr 1 Kommentar
Das Steinkohle-Kraftwerk Datteln IV vom Energie-Unternehmen Uniper ging erst im Frühjahr 2020 ans Netz. Quelle: AP
Das Steinkohle-Kraftwerk Datteln IV

Das Steinkohle-Kraftwerk Datteln IV vom Energie-Unternehmen Uniper ging erst im Frühjahr 2020 ans Netz.

(Foto: AP)

Bonn Die Bundesnetzagentur hat das Verfahren zum Ausstieg aus der Steinkohleverstromung gestartet. Die Behörde gab am Dienstag die Bedingungen für die erste Ausschreibungsrunde bekannt, in der sich Betreiber von Steinkohlekraftwerke für Stilllegungsprämien bewerben können.

Zum ersten Gebotstermin am 1. September 2020 werden insgesamt 4000 Megawatt an stillzulegender elektrischer Leistung ausgeschrieben, wie die Netzagentur in Bonn mitteilte. Der Höchstpreis in dieser Runde liegt bei 165.000 Euro pro Megawatt. Zum Vergleich: Das in diesem Jahr neu ans Netz gegangene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 hat eine Leistung von 1100 Megawatt.

Deutschland will bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung aussteigen. Dazu hat der Bundestag einen Stufenplan verabschiedet. Mit den Betreibern von Steinkohlekraftwerken wurden, anders als bei der Braunkohle, keine Entschädigungssummen vereinbart.

Stattdessen sollen die Kraftwerksbetreiber Stilllegungsprämien erhalten. Dazu gibt es insgesamt acht Ausschreibungsrunden bis 2027, mit sinkenden Höchstpreisen. „Die Ausschreibungen schaffen einen Anreiz, die klimaschädlichsten Steinkohlekraftwerke schnell vom Netz zu nehmen“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

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    Wenn nicht genug Kraftwerksblöcke über die Ausschreibungen aus dem Markt genommen werden, können Kraftwerksblöcke per Anordnung der Bundesregierung ohne Entschädigung vom Markt genommen werden. Nach 2027 soll dann ausschließlich über das Ordnungsrecht abgeschaltet werden.

    Mehr: Steinkohle-Unternehmen Steag bringt Kohlekompromiss vor das Verfassungsgericht

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Energie: Bundesnetzagentur startet Prämien-Verfahren zum Ausstieg aus der Steinkohle"

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    • Ja, das muss vorangedrängt werden. Es gibt neueste Forschungsergebnisse für eine emissionsfreie und kostengünstige Neutrino-Technologie. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlicht aktuell sein Buch "Das ewige Licht" Verlag Weltbuch - das Buch ist online verfügbar unter ISBN13 9783906212562. Er wird an der Moskauer Uni Neutrino Verfahrenstechnologien dozieren. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung vollständig mit Strom zu versorgen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. Deutsche Ingenieure, Russische Investoren, bald an der amerikanischen Börse zum Ende des Jahres, wird NeutrinoInside mit dieser sensationelle emissionsfreien Energienutzung weltweit begeistern. Mobile, Dezentrale Energieversorgung und unendliche Reichweite in der Elektromobilität für eine weltweite Zukunft Jetzt!

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