Energiekonzept Söder wirbt für den schnellen Atomausstieg

Bayerns Umweltminister Markus Söder will bis 2020 aus der Atomenergie aussteigen. Mit einem eigenen Konzept für die Energiewende treibt er die Diskussion in der Partei voran - und den Koalitionspartner auf die Palme.
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Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) treibt die Energiediskussion in seiner Partei voran. Quelle: dapd

Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) treibt die Energiediskussion in seiner Partei voran.

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Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) wirbt trotz skeptischer Stimmen aus der Union und der FDP für einen Atomausstieg bis zum Jahr 2020. Dieses Ziel könne erreicht werden, sagte Söder am Donnerstag bei der Vorstellung eines entsprechenden Konzeptes in München. Allerdings sei hierfür eine „breit angelegte Offensive“ notwendig.

Söder mahnte, es müsse ein Ausstiegsdatum genannt werden, um „Investitions-Anreize auszulösen“. Die geplante Energiewende könne ein „großes Konjunkturprogramm“ für Deutschland werden und für zahlreiche neue Arbeitsplätze sorgen. Spätestens müsse der Ausstieg aus der Kernenergie in Bayern bis zum Jahr 2022 erfolgen.

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) will allerdings noch ein eigenes Konzept für die Energiewende vorlegen. Er hat das Ausstiegsdatum 2020 bereits als „völlig unrealistisch“ kritisiert.

Söder äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass die schwarz-gelbe Koalition in Bayern sich auf ein gemeinsames Papier verständigen wird. Der CSU-Politiker versicherte zugleich, er habe mit der Vorstellung seines Konzeptes Zeil nicht „überfahren“ wollen.

  • dapd
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