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Energiekosten Regierung einigt sich auf CO2-Kostenteilung zwischen Mietern und Vermietern

Vermieter sollen sich zur Hälfte an den Kosten durch die CO2-Abgabe beteiligen. Die neue Regelung soll auch für Gewerbemieten gelten.
31.05.2021 - 23:24 Uhr Kommentieren
Mehrkosten durch den CO2-Preis sollen in Zukunft geteilt werden. Quelle: obs
Aufschlag bei Heizkosten

Mehrkosten durch den CO2-Preis sollen in Zukunft geteilt werden.

(Foto: obs)

Berlin Der Heizkosten-Aufschlag durch den CO2-Preis kann ab nächstem Jahr zwischen Mietern und Vermietern geteilt werden. Die beteiligten Ministerien von Union und SPD einigten sich am Montagabend nach längerer Debatte auf Details des Projekts, wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen erfuhr.

Das Vorhaben soll nun am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Danach müssen sich Vermieter zur Hälfte an den Mehrkosten durch die CO2-Abgabe beteiligen, was auch für Gewerbemieten gilt. Das Gesetz, dessen Entwurf Reuters vorliegt, soll ab Januar 2022 gelten und ist zunächst bis Ende 2024 befristet.

Seit Anfang des Jahres wird in Deutschland ein Preis auf den CO2-Ausstoß von Sprit, Gas oder Heizöl erhoben, der über die Jahre deutlich steigen soll. Da Mieter keinen Einfluss auf eine Entscheidung zur energetischen Sanierung ihrer Wohnungen haben und Vermieter die Mehrkosten bisher an sie vollständig weiter geben können, hatten sich die Minister auf die Aufteilung verständigt.

Das Justizministerium rechnet in seinem Gesetzentwurf für eine durchschnittlich 140 Quadratmeter-Wohnung mit 165 Euro Mehrkosten im Jahr. Das federführende Justizministerium war am Abend zunächst nicht zu erreichen.

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    Mehr: Wichtigster Treiber für die Verbraucherpreise bleibt die Energie. Die längerfristige Dynamik hängt aber vor allem von der Lohnentwicklung ab.

    • rtr
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