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Energiepolitik Mitglied der Kohlekommission ruft Aktivisten auf, Hambacher Forst weiter zu besetzen

Der Energiekonzern RWE ist Eigentümer des Waldes und möchte ihn abholzen, um darunterliegende Braunkohle zu baggern. Ein Gericht hatte das vorerst gestoppt.
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Im empfohlenen Konzept der Kommission für einen Ausstieg aus der Kohle-Verstromung wird der Erhalt des Waldes lediglich als „wünschenswert“ bezeichnet. Quelle: dpa
Baumhäuser im Hambacher Forst

Im empfohlenen Konzept der Kommission für einen Ausstieg aus der Kohle-Verstromung wird der Erhalt des Waldes lediglich als „wünschenswert“ bezeichnet.

(Foto: dpa)

KerpenDie Vertreterin der Tagebau-Betroffenen in der Kohlekommission hat die Aktivisten im Hambacher Forst dazu aufgerufen, trotz des Kompromisses in dem Gremium im besetzten Wald zu bleiben. „Weil man RWE hier einfach auch nicht vertrauen kann“, sagte Antje Grothus am Montag dem Hörfunksender WDR5. Der Hambacher Forst sei weiter hart umkämpft. „Und man muss darauf achten, dass er geschützt wird.“

Der Energiekonzern RWE ist Eigentümer des Waldes und möchte ihn abholzen, um darunterliegende Braunkohle zu baggern. Ein Gericht hatte das vorerst gestoppt. Grothus ist prominentes Gesicht der Bürgerinitiative „Buirer für Buir“, die für den Erhalt des Hambacher Forsts kämpft. Im empfohlenen Konzept der Kommission für einen Ausstieg aus der Kohle-Verstromung wird der Erhalt des Waldes lediglich als „wünschenswert“ bezeichnet. Am Samstag hatte Grothus gesagt, sie erwarte nach der Einigung der Kohlekommission eine Entschärfung des Konflikts um den Wald. Das sei ein Grund gewesen, der „schwachen Formulierung“ zuzustimmen.

„Wir hätten uns ein ambitioniertes Ergebnis der Kohlekommission gewünscht“

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Energiepolitik: Mitglied der Kohlekommission ruft Aktivisten auf, Hambacher Forst weiter zu besetzen"

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  • Die Besetzung ist klar ein Rechtsverstoss. Wer dazu aufruft, muss verantwortlich gemacht
    werden.