Energiepreise: Was Sie gegen extreme Strompreiserhöhungen tun können
Ein Teil des Stromverbrauchs wird künftig zu einem gedeckelten Tarif angeboten.
Foto: IMAGO/aal.photoBerlin, Düsseldorf. Strom- und Gasversorger erhöhen ihre Preise auf breiter Front. Dafür haben sie oft gute Gründe: Ihre Beschaffungskosten sind in den vergangenen Monaten in vielen Fällen stark gestiegen. Sie müssen für Strom oder Gas im Großhandel deutlich mehr bezahlen – und die Preiserhöhungen an ihre Kundinnen und Kunden weiterreichen. Doch sind die Preiserhöhungen immer in vollem Umfang gerechtfertigt?
Die Gelegenheit jedenfalls erscheint günstig, die Preise stärker als nötig zu erhöhen: Mit den Preisbremsen für Strom und Gas, die bis Mitte Dezember Bundestag und Bundesrat passiert haben sollen, sind die Kosten für 80 Prozent des Verbrauchs auf 40 Cent je Kilowattstunde beim Strom und zwölf Cent beim Gas gedeckelt. Die Differenz zum tatsächlichen Preis trägt der Bund.
„Der Verdacht liegt nahe, dass einige Energieversorgungsunternehmen die Preisbremse und die damit verbundene Wettbewerbshemmung ab Januar nutzen, um überzogene Preiserhöhungen durchzusetzen“, sagt Udo Sieverding, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale NRW. Was aber kann der Kunde dagegen tun?