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Energiewende DGB will Geringverdiener vor hohen Strompreisen schützen

DGB-Vorstand Dietmar Hexel plädiert dafür, privaten Haushalten Strom zu einem "rechtlich festgelegten, sozial angemessenen Preis" zur Verfügung zu stellen. "Wer mehr pro Kopf verbraucht, zahlt einen höheren Tarif."
05.06.2011 - 14:37 Uhr 7 Kommentare
Strommasten in Dorsten. Quelle: ap

Strommasten in Dorsten.

(Foto: ap)

Berlin Die Gewerkschaften pochen auf einen Ausgleich für die von der Energiewende ausgelösten Strompreiserhöhungen. "Energie ist - wie Luft und Wasser - ein lebensnotwendiges und öffentliches Gut. Strom und Wärme braucht jeder. Jedem muss eine bestimmte Menge zu einem fairen Preis zur Verfügung stehen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel dem Handelsblatt.

Hexel schlug vor, privaten Haushalten beim ersten Wohnsitz "eine bestimmte Menge an Strom zu einem rechtlich festgelegten, sozial angemessenen Preis" anzubieten. "Wer mehr pro Kopf verbraucht, zahlt einen höheren Tarif. Das wäre ein interessantes Modell, besonders für Geringverdiener", sagte Hexel.

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    7 Kommentare zu "Energiewende: DGB will Geringverdiener vor hohen Strompreisen schützen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Stropresie sidn schon die gnazwe Ziet gestiegen. Lange VOR dem Auasstieg.

      Hohe Preise TROTZ über 80 % aus fossil-atomaren Strom.

      Na, merken sie was?

    • Natürlich als öffentliches Gut. Und nicht als Spekulationsobjekt.

    • "Der DGB sollte sich lieber mal für die ordentliche Bezahlung der Arbeitnehmer einsetzen!"

      Tja, wenn der das allein bestimmen könnte ... .
      Sieht der Kapitalismus nicht vor

    • Atomausstieg - Atomausstieg aber keiner wills bezahlen !
      Nix da ! Bezahlt euren Strom den ihr Verbraucht , auch Geringverdiener haben gefordert sofort die Kraftwerke abzuschalten .
      Wer a sagt muss auch b sagen , oder mit gefangen mit gehangen !
      Zur Kasse Bitte !!!

    • Energie als öffentliches Gut? Wie qualifiziert man sich eigentlich für den DGB-Vorstand?

      Außerdem ist es ineffizient dutzende verschiedene Sozialleistungen an mehr oder weniger dieselbe Personengruppe auszuschütten. Für den Sozialausgleich für Geringverdiener reichen die vorhandenen Instrumente mehr als aus. Wenn es unbedingt sein muss, müssen halt die Sätze angepasst werden.

    • Dieser Vorschlag sind die Vorboten eines staatlichen Dirigismuus, wo keiner mehr frei netscheiden kann. Wir sind auf dem Weg in eine ökologische Diktatur unter Aufgabe der Freiheit. Es lebe das Motto: Die Politik kann alles am Besten. Gegen diese Bestrebungen brauchen wir eine Partei mit klarem liberalem Kompass.

    • Der DGB sollte sich lieber mal für die ordentliche Bezahlung der Arbeitnehmer einsetzen!

      Der erste Versuch der Zuteilung von Stromkontingenten?
      Auf wieviel legitimierte Liter Wasser, Atemluft darf man sich zukünftig einstellen?

      Es lebe der Sozialismus!!

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