Energiewende Die Öko-Lüge – Wie Deutschland seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz verspielt
Berlin Der „Tag der Deutschen Industrie“ ist das jährliche Hochamt bundesrepublikanischer Wirtschaftsmacht. 1200 Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder, Mittelständler, Familienunternehmer und Verbandslobbyisten strömen am 25. September in die „Station Berlin“, einen früheren Postbahnhof in Kreuzberg. Am Vormittag erweist Angela Merkel den Teilnehmern ihre Reverenz. Im grünen Jackett und mit forschem Schritt eilt die Bundeskanzlerin ans Rednerpult.
Der Blazer wird das einzige Stück Grün bleiben, das die Kanzlerin an diesem Tag mitgebracht hat. Im rhetorischen Gepäck trägt sie stattdessen ein schmutziges Geschenk für die deutsche Schlüsselbranche. Sie wolle die Autoindustrie bei den geplanten neuen CO2-Grenzwerten der EU nicht überfordern, sagt die CDU-Politikerin.
Die Vorschläge der EU-Kommission, die Grenzwerte bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren, seien eine vernünftige Grundlage. „Alles, was darüber hinausgeht, birgt die Gefahr, dass wir die Automobilindustrie aus Europa vertreiben.“
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