Energiewende Netzausbau beginnt frühestens 2014

Windparkbetreiber, deren Anlagen ihre Energie nicht einspeisen können, sehnen den Netzausbau herbei. Der Chef der Bundesnetzagentur versetzt allen Optimisten nun einen Dämpfer: Vor 2014 werde das Vorhaben nicht beginnen.
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Ein Windpark bei Husum in Schleswig-Holstein. Quelle: dpa

Ein Windpark bei Husum in Schleswig-Holstein.

(Foto: dpa)

KölnDer Ausbau der neuen Energietrassen von Nord- nach Süddeutschland wird nicht vor 2014/2015 beginnen. Zunächst müsste das Parlament das Ausbaugesetz beschließen, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Donnerstag im Deutschlandfunk. Dann folgten die Bauanträge der Betreiber sowie die Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren. Vor 2014/2015 werde der Netzausbau nicht beginnen.

Der Verlauf der Trassen ist noch offen. Festgelegt wird er von der Bundesnetzagentur. Homann sagte hierfür eine enge Beteiligung von Bund und Ländern zu.

Wo immer es geht, gebe es zudem die Vorgabe, entlang von Eisenbahnlinien, Autobahnen und Wasserstraßen zu bauen. Von den Betreibern seien für 2.800 Leitungen rund 20 Milliarden Euro an Investitionen genannt worden. Die Investitionssumme werde aber darunter liegen, sagte Homann.

Billig werde die Energiewende nicht, sagte er weiter. Er gehe aber davon aus, dass die Kosten später auch wieder gesenkt werden können, weil bei Sonne und Wind keine Betriebskosten anfallen. Der Ausbau der Netze sei daher eine „kluge Investition“.

 
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6 Kommentare zu "Energiewende: Netzausbau beginnt frühestens 2014"

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  • Die DENA hat sehr tiefgehende Studien zur Stromerzeugung, Speicherung und Netzen veröffentlicht.

    Die Höhe der Betriebskosten einer umweltschädlichen Windmühle, umweltschädlichen Solarzellen sind der DENA bekannt.

    Es handelt sich um einen sehr bewussten Schwindel.

    Vandale

  • Sie haben absolut recht !
    Es muss des weiteren eine ungeheure summe für Wartung und Instandhaltung dieser anlagen bereitgestellt werden .
    Die weit verstreuten , teilweise auf See installierten Geräte beanspruchen enorme summen , die dieser Herr ebenso wenig berücksichtigte ,wie die geringe Effektivität dieser Anlagen .

  • Da die umweltschädlichen Windmühlen zwischen 0 und 100% ihrer Nennleistung, im Schnitt 15,5% in D, die Solarzellen im Schnitt 9% abgeben, müssen die Netze für den Ökostrom um ein Vielfaches überdimensioniert werden.

    Der Netzausbau auf allen Ebenen hat vor 3-4 Jahren begonnen. Die Ankündigung betrifft einige Trassen des Höchstspannungsnetzes. Die Kosten werden dann über viele Jahre verteilt. Allerdings ist es mit ein paar Trassen nicht getan so dass man davon ausgehen kann, dass weitere Trassen und weitere Kosten auf den Stromverbraucher zukommen.

    Vermutlich wäre es wirtschaftlich sinnvoller den wertlosen Zufallsstrom aus diesen ökologischen Monumenten nicht einzuspeisen und den Betreibern eben die Subventionen zu zahlen.

    Vandale

  • Zitat : Von den Betreibern seien für 2.800 Leitungen rund 20 Milliarden Euro an Investitionen genannt worden.
    Die Investitionssumme werde aber darunter liegen, sagte Homann.

    Einen größeren Betrüger habe ich seit der Energiewende schon lange nicht mehr gehört :
    DIE INVESTITIONSSUMME SOLL KLEINER ALS GEPLANT SEIN...????
    Zitat : Billig werde die Energiewende nicht, sagte er weiter. Er gehe aber davon aus, dass die Kosten später auch wieder gesenkt werden können, weil bei Sonne und Wind keine Betriebskosten anfallen.

    Billig wird es nicht, weil die Sonne und der Wind keine Betriebskosten haben....
    Dem Vogel ist wohl sein GRÜNES Gehirn schon weggeschmolzen..?!!

    UNFASSBAR, wie einige den Bürger für den Deppen erklären wollen.!!!

  • Jetzt verbreitet auch die Bundesnetzagentur billige Ökoprpaganda.

    Der Satz...Er gehe aber davon aus, dass die Kosten später auch wieder gesenkt werden können, weil bei Sonne und Wind keine Betriebskosten anfallen...ist offensichtlich Unsinn. Die Betriebskosten einer umweltschädlichen Windmühle, Pacht, Wartung, Netzstrom!, Reperaturen übertreffen gem. der vom Windenergieverband veröffentlichten Kalkulationsrichtlinien die Gesamtkosten eines Braunkohlekraftwerks um den Faktor 1,5 die Betriebskosten eines umweltfreundlichen Kernkraftwerks um etwa Faktor 2. Die Betriebskosten von umweltschädlichen Solarzellenanlagen, Wartung, Reperaturen und dergleichen sind gem. veröffentlichter leicht niedriger als ie Betriebskosten eines Kernkraftwerks. Dabei möge man berücksichtigen dass Solarstrom und Windstrom als Zufallsstrom nahezu wertlos ist. Nach 20 - 25 Jahren müssen die umweltschädlichen Solarzellen und Windmühlen durch neue Exemplare ersetzt werden weil diese ihre Lebensdauergrenze erreicht haben.

    Vandale

  • In der Preußischen Allgemeine Zeitung vom 22. Oktober 2011 hat der Leser Dr. Gustav Krüger aus Herrenberg diese Rechnung aufgemacht: „Bei Windrädern rechnet man mit Kosten von einem Euro pro Watt Nennleistung. Also kostet der Ersatz der Leistung der Kernkraftwerke von 17000 Megawatt 17000 Millionen Euro. Die erbrachte Leistung der Windkraft beträgt nur ein Fünftel der Nennleistung, also braucht man 85000 Windräder zu einem Preis von 85000 Millionen, also 85 Milliarden Euro. Dazu die nötigen Leitungen. Ein Kilometer Hochspannungsleitung kostet im Durchschnitt eine Million. Jeder mag sich ausdenken, wie viel Kilometer Leitungen wohl benötigt werden.

    Aber das ist erst der Anfang. Für die Zeit der Windstille braucht man Energiespeicher. Die Leistung muss genau der der stillgelegten Kraftwerke entsprechen. Das ist beispielsweise die Leistung von 450 Walchensee-Wasserkraftwerken. Die Pumpspeicherwerke müssen in der vorgesehenen Zeit gebaut werden. Man weiß aber nicht einmal, wo das sein soll. Von einem Pumpspeicherwerk erhält man nur ein Viertel des zur Energiespeicherung gebrauchten Stroms wieder zurück. Die sogenannten Wirkungsgradverluste müssen ebenfalls durch Windräder aufgebracht werden. Also schätzungsweise nochmals 50000 Windräder. ….

    Dazu kommt eine ungeheure Kapitalvernichtung durch das Abschalten voll funktionsfähiger Kraftwerke. Auch abgeschriebene Kraftwerke sind nicht wertlos. Noch viel teurer wird alles, wenn man Solarstrom nutzen würde. Da helfen auch Sonnendächer nicht. Und das CO2? Das Märchen vom klimaschädlichen Kohlendioxyd sollte nicht mehr erzählt werden. CO2 ist ein lebenserhaltendes Nutzgas und je mehr Menschen es gibt, umso mehr CO2 wird zur Ernährung gebraucht. Ergebnis: Die Energiewende ist nicht machbar und die Rechnung nicht bezahlbar. Bitte nachrechnen!

    freiewelt.net

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