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Energiewende Schulze will höheren Anteil von Ökostrom am Energiemix

75 Prozent Ökostromanteil fordert Bundesumweltministerin Schulze bis 2030. Die beschlossenen Zukunftspläne des Wirtschaftsministeriums reichen ihr nicht.
16.10.2020 - 13:25 Uhr 1 Kommentar
„Konkret heißt das, dass Deutschland jedes Jahr mehr Windräder und Solaranlagen installieren muss, als das bislang im EEG geplant ist“, sagte Schulze. Quelle: dpa
Svenja Schulze

„Konkret heißt das, dass Deutschland jedes Jahr mehr Windräder und Solaranlagen installieren muss, als das bislang im EEG geplant ist“, sagte Schulze.

(Foto: dpa)

Berlin, Osnabrück Bundesumweltministerin Svenja Schulze will den Anteil von Ökostrom am Energiemix bis 2030 deutlich kräftiger steigern als mit der Union bisher vereinbart. Die SPD-Politikerin sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag), das im Koalitionsvertrag geplante Ziel von 65 Prozent bis zum Jahr 2030 reiche nicht mehr aus. „Ich gehe davon aus, dass wir mindestens 75 Prozent Ökostromanteil bis 2030 brauchen, vielleicht sogar 80.“

Das hänge letztlich auch davon ab, welche Klimaziele die Europäische Union zur Verringerung vom Ausstoß von Treibhausgasen vorgeben werde. Der Energiesektor werde hier eine wichtige Rolle spielen. „Konkret heißt das, dass Deutschland jedes Jahr mehr Windräder und Solaranlagen installieren muss, als das bislang im EEG geplant ist“, sagte Schulze.

Nach ihren Vorstellungen sollen Fotovoltaik-Anlagen künftig zum Standard bei Neubauten werden. „Es darf nicht sein, dass morgen noch Häuser von gestern gebaut werden.“ Auch bei der Windkraft „muss mehr passieren“. Schulze setzt auf die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, die die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat und den Windkraftausbau ankurbeln soll. Die SPD-Ministerin kritisierte: „Nur in Bayern tut sich beim Wind überhaupt nichts, weil die CSU das nicht will.“ Schulze fügte hinzu: „So geht das nicht weiter. Sonntags für Klimaschutz sein und werktags Windräder verhindern.“

Schulzes Vorstoß dürfte eine breite Debatte auch in der schwarz-roten Koalition auslösen. In diesem Jahr liegt der Ökostrom-Anteil bisher bei rund 50 Prozent, allerdings war der Stromverbrauch wegen der Corona-Pandemie geringer. Bis 2050 sollen es 100 Prozent Ökostrom sein.

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    Schulze hatte bereits bei der Verabschiedung des neuen EEG-Gesetzentwurfs im Kabinett vor wenigen Wochen deutlich gemacht, dass ihr die Pläne von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nicht reichen. Zuletzt ging der Ökostrom-Ausbau zu langsam voran, um die Ziele zu erreichen. Vor allem lange Genehmigungsverfahren, fehlende Flächen sowie Proteste und Klagen von Anwohnern und Naturschützern erschweren den Bau neuer Wind- und Solarparks.

    Mehr: Industrie steigert Anteil an Stromerzeugung – Erdgas wichtigster Energieträger

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Energiewende: Schulze will höheren Anteil von Ökostrom am Energiemix"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Liebe Frau Schulze, dann informieren Sie sich bitte über Ihr bisheriges Blickfeld hinaus. Unsere Zeit verlangt auch nach UMDENKEN und VERSTEHEN, dass neueste Forschungsergebnisse sogar die Schulbücher ändern werden und Grundlagen in der Physik beispielsweise neu definiert werden. Neutrino-Technologie bietet unendliches Potential der Energienutzung. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlicht dazu aktuell: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Weltbuch Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-906212-56-2. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung mit Strom zu speisen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. Die Deutsche Politik und Medien sollten sich dafür endlich öffnen, um Wirtschaft anzukurbeln. Denn russische Medien berichten bereits in den Schlagzeilen dazu. Deutschland Erwache - die Propheten im eigenen Land liegen vorne.

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