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Energiewende Spitzentreffen in Merkels Kanzleramt

Die Energiewende birgt jede Menge Zündstoff. Bund und Länder müssen sich auf einen gemeinsamen Plan einigen. Für die Stromkunden darf es dabei nicht immer teurer werden. Genug Streitstoff für das Treffen im Kanzleramt.
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Angela Merkel: Im Kanzleramt findet ein Spitzentreffen zur Energiewende statt. Quelle: AFP

Angela Merkel: Im Kanzleramt findet ein Spitzentreffen zur Energiewende statt.

(Foto: AFP)

Berlin Die Ministerpräsidenten der Bundesländer kommen am Freitag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, um eine Zwischenbilanz der Energiewende zu ziehen. An dem Treffen im Kanzleramt nimmt auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) teil. Er fordert von den Ländern, den Ausbau der erneuerbaren Energien regional besser abzustimmen, um Überkapazitäten zu vermeiden.

Stoff für Streit gibt es für das Spitzentreffen bei Kanzlerin Angela Merkel reichlich. Die Länder drücken bei der Energiewende aufs Tempo - die Bundesregierung mahnt zur Zurückhaltung bei den Ausbauzielen. Schließlich fehlt es an Netzen, dafür steigt die Ökostrom-Umlage 2013 auf Rekordniveau.

Für die Länder ist die Energiewende Wirtschaftsfaktor und Jobmotor. Bei mehr Windparks und Biogasanlagen profitieren sie zudem von höheren Steuereinnahmen. Bereits bislang schreitet der Umstieg auf Ökostrom schneller voran als einst geplant. Der Bund ist deshalb für eine Anhebung des Ökostrom-Ziels von 35 auf 40 Prozent bis 2020. Doch würden alle Länderziele umgesetzt, würde binnen zehn Jahren deutlich mehr erreicht. Ängsten vor Blackouts im Winter stehen Warnungen vor Überkapazitäten gegenüber.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will den Ausbau beschränken. Sonst würde wohl Strom produziert, für den das Leitungsnetz zunächst nicht ausreicht. Die Kosten für die Verbraucher würden weiter steigen. Doch bei den Ländern regt sich Gegenwehr - etwa aus dem Norden mit seinen derzeit im Aufbau befindlichen Windparks auf dem Meer. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir die Windkraft an Land und auf hoher See weiter ausbauen“, verkündet Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) im „Handelsblatt“.

Doch wie soll der Strom zu den Verbrauchern kommen? „Bund und Länder müssen sich jetzt schnell darauf verständigen, welche Stromtrassen wann gebaut werden“, fordert Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) in der „Schweriner Volkszeitung“.

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3 Kommentare zu "Energiewende: Spitzentreffen in Merkels Kanzleramt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • EEG = Abzocke , Dilettantismus, Lachnummer ( besonders für das Ausland ), Sozialistische Planwirtschaft, Verschandelung unserer Heimat, Niedergang unserer Wirtschaft !

    EEG hat Namen : Merkel, Altmaier, Trittin, Konsorten !

    Diese Leute müßen vor den Kadi !

  • Es gibt nur eines: Weg mit DIESER Energiewende, zurück zum Plan Röttgens von 2010, d.h.: weg mit der sinnlosen Grundlastlücke durch die weltweit verlachte Panik-Abschaltung deutscher AKW's, vielmehr Ausnutzung der nuklearen Kapazität, solange man sie braucht.

    Mittelfristige Abkehr von der derzeitigen Atomtechnologie: Ja. Aber nicht auf dem Umweg über eine nationale Katastrophe.

  • Wan wude Je so ein Schwachsinn beschlossen wie deise Energie Wende ?