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Energiewende Wasserstoff: 62 Projekte sollen mit acht Milliarden Euro gefördert werden

Die Bundesregierung treibt den Ausbau der Wasserstofftechnologie voran. Minister Altmaier spricht von einem „großen Schritt auf dem Weg hin zur Klimaneutralität“.
28.05.2021 Update: 28.05.2021 - 10:32 Uhr 2 Kommentare
Die Technologie soll in Deutschland mit Milliarden Euro gefördert werden. Quelle: dpa
Wasserstoff-Logo

Die Technologie soll in Deutschland mit Milliarden Euro gefördert werden.

(Foto: dpa)

Berlin Dutzende deutsche Projekte sollen im Rahmen einer großen europäischen Wasserstoff-Allianz mit mehreren Milliarden Euro staatlich gefördert werden. „Wir machen damit einen großen Schritt auf dem Weg hin zur Klimaneutralität unserer Wirtschaft“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag in Berlin.

„Wir stellen für die heute ausgewählten 62 deutschen Projekte über acht Milliarden Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung“, sagte Altmaier. Rund 4,4 Milliarden Euro davon kommen aus dem Bundeswirtschaftsministerium, bis zu 1,4 Milliarden Euro aus dem Bundesverkehrsministerium. Die übrigen Fördermittel werden von den Bundesländern zur Verfügung gestellt.

Insgesamt sollen nach Angaben der Ministerien Investitionen in Höhe von 33 Milliarden Euro ausgelöst werden, davon über 20 Milliarden Euro von privaten Investoren. Die 62 Wasserstoff-Großprojekte wurden aus über 230 eingegangenen Projektskizzen ausgewählt und bilden die gesamte Wertschöpfungskette des Wasserstoffmarktes ab.

Im Bereich des Bundeswirtschaftsministeriums wurden 50 Projektskizzen ausgewählt. Darunter sind Projektskizzen für Erzeugungsanlagen, die zusammengenommen über zwei Gigawatt Elektrolyseleistung für die Produktion von grünem Wasserstoff umfassen. Das entspricht 40 Prozent des in der Nationalen Wasserstoffstrategie gesetzten Ziels von fünf Gigawatt bis 2030.

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    Mit Arcelor-Mittal, Stahl Holding Saar, Salzgitter Stahl und Thyssen-Krupp Steel haben alle in Deutschland tätigen Stahlerzeuger Investitionsvorhaben eingereicht. Auch eine Reihe von Vorhaben der Chemieindustrie, etwa von BASF, sind dabei.

    Förderung einer Wasserstoff-Betankungsinfrastruktur

    Das Bundesverkehrsministerium fördert zwölf Vorhaben im Mobilitätssektor. Diese betreffen die Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen-Systemen und Fahrzeugen – vom Pkw über den Lkw bis hin zu Kommunalfahrzeugen. Außerdem soll der Aufbau einer bundesweiten und grenzüberschreitend vernetzten Wasserstoff-Betankungsinfrastruktur gefördert werden.

    Die Förderung der deutschen Vorhaben erfolgt im Rahmen eines europäischen Projekts (IPCEI Wasserstoff) gemeinsam mit bis zu 22 europäischen Partnerländern. Die verschiedenen nationalen Projekte sollen so miteinander vernetzt werden, dass alle Länder voneinander profitieren und gemeinsam eine europäische Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden kann.

    Der Startschuss zu dieser Initiative fiel durch Bundeswirtschaftsminister Altmaier im Dezember 2020 im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Ziel ist es, dass noch in diesem Jahr die Projekte von der Europäischen Kommission beihilferechtlich genehmigt werden können.

    Mit Agenturmaterial.

    Mehr: Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft: Deutsche Industrie warnt vor Scheitern des Megaprojekts

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    2 Kommentare zu "Energiewende: Wasserstoff: 62 Projekte sollen mit acht Milliarden Euro gefördert werden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wasserstoff-Herstellung ist ein teures Verfahren. Man benötigt viel Strom, der ja auch erstmal hergestellt werden muss, ob nun Grün oder aus Fossilen Brennstoffen. Die sauberste und günstigste Weise der Energienutzung heisst Neutrino-Technologie. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer  von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und  die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. Es ist also möglich mit einem selbstladenden PICar eine saubere und ehrliche Elektromobilität, ohne Stopps an Ladesäulen zu erschaffen.  Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters"  Er begründet eindringlich, die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Mobile, dezentrale Haushaltsenergie und unendliche Reichweite für die Elektromobilität - genial! Politik und Wirtschaft sollten endlich in diese Richtung Steuern, damit wir wirklich nachhaltig und sinnvoll Energiewende angehen. Die indische Regierung hat für die Entwicklung des PiCar Projekts bereits 2,5Bio Dollar Investitionen zugesagt.

       

    • Tolle Lösung bei der dann Wasserstoff im benötigen Maßstab aus den Großerzeugerländern wie den Emiraten, Russland oder USA importiert werden kann.
      Deutschland wird klimaneutral und bezahlt mehr für die Energie als vorher. Die Klimagase entstehen dann in den genannten Ländern die den Wasserstoff aus Gas erzeugen.

      Danke naives Ökodeuschland für diese teure aber global zu nichts führenden Veränderung :)

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