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Entsorgung Schulze will Tabakindustrie für Reinigungsarbeiten zur Kasse bitten

Das europaweite Verbot von überflüssigem Einweg-Plastik ist für Bundesumweltministerin Svenja Schulze nur der Anfang. Nun soll auch die Tabakindustrie etwas tun.
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Die Kosten für eine Zigaretten-Entsorgung tragen nicht die Tabakkonzerne – das will die Umweltministerin ändern. Quelle: dpa
Svenja Schulze

Die Kosten für eine Zigaretten-Entsorgung tragen nicht die Tabakkonzerne – das will die Umweltministerin ändern.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesumweltministerin Svenja Schulze will die Tabakindustrie künftig an den Kosten für die Beseitigung weggeworfener Zigaretten beteiligen. „Wer Wegwerfartikel wie Zigaretten herstellt, wird künftig mehr Verantwortung für den Müll übernehmen müssen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„So könnte die Zigarettenindustrie zum Beispiel an den Kosten für die Reinigung von Stränden oder Parks beteiligt werden.“ Dafür werde sie sich innerhalb der EU einsetzen. Das Europaparlament hatte dem Bericht zufolge zuerst eine Kostenbeteiligung der Tabakbranche als verschärfende Maßnahme zur geplanten Einweg-Plastik-Richtlinie gefordert. Schulze hofft, dass „noch in diesem Jahr ein europaweites Verbot von überflüssigem Einweg-Plastik auf den Weg“ gebracht werde.

Das allein reiche aber nicht. Man müsse „weltweit zu drastischeren Mitteln greifen als bisher“, sagte die SPD-Politikerin.

  • dpa
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