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Erbschaftsteuer Brüderle vergleicht BDI-Chef mit Hofschranze

Vor dem Hintergrund der Erbschaftsteuer-Einigung hat FDP-Vize Rainer Brüderle den BDI-Präsidenten Jürgen Thumann scharf kritisiert. Dieser hatte den Koalitionskompromiss "als großen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet.
  • Thomas Sigm
Dem FDP-Vize Brüderle ist die BDI-Haltung zur Erbschaftsteuer ein Dorn im Auge. Foto: dpa Quelle: dpa

Dem FDP-Vize Brüderle ist die BDI-Haltung zur Erbschaftsteuer ein Dorn im Auge. Foto: dpa

(Foto: dpa)

BERLIN. FDP-Vize Rainer Brüderle hat erbost auf das Lob von BDI-Präsident Jürgen Thumann zur Erbschaftsteuerreform reagiert: "Herr Thumann sollte sich nicht Benehmen wie eine Hofschranze in Versailles", sagte Brüderle dem Handelsblatt.

Mit seinen Jubelarien auf die schwarz-rote Erbschaftstaftsteuer verrate Herr Thumann die Interessen der mittelständischen Familienbetriebe in Deutschland, sagte Brüderle. "Während der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie vor der Kanzlerin buckelt, spricht selbst der CDU-Wirtschaftsrat zu Recht von einem bürokratischen Monster", sagte Brüderle.

BDI-Präsident Thumann hatte zuvor den zwischen Union und SPD gefundenen Kompromiss "als großen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet. Brüderle selbst kritiserte die Reform heftig: "Diese Erbschaftsteuer ist mittelstandsfeindlich und kompliziert. Damit Union und SPD sich in der Regierung weiter durchwurschteln können, wurde ein fauler Kompromiss zulasten des Mittelstands geschlossen", sagte Brüderle.

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