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Erbschaftsteuer Ministerium kommt Wirtschaft entgegen

Nach zahlreichen Klagen aus der Wirtschaft will das Bundesfinanzministerium offenbar bei der Erbschaftsteuer nachbessern. Vor allem Besitzer sehr kleiner Betriebe dürften sich über den Vorstoß freuen.
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Besonders Besitzer sehr kleiner Unternehmen dürften sich über das Entgegenkommen des Finanzministeriums freuen. Quelle: dpa
Mini-Betriebe bleiben freigestellt

Besonders Besitzer sehr kleiner Unternehmen dürften sich über das Entgegenkommen des Finanzministeriums freuen.

(Foto: dpa)

Hamburg Im Streit über die Erbschaftsteuer signalisiert das Bundesfinanzministerium der Wirtschaft Entgegenkommen. In der Frage, ob Firmenerben von der Steuerlast künftig verschont werden könnten, solle eher nicht eine Unternehmensbewertung entscheidend sein, sondern vielmehr die Anzahl der Mitarbeiter, sagte Finanzstaatssekretär Johannes Geismann am Montag auf dem Deutschen Steuerberaterkongress in Hamburg. „Wir erwägen einen Vorschlag zu machen, dass wir Betriebe in einer Größenordnung freistellen mit drei oder vielleicht etwas mehr Arbeitnehmern“ Zudem dürfte es wohl eine Übergangsregelung für diese kleineren Firmen geben.

Das Bundesverfassungsgericht hatte die bisherigen Verschonungsregeln für Unternehmenserben gekippt und bis Mitte 2016 eine Frist für eine Neuregelung gesetzt. Zwar billigte das Gericht, dass zum Erhalt von Unternehmen und Jobs Firmenerben auch zu 100 Prozent von der Steuerzahlung verschont werden können - aber nicht so pauschal wie noch derzeit. So forderten die Richter etwa, das bei großen Unternehmensübergängen einzeln geprüft wird, ob die Steuer gezahlt werden kann.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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  • Wann kommen die Politiekr den deutschen Bürger/Steuerzahler entgegen bei den Wuchersteuer und Gebühren?