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Erneute Warnstreiks Tausende Lehrer und Angestellte demonstrieren

Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder: Wieder sind Schulen betroffen. Fast 4000 angestellte Pädagogen gingen am Donnerstag auf die Straße. Die Gewerkschaften wollen in dem Tarifkonflikt nicht locker lassen.
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die angestellten Lehrer zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Quelle: dpa
Angestellte im öffentlichen Dienst im Warnstreik

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die angestellten Lehrer zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

(Foto: dpa)

Berlin An den Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben sich am Donnerstag den dritten Tag in Folge vor allem Lehrer beteiligt. Nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW gingen fast 4000 angestellte Pädagogen und Hochschulbeschäftigte in fünf Bundesländern nicht an ihren Arbeitsplatz, sondern zu Demonstrationen oder in Streiklokale.

Schwerpunkte waren Nordrhein-Westfalen mit den Regierungsbezirken Münster und Arnsberg sowie Mecklenburg-Vorpommern, wo in vielen Schulen im Landesteil Vorpommern Unterricht ausfiel. Auch in einigen Orten Baden-Württembergs, Thüringens und Sachsen-Anhalts protestierten Lehrer für bessere Bezahlung und Altersversorgung.

Ihnen schlossen sich teils auch andere Landesangestellte an, etwa 500 Mitarbeiter der Universität Köln, 200 Mitarbeiter von Hochschulen und Gerichten in Dortmund oder rund 120 Beschäftigte mehrerer Thüringer Behörden. In Hamburg traten 700 Mitarbeiter vor allem der Bezirksämter in den Ausstand.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi kam es dadurch zu Einschränkungen in sozialen Beratungsstellen, Kfz-Zulassungsstellen und Kundenzentren. In Saarbrücken machten 600 Landesbeschäftigte ihrem Unmut über die Arbeitgeber auf einer Kundgebung Luft, darunter auch Beamte.

Verdi-Chef Frank Bsirske bekräftigte auf einer Tagung in Lübeck-Travemünde die Forderungen der Gewerkschaft. Verdi verlangt für die 800 000 Tarifangestellten der Länder unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro monatlich mehr.

Hauptgründe für den bisher ergebnislosen Verlauf der Tarifverhandlungen waren aber Differenzen über die betriebliche Altersvorsorge und die tarifliche Eingruppierung der angestellten Lehrer. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16./17. März anberaumt.

Am Freitag soll es weitere Warnstreiks geben. So ruft die GEW rund 6000 Beschäftigte an mehr als 300 Schulen in den Regionen Rostock und Schwerin auf, ihre Arbeit zeitweise niederzulegen. In Magdeburg und Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) sind kleinere Warnstreiks geplant.

In der kommenden Woche wollen die Gewerkschaften ihre Aktionen ausweiten und rufen etwa in Berlin (11. März), Nordrhein-Westfalen (12. März) und Baden-Württemberg (13. März) zu ganztägigen Warnstreiks aller Landesbeschäftigten auf.

Für Hessen wird separat verhandelt, weil das Bundesland als einziges nicht der Tarifgemeinschaft der Länder angehört. Auch dort fordern die Gewerkschaften 5,5 Prozent mehr Geld, wie Verdi am Donnerstag mitteilte. Verhandelt werden soll bei den am Freitag in Wiesbaden beginnenden Gesprächen auch über weniger befristete Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst.

  • dpa
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3 Kommentare zu "Erneute Warnstreiks: Tausende Lehrer und Angestellte demonstrieren"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Der Beamtenstauts für Lehrer muss weg. Lehrer dürfen nicht länger als Teil der Staatsbürokratie fungieren.

  • Warum haben wir kein Geld für deutsche Berufstätige im Sozialen Umfeld. Wir sind reich, so Hr. Gauck. Dies war aber nur für faule, arbeitsscheue, Kriminelle Ausländer gemeint. Deutsche werden durch deutsche Politiker verachtet. Warum werden Kriminelle belohnt, so in Berlin? Sie dürfen Gebäude besetzten und uns ungestraft erpressen, nur weil Politiker es befehlen! Wieso wolen wir immer mehr kriminelle, arbeitsscheue Sozialschmarotzer, die durch unsere Politiekr angelockt nur nach Deutschland wollen. Warum ist deren Ziel nicht der Jemen, Sudan, Somalia usw.?? Nur hier können Sie dem Islam ungstraft folgen: Tötet Andersgöäubige! Christen wie Gauck und Merkel unterstützen diese Leute noch ungestraft!!!

  • Die Lehrer/innen haben Recht.

    Es sind kriminelle Machenschaften und Schweinereien was da passiert.

    Da werden Lehrer/innen in den Ferien entlassen, um zu sparen.
    Schaffen es nicht einmal ein Jahr in die Arbeitslosenversicherung einzuzahlen um Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben.
    Wenn absolutes Pech - Hartz-Opfer.

    Aber die raffgierigen und korrupten Politiker/innen bekommen den Hals nicht voll.
    Renten und Pesionen nach 4-8Jahren, die ein normaler Bürger nach 45 Jahren in der Regel niemals bekommt.

    Wer hat schon ein lückenloses Arbeitsleben mit Zahlungen in die Rentenkasse mit mindestens einem Durchschnittseinkommen,
    um überhaupt einen Rentenpunkt zu erhalten?
    2015 sollen es ca. 35.000 Euro sein, um einen Rentenpunkt zu erhalten.

    Es gibt keine Gerechtigkeit, aber die Lehrer/innen sollte eine Säule des Staates sein, und frei und abhängig unterrichten können.
    Als Angestellte ist so etwas nicht möglich.

    Die Politiker-Mafia mit den Paten a la Juncker und Co. muß weg.

    Sponsoring, Pöstchen,.... es muß beendet werden.

    Geld ist genug da.
    Es muß nur aus Luxemburg geholt werden.

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