Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Premium Erstbetreuung von Flüchtlingen Manager in Not

Die deutschen Erstaufnahme-Stellen für Flüchtlinge sind überfüllt. Die Verantwortlichen verwalten oft chaotische Zustände und müssen jeden Tag aufs Neue improvisieren. Ein Besuch in Meßstetten auf der Schwäbischen Alb.
15.09.2015 - 12:15 Uhr
Der syrische Student Mahmoud Madini (r.) hilft für 1,05 Euro in der Stunde bei der Kleiderausgabe im Flüchtlingsheim Meßstetten. Quelle: Nik Hunger für Handelsblatt
Die Kleiderkammer

Der syrische Student Mahmoud Madini (r.) hilft für 1,05 Euro in der Stunde bei der Kleiderausgabe im Flüchtlingsheim Meßstetten.

(Foto: Nik Hunger für Handelsblatt)

Meßstetten Vor der Tür drängeln sich die Menschen an Plastikgittern. Die Schlange reicht weit über den Flur hinaus, sie endet erst draußen auf dem Bürgersteig. Schon seit drei Stunden warten junge Männer, zwei schwangere Mädchen, junge Mütter mit Kindern, Familienväter und alte Ehepaare darauf, dass die Kleiderkammer öffnet. Hinter der Tür sortiert Mahmoud Madini Hosen, T-Shirts, Wäsche. Er hängt Jeans, Hemden, Winterjacken und Pullis an Kleiderständer. Socken kommen in Holzkisten, Schuhe ins Regal an der Wand.

Eigentlich müsste der 20-jährige Syrer gerade in der Universität von Damaskus sitzen und elektrische Energietechnik studieren. Doch als die Bürgerkriegsfront in seiner Heimat immer näher rückte, entschloss er sich zu fliehen. Erst in der vergangenen Woche starben wieder zwei Kommilitonen Madinis, als eine Bombe einen Hörsaal traf.

Neuankömmlinge warten in Meßstetten auf die ersten Formalitäten, bevor sie oft nach wochenlanger Odyssee ein Bett, etwas zu Essen und Ruhe bekommen. Quelle: Nik Hunger für Handelsblatt
Die Registrierung

Neuankömmlinge warten in Meßstetten auf die ersten Formalitäten, bevor sie oft nach wochenlanger Odyssee ein Bett, etwas zu Essen und Ruhe bekommen.

(Foto: Nik Hunger für Handelsblatt)

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Erstbetreuung von Flüchtlingen - Manager in Not
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%