Erstes Quartal Steuereinnahmen steigen auf Rekordhöhe

Der beste März aller Zeiten: Die Steuereinnahmen steigen weiter – vor allem das Aufkommen für die Lohnsteuer. Genauso wie die Umsatzsteuereinnahmen, denn der private Konsum zieht an.
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Mehr Geld für den Staat: Im ersten Quartal sind die Steuereinnahmen gestiegen. Quelle: dpa

Mehr Geld für den Staat: Im ersten Quartal sind die Steuereinnahmen gestiegen.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer robuste Aufschwung treibt die Steuereinnahmen immer weiter in die Höhe. Im März nahmen Bund und Länder 7,2 Prozent mehr Geld von Bürgern und Wirtschaft ein. Das berichtet das Handelsblatt (Dienstagausgabe) unter Verweis auf Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium. Mit einem Steueraufkommen von 55,4 Milliarden Euro sei dies der beste März aller Zeiten für die Finanzminister von Bund und Ländern gewesen, berichtet das Blatt weiter.

Mit dem starken März-Ergebnis summiert sich das Plus für das erste Quartal nun auf 3,7 Prozent; damit war der Zuwachs etwas stärker, als bei der vergangenen Steuerschätzung für das Gesamtjahr 2014 vorhergesagt. Anfang Mai wird eine neue Steuerschätzung veröffentlicht.

Die Staatskassen profitieren vor allem vom robusten Arbeitsmarkt. Dank hoher Beschäftigung und steigender Löhne stieg das Lohnsteueraufkommen im ersten Quartal um sieben Prozent. Sichere Jobs und steigende Einkommenserwartungen trieben überdies den privaten Konsum, was dem Staat wiederum Einnahmen aus der Umsatzsteuer bescherte: Im ersten Quartal legte das Aufkommen der wichtigsten Einzelsteuer um 2,8 Prozent zu.

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22 Kommentare zu "Erstes Quartal: Steuereinnahmen steigen auf Rekordhöhe"

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  • Marc_Hofmann
    volle Zustimmung. Das haben Sie bestens gesagt.
    Unsere Politiker sind nur noch Lumpfen.
    So ähnlich drückt es auch Fuchsberger in seinem Buch aus

  • Es ist und bleibt ein Hohn, dass verräterische Politiker der Blockparteien trotz überbordender Steuereinnahmen immer noch nach mehr Steuern und Abgaben schielen. Will man unser Land weiter ausplündern für irrsinnige unkontrolllierbare Ausgaben? Scheinbar will man Deutschland nicht nur ausverkaufen, sondern finanziell hinrichten!

  • Auswandern kann und will leider nicht jeder (Familie etc.)

    Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit: Ich bin selbständig und arbeite einfach weniger, weil ich keine Lust mehr habe das perverse System zu alimentieren. Habe jetzt viel mehr Zeit für Haus&Hund.

  • In Deutschland wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern, weder in Bezug auf Steuerverschwendung noch in Bezug auf den politischen Status quo. Ich habe daher vor 3 Jahren mit den Füßen abgestimmt und lebe jetzt in Singapur. Auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Was mir aber ein Lächeln ins Gesicht zaubert ist, dass ich von meinem sauer verdienten Gehalt (knapp 7-Stelliger EUR-Betrag) über 70% behalten darf. Das sähe in Deutschland ganz anders aus….

  • Und trotzdem wird die Staatsverschuldung steigen. Wir sind doch von Nichtkönnern und Schlechtrechnern umzingelt. Siehe Herr Albig.

  • Wo das steht? Im neuen § 1 Abs. 10 des Einkommensteuergesetzes.

    Jetzt im Ernst:

    Glauben Sie, das würde offiziell, gar noch schriftlich, verlautbart?

    Wissen Sie, wie viele Einzelvorschriften des EStG auf dem Prüfstand stehen, ganz zu schweigen von diversen Vorschriften, die noch nicht einer Prüfung unterzogen wurden? Da wir allerdings keine unabhängigen Gerichte haben, ist das Ganze mehr oder weniger eine Farce. Ein Grund mehr, dass zumindest das Volk einmal laut wird.

    Ferner:

    Wenn der Bürger so massiv geschröpft wird, und auf der anderen Seite das Geld mit vollen Händen ausgegeben bzw. verschwendet wird, haben Sie dann noch Zweifel an der Verfassungswidrigkeit?

    Bei entsprechender Kontrolle, die wir nicht haben, müssten die Bundeskanzlerin und der Bundesfinanzminister wegen Veruntreuung von Steuermitteln bestraft werden.

  • "Sollte es der FDP (s. Handelsblatt-Artikel über Kubicki) gelingen, dies zu ändern..."

    Die FDP hatte über 60 Jahre Zeit gehabt irgendetwas zu verändern - und hat nichts getan!

    Jetzt müssen wir einer neuen unverbrauchten Partei die Chance geben, etwas zu tun. Es gibt eine Alternative zur FDP...

  • Die "Presstituierten" scheinen gefallen daran gefunden zu haben, dass Vater Staat die von seinen Bürgern erpressten Schutzgeldzahlungen intensivieren konnte. Die schlechte Nachricht kommt allerdings noch: Eine finanzielle Gesundung des Staates ist in diesem Fiat-Money-Betrugsgeldsystem aber nicht möglich, da die privaten Banken und nicht der Staat das Geldschöpfungsmonopol besitzen.

  • Solange der Partykönig von Berlin noch auf freiem Fuß weiterhin die Millionen verprasst und seine steuerhinterziehenden Freunde deckt wird sich in diesem Land nichts ändern.

    Das Pack kriegt den Hals nicht voll.

    Die s.g. Volksvertreter, die sich ihre Bezüge wenige Tage nachdem sie gewählt worden sind, im Schnellverfahren um unglaubliche 10% ohne Diskussion und ohne Widerspruch einvernehmlich erhöht haben, haben allesamt den Bezug zur Realität verloren.

    Ich fordere die Abschaffung des Berufspolitikerkums.
    Nach spätestens 12 Jahren muss der Politiker das Parlament verlassen und sich in der von ihm verunstalteten Wirklichkeit zurechtfinden. Außerdem fordere ich einen repräsentativen Querschnitt der Berufsgruppen im Parlament und die Halbierung der Anzahl der Abgeordneten. Der Wahnsinn der in den Parlamenten durch überversorgte Politiker verzapft wird muss endlich bestraft werden.

    Medien und Richter sollten die Grenzen der Belastbarkeit der Bevölkerung endlich zur Kenntnis nehmen.

    Steuerverschwendung ist in unseren systemtreuen Medien leider kein Thema. Sollte es der FDP (s. Handelsblatt-Artikel über Kubicki) gelingen, dies zu ändern, hätten sie gute Chancen auf einen Wiedereinzug ins Parlament.

    Steuerverschwendung ist strafrechtliche nicht anders zu beurteilen als Steuerhinterziehung. Aber der Rentner, der 100€ Zinsgewinn nicht angegeben hat ist eben leichter zu verknacken als ein Politiker der Milliarden sinnlos verbrennt.

  • Aber am 25. Mai haben wir die Möglichkeit, den Steuerprassern einen Denkzettel zu verpassen - denn diesmal gibt es eine Alternative :)

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