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Das Bundesverfassungsgericht braucht Monate zur Prüfung des neuen Euro-Rettungsschirms ESM. Damit verzögert sich der Start. Im Notfall fehlen den Euro-Rettern Milliarden im Kampf um den Erhalt der Währungsunion.

Kommentare

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  • die nüchterne berichterstattung der deutschen presse im bezug auf den ESM ist schon wirklich mehr als seltsam. es geht bei den vielen millionen euros doch um unser sauer verdientes steuergeld! den euro wollte in deutschland doch wirklich niemand haben - alle wollten die deutsche mark behalten. warum stürmt unsere regierung jetzt los und verfeuert einfach unsere steuergelder für die eurorettung? es wurde doch schon so viel geld für die eurorettung ausgegeben und gehlofen hat es auch nicht.

    das horror-szenario das schäuble und co beschreibt, ist alles andere als realistisch. die schweizer haben doch auch noch ihren franken und denen gehts genauso gut wie uns. die schweden bezahlen auch noch mit kronen und sind deshalb auch nicht schlechter dran als wir, eher das gegenteil ist der fall. für mich steht jedenfalls eines fest: die etablierten parteien bekommen meine stimme nicht mehr, nachdem sie unsere steuergelder auf ewig dem ESM vermachen wollten. ob grün gelb schwarz oder rot, nie wieder!

  • Popp von der Wissensmanufaktur hat die Wirkung des Rettungsschirmes in den richtigen Kontext gesetzt:
    Ein Sonnenschirm schützt vor Sonne, ein Regenschirm vor Regen, ein Rettungsschirm vor...na, was wohl? Höre die letzten 8 Min. mit Interview Hankel, Schachtschneider, Popp:
    http://www.youtube.com/watch?v=dwoGTy4UTxU&feature=player_embedded - über Bankenlobby und
    Parteienoligarchie


  • Geld hat noch nie "gerettet". Das wird immer nur verbrannt. In Boni für die Banker umgemünzt. Und der ESM rettet auch nicht den Euro. Der ESM erweitert nur die Macht der EU-Regierung in Brüssel. Das ist eine gemeinsame Aktion der EU-Regierung und der deutschen Regierung. Leider nicht geeignet, um Vertrauen aufzubauen für eine engere gemeinsame Zukunft!

  • Drei mal darfst Du raten - wer die 'Busen'-Freundin von Angela Merkel ist: Friede Springer
    Wenn man das weiß, wird vieles klar.

  • Nunja, so ist es eben in unserer "abscheulichen Demokratie", na und? Wir haben eine, dieses Gefasel vom Untergang unterstreicht meinen Eindruck, das Deutschen so ein kleiner Schuß südländische Mentalität tatsächlich mal gut täte.
    Was glauben eigentlich manche, wie man dieser weltweite Bankenkorruption, den Steuerhinterziehern und fast schon obszön anmutenden Geldbesitzern in Europa beikommen sollte? Mit der EU gibt es diese demokratischen Möglichkeiten, es zumindest auf diesem Kontinent einigermaßen hinzubekommen.
    Und wenn das Verfassungsgericht nicht so schnell ist, wie man möchte, na und?
    Müssen sich halt die Märkte und die einzelnen Länder mehr einfallen lassen, zum Beispiel ihren Reichen ein paar Millarden abnehmen, wie das DIW es vorgeschlagen hat. Ist in Deutschland nicht nötig, aber woanders vielleicht eine gute Idee. Aber vorschlagen kann man es doch, ob die anderen Demokratien es tun, ist deren Sache, genauso wie Deutschland mit seiner Verfassung umgeht.
    Die Wirtschaften sind inzwischen so verwoben, und gerade weil es in anderen Volkswirtschaften, wie zum Beispiel den USA, nicht besser bestellt ist, kommt auch ein, von manchen profilneurotisch oder nostalgisch erhofft, Crash des Euros nicht. Dazu wird damit einfach zuviel von zu wenigen verdient, die Schuldenproblematik muß in den Griff, und dafür müssen diejenigen sorgen, die es verursacht haben, bzw. dazu gezwungen werden. Das ist politischer, und damit demokratischer Prozess. Und dieser läuft mit oder ohne dem deutschen Verfassungsgericht.

  • Warum ist angeblich die “Feuerkraft gedrosselt” ??
    1) Es sind doch immer “nur Haftungssummen” keine Zahlungen wie von Euro-Fanatikern immer suggeriert wird
    2) Vor 2 Jahren waren doch mal eben kurzfristig 25 Mrd für Griechenland ausreichend
    3) Kurz danach waren mit dem GR_1 Paket von 110 Mrd doch Alles gelöst
    4) Der EFSF war doch mit 250 Mrd ein “vetrauenserweckender Schutzwall” der zeigt das Europa es “Ernst meint” … Im Ernst ?!?
    5) Dann war der EFSF aufgestockt auf 440 Mrd der ( erneute copy &paste) “vetrauenserweckender Schutzwall” der zeigt das Europa es “Ernst meint” …
    6) Dann waren die unzulässigen EZB Schrottanleihenkäufe der PIGS von 250 Mrd da, um die “Märkte zu beruhigen”
    7) Dann war die Dicke Bertha_1 dran 530 Mrd in ‘die Märkte’ (Märkte meint die Zombi/ und schon komplett bankrotten Banken) geflutet 3 Jahre für 1%
    8) Dann war die Dicke Bertha_2 : nochmal mehr als 500 Mrd in ‘die Märkte’ (Pleitebanken)
    9) Und nun der ESM mit anfänglich 500 Mrd Ausleihsumme “um die Märkte zu beruhigen”
    10) Und weil das nicht reicht muss auch noch eine Bankenunion her

    So viele teure Beruhigunspillen …. Und ohne (9) den ESM, der ja eigentlich keinerlei Haftung für Michel erhöht (sagt redwine rednose Schäuble) obwohl er ja parallel zum EFSF ist , ohne den im Juli=2012 bricht die gesamte Finanzwelt zusammen ….

  • Popanz "nervöse Märkte"

    Würde sich Schäuble tatsächlich Sorgen um die "Nervosität" der Märkte machen, würde er diese nicht dauernd herbeireden. Tatsächlich existiert gar keine "Nervosität" der Finanzmärkte. Die Kreditversagung gegenüber den Krisenstaaten ist vollkommen rational und basiert auf den ökonomischen Fundamentaldaten. Diese sind eindeutig: Der Euro hat die Volkswirtschaften der Krisenstaaten vollkommen zerrüttet und diese in eine ZAHLUNGSBILANZKRISE geführt!

    Schäubles Drohkulisse "nervöse Märkte" soll ihm nur den Weg zu einer zentralen Wirtschaftsregierung ebenen, die die damit einhergehende Transferunion umsetzt.

    Die Stützung der Krisenländer über den ESM ist nur vorgeschoben. Die Stützungsmittel wurden schon beim EFSF nicht vollständig abgerufen, weil sich die Finanzierung der Leistungsbilanzdefizite der Krisenstaaten einschließlich der staatlichen Kreditaufnahme viel günstiger über die Schöpfung von Geld gegen schlechte Sicherheiten und den Target2-Mechanismus realisieren lässt. Deshalb müssen ja auch die Krisenstaaten immer unter den "Schutzschirm" geprügelt werden.

    Der ESM ist eine Keimzelle einer zentralen Wirtschaftsbehörde. Das dabei zwingend Demokratie, Rechtsstaat und innerer Frieden in Europa auf der Strecke bleiben werden, arbeitet diese spannende Analyse heraus:

    www.matthiaselbers.de

    Schäuble ist ein gefährlicher Mann-daran besteht kein Zweifel.

  • Popanz "nervöse Märkte"

    Würde sich Schäuble tatsächlich Sorgen um die "Nervosität" der Märkte machen, würde er diese nicht dauernd herbeireden. Tatsächlich existiert gar keine "Nervosität" der Finanzmärkte. Die Kreditversagung gegenüber den Krisenstaaten ist vollkommen rational und basiert auf den ökonomischen Fundamentaldaten. Diese sind eindeutig: Der Euro hat die Volkswirtschaften der Krisenstaaten vollkommen zerrüttet und diese in eine ZAHLUNGSBILANZKRISE geführt!

    Schäubles Drohkulisse "nervöse Märkte" soll ihm nur den Weg zu einer zentralen Wirtschaftsregierung ebenen, die die damit einhergehende Transferunion umsetzt.

    Die Stützung der Krisenländer über den ESM ist nur vorgeschoben. Die Stützungsmittel wurden schon beim EFSF nicht vollständig abgerufen, weil sich die Finanzierung der Leistungsbilanzdefizite der Krisenstaaten einschließlich der staatlichen Kreditaufnahme viel günstiger über die Schöpfung von Geld gegen schlechte Sicherheiten und den Target2-Mechanismus realisieren lässt. Deshalb müssen ja auch die Krisenstaaten immer unter den "Schutzschirm" geprügelt werden.

    Der ESM ist eine Keimzelle einer zentralen Wirtschaftsbehörde. Das dabei zwingend Demokratie, Rechtsstaat und innerer Frieden in Europa auf der Strecke bleiben werden, arbeitet diese spannende Analyse heraus:

    www.matthiaselbers.de

    Schäuble ist ein gefährlicher Mann-daran besteht kein Zweifel.

  • <Verfassungsrichter drosseln Feuerkraft der Euro-Retter>

    Und das ist gut so! Diese Feuerkraft ist dazu da unser Steuergeld zu verbrennen! Noch besser wäre es, die Verfassungsrichter würden das Feuer löschen, indem sie NEIN zu ESM und Fiskalpakt sagen. Eine elegante Lösung wäre eine intensive Prüfung über viele Monate bis Jahre. So lange können weder Spanien, noch Italien, noch Frankreich mehr verbergen, dass sie auch Geld vom Rettungsschirm wollen, und zwar ohne Auflagen.

    Wie hoch wäre der Anteil Deutschlands, wenn diese Länder ausfallen? Ein Blick auf den Haftungspegel Deutschlands gefällig?. http://www.cesifo-group.de/ifotools/print?_language=d&_link=http%3A%2F%2Fwww.cesifo-group.de%2Fportal%2Fpage%2Fportal%2FifoHome%2FB-politik%2F_Haftungspegel

    Unsere Politiker sollten lieber nach Lösungen suchen, wie wir diese ausstehenden Gelder bekommen, und eine Neuregelung des Targetverrechnungssystems mit Zahlungsausgleich in bestimmten Intervallen installieren. Vorbild USA. Aber es ist halt viel einfacher, diejenigen persönlich zu diffamieren, die Missstände aufdecken. Von der Seite der Euro-Retter kommt doch nur hysterisches Geschrei, Angstmache und Drohungen, dass die Welt untergeht, wenn der Euro nicht gerettet und sofort die nächste Zahlung in die Wege geleitet wird.

    Und die Märkte, die man ja unbedingt beruhigen muss…. Heute waren die Märkte aber sehr ruhig, obwohl sie wussten, dass die Rettungsmaschine ESM noch Monate auf sich warten lässt. Hören wir uns mal die Meinung eines Mannes aus dem Markt an: http://www.bing.com/videos/search?q=Dirk+M%c3%bcller+zum+esm-sklavenvertrag&view=detail&mid=2F038CC163E95EEAC1082F038CC163E95EEAC108&first=0

    Noch was: Fragt mal bei Finnland nach, wie man effizienter Bürgschaften vergeben kann, vielleicht sogar ohne die sog. Troikas. Das Zauberwort heißt Sicherheiten gegen Geld. Schon mal was davon gehört?

  • Sicherheiten gegen Geld ?

    Machen Sie hier bloß nicht auf normalen Menschenverstand ..... ;-)

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