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Hohe Stromkosten könnten zu einer Gefahr für den Standort Deutschland werden. EU-Energiekommissar Günther Oettinger warnt eindringlich vor einer Deindustrialisierung.

Kommentare

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  • Das Kapitel" Energiewende "wird den gleichen Ausgang nehmen wie der Schulden-Euro .

    Der überstürzte AKW- Ausstieg ist der totale Wahnsinn .
    Weltweit werden neue AKW gebaut ,aber Merkel macht den Querschläger .Jetzt müssen Braunkohle- Kraftwerke angefahren werden ,damit ist natürlich die Öko-Bilanz
    durch diese Dreckschleuder im Eimer .Ebenso wird die Klimakatastrophe noch unberechenbarer werden .

    Alles was Merkel anpackt dient nur der Klientelpolitik .
    Die privaten Verbraucher stöhnen jetzt schon über hohe Stromkosten .Wer aber kann sich den teuren Ökostrom dann noch leisten ?

    In FR u. GB ist der Strom preiswert ,daß die Menschen mit
    Strom heizen .

    Durch das EEG werden Bauern u. Investoren zu Neureiche .

    Deutschland ist durch seine fanatischen Politiker zu einem
    Risikofaktor für die Bürger geworden in jeder Hinsicht .

  • Der Ausstieg aus der Kernenergie, den wir in Deutschland Energiewende nennen, war überstürzt und konzeptionslos.
    Wir legen zu Recht großen Wert darauf, wichtige gesellschaftliche Entscheidungen im Konsens zu treffen, dann muss man aber auch die Intelligenz – und den Mut – aufbringen, Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen zu korrigieren.

    Parteipolitische Balkonreden über erneuerbare Energien zu halten ist eine Sache, die Umsetzung eine vollkommen andere. Ohne Sachverstand und rechnen geht es nicht. Und Mathematik ist ja nicht gerade die Stärke in der politischen Diskussion. Bei jeder Partei. Leider.

    Ernst zu nehmende Schätzungen gehen von 300 Milliarden Euro für die sogenannte Energiewende aus bis 2050. Diese Kosten müssen zum einen Teil von der Industrie und zum anderen vom privaten Verbraucher aufgebracht werden. Da die Industrie durch qualifizierte Lobby-Arbeit eine Deckelung der Kostensteigerungen ausgehandelt hat, wird der Löwenanteil vom privaten Verbraucher zu zahlen sein.

    Und natürlich hat Forist ForzaEURO Recht, wenn er darauf hinweist, dass wir neben der De-Industrialisierung (wegen der Verlagerung der Großindustrie ins Ausland) massive soziale Spannungen erhalten werden: denn die niedrigen Einkommensgruppen und die Rentner und Senioren wird es besonders hart treffen. Denn die Energiekosten werden jährlich um 5 – 10% steigen, deren Einkommen nicht.
    Vielen scheint auch nicht klar zu sein, dass die Energiewende NICHT in Berlin oder in Brüssel umgesetzt wird, sondern in den Regionen/Bundes-Ländern vor Ort.

    Da wir derzeit die Strategie des Durchwurstelns ohne Masterplan haben, wird es wahrscheinlich noch schlimmer kommen.

    Die überstürzte vorgezogene Abschaltung funktionierender Analgen nach Fukushima war emotional verständlich aber falsch. Die geplante Abschaltung der restlichen Anlagen bis 2022 ist noch falscher. So werden wir weder die Energiewende schaffen noch die CO2-Ziele erreichen.

  • Die De-Industrialisierung, die Hr. Öttinger hier meint zu sehen, die gibt es nicht! Oder wie können Sie erklären, dass Deutschland in den letzten 10 Jahren Leistungsbilanzüberschüsse von ca. 1.500 Mrd. Euro erwirtschaftet hat? Und das, obwohl sich der Strompreis in dieser Zeit verdoppelt hat.

    Der Anteil der Industrie an der inländischen Wertschöpfung ist doppelt so groß wie in Frankreich, Großbritannien und den USA, obwohl diese Länder deutlich niedrigere Strompreise haben?!

    Offensichtlich gibt es noch andere Faktoren, die hier eine Rolle spielen?!

  • Naja, Opel geht ,weil in Deutschland die Produktionskosten ein Wettbewerbsfähiges Produkt nicht entstehen lassen können .
    Thyssen-Krupp
    Bayer
    .... Im Moment Profitieren alle großen Energieverbraucher noch von alten Verträgen .
    So konnten wir erst vor kurzem lesen , das Ford in Köln Kurzarbeit beantragte , während in Asien massiv investiert wird um das selbe Produkt zu bauen wie in Köln .

    Sicher ist der Energiepreis nicht der einzige Grund dafür wenn deutsche unternehmen abwandern , einer der wichtigsten aber mit Sicherheit !!!

  • Verwechseln Sie bitte nicht öffentlichskeitswirksame Einzelaussagen und -fälle mit der Gesamtentwicklung!Offenbar hat der Strompreis keine großen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen gehabt! Der Anteil der Industrie am BIP ist in den letzten 20 Jahren nahezu gleich geblieben, eher ein wenig gestiegen. Was Sie beobachten, das ist normaler Strukturwandel. Ohne einen solchen wäre es nicht möglich, die industrielle Wertschöpfung zu erhalten. Wer in diesem Zusammenhang von De-Industrialisierung fabuliert, der hat entweder keine Ahnung oder er will die Öffentlichkeit täuschen!

  • @VorwärtsEURO
    hier werden Sie die Antworten finden:
    http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/1109/007_asse.jsp

  • Ein Gutachten "im Auftrag von Greenpeace erstellt hat". Bitte keine weiteren Parteigutachten mehr. Auch darin sind die Grünen und Co. Spitze politisch eingefärbte Gutachten einzuholen.

    Lassen Sie uns folgendes als Konsenz vereinbaren. Sie fallen nicht auf Gutachten der CDU rein und ich nicht auf die der SPD.

    Hat hierzulande eigentlich irgendjemand ein neutrales Gutachten zu diesem Thema?

  • Wahrheit?

    Die Wahrheit ist doch, wenn die schönen Atommeiler-Betreiber sämtliche Nebenkosten tragen müssten und nicht der Steuerzahler, dann wäre der Atomstrom mit Sicherheit deutlich teurer als der alternative.

    Und seit wann subventionieren Hartz4-Empfänger....da ist gar nix da zum subventionieren - im Gegenteil: Auch das bezahlt der Steuerzahler...

    Also erst einmal informieren bevor man losblubbert....

  • - Ist Ihnen eigentlich klar, dass der Hartz-IV-Empfänger die Subventionen der Solarzellen auf des Lehrers Dach mit seiner Stromrechnung zahlen muss?

    - Welche Kosten tragen die Betreiber der Atomkraftwerke denn angeblich nicht?

  • 1. Nur nochmal zur Klarstellung. Die ärmere Bevölkerung in Deutschland zahlt für die Einspreisung von Ökostrom diesen über das EEG mit.

    2. Die Kosten von Gorleben für die Zwischenlagerung werden von den Atomkraftwerksbertreibern bezahlt.

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