Flüchtlinge im Boot

Griechenland, Lesbos: Flüchtlinge kommen in einem Schlauchboot aus der Türkei in der Nähe der Hafenstadt Mitilini

(Foto: dpa)

EU-Umsiedlungsprogramm Unbehagen in der Union – „Mal reden wir über Familiennachzug, mal über Umsiedelungen“

Bis Herbst 2019 sollen 50.000 Flüchtlinge in die EU umgesiedelt werden, 10.000 kommen nach Deutschland. Aus den Reihen der Union gibt es Kritik.

BerlinDie Migrationsdebatte lässt die Große Koalition nicht los: In der Union regt sich Unbehagen wegen der Umsiedlung von Flüchtlingen. „Mal reden wir über Familiennachzug, mal über Umsiedelungen“, sagte CDU-Innenpolitiker Patrick Sensburg dem Handelsblatt. „Die Bürger wollen ein Gesamtkonzept, das übersichtlich ist. Daran müssen wir arbeiten und werden das als Union auch tun.“

Die EU-Kommission hatte zuvor bekanntgegeben, dass die Bundesregierung etwa 10.000 Flüchtlinge aufnehmen wird, die im Rahmen eines Programms der Vereinten Nationen nach Europa umgesiedelt werden. Die Betreffenden stammen überwiegend aus Syrien und afrikanischen Staaten. Auch Frankreich nimmt 10.000 Flüchtlinge auf, Großbritannien 7.000.

 
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