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Unionsfraktionsvize Michael Meister möchte den Euro-Rettungsschirm aufstocken. Wenn der Schirm beeindruckend groß ausfalle, werde ihn an den Finanzmärkten niemand testen wollen.

Kommentare

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  • Selten so ein kleinstgeistigen Schwachsinn gehört, Verzeihung.

    Was sitzt da eigentlich im Bundestag, ein Pfadfinderverein?

    Wenn ich schon "Rettungsschirm" höre, lauter Worthülsen.

    :-/

    Alles ist doch ganz einfach: Das Geld verschwindet, Bevölkerungen (die 95%), Gemeinden, Länder, Staaten in Europa nagen am Hungertuch.

    Wo ist es denn? Es wird nicht (in die Realwirtschaft) investiert, es wird auch nicht verkonsumiert. "Jemand" sitzt drauf. Oder ... das ganze Geld fließt aus Europa ab.... wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

    Man könnte auch sagen die Hochfinanz erdrosselt die europäische Realwelt. Und die Narren im Bundestag sehen zu.

  • Als Diplom-Mathematiker mag Herr Dr. Meister ein Großmeister sein.

    Leider verkennt er, wie vor ihm fast die gesamte Zunft der Finanz-Mathematiker, dass sich ökonomische Prozesse und Wechelwirkungen gerade nicht auf die Interpretation mathematischer Kennzahlen reduzieren lassen.

    Ein wenig Demut würde ihm daher gut zu Gesicht stehen ... oder optional: Nachsitzen ausserhalb des Bundestages!

  • die cdu ist in wirklichkeit eine nigerianische betrügerbande

  • 2. Meister. „Die Zentralbank hat richtig gehandelt, aber dies sollte nur temporär sein“

    Das scheint Herr Stark im HB anders zu sehen: „Historisch wissen wir, dass jede besonders starke Expansion der Zentralbankbilanz mittelfristig zu Inflation führt“

    Wer vertrauenswürdiger ist sollte klar sein, Herr Stark hat kein aktives Amt mehr und ist damit nicht mehr der Omerta unterworfen.

  • Welchen Nonsense unsere Politiker ungestraft verbreiten dürfen ist erschütternd. Diese schwachsinnige Idee, das eine Super Bazooka alle Probleme löst, hat schon beim ersten Rettungsschirm dem EFSF nicht funktioniert. Die 700 Millionen Summe hat das private Kapital nicht davon abgehalten, PIIGS-Staatsanleihen nicht zu kaufen.

    Es wird systematisch das Vermögen Deutschlands auf dem Alter des Euros und der EU verschleudert. Wehe wenn ich das Ende sehe...

  • Die Probleme in der Eurozone sind strukturelle Probleme, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit der meisten Länder ist verloren gegangen. Sie leiden an den Symptomen einer überbewertetten Währung. Die Entwicklungen haben sich lehrbuchmäßig abgespielt. Geldpolitische Maßnahmen, Überschussliquidität und die Finanzierung der Rettungscshirme zu einem nach unten manipulierten Zins wirken langfristig kontraproduktiv. Es wird ein Hauen und Stechen gebn, wer letztlich für die Billionenschulden aufkommen soll. Wenn man davon ausgeht, dass weit mehr als eine Billion oberfaul ist, sollte man nicht annehmen, dass es Spielgeld ist. Die Politiker haben keine Ethik und können deswegen bestens schlafen. Bei verantwortungsbewussten Leuten wie Stark und Weidmann dürfte das anders sein, deswegen gehen sie auch in die Öffentlichkeit. Ansonsten sind Politiker nicht lernfähig. Sie erkennen keine Fehler und machen auch keine. In dieser Wellt lässt es sich sehr gut leben. Weil am Ende Deutschland ausgeplündert werden soll, weil das das einzige Land ist, aus dem noch was herauszupressen ist, ist durchaus denkbar, dass es ein böses Ende nimmt. Ich denke, dass das nächste Jahrzehnt zum Jahrzehnt der Personenschützer werden könnte. Ich habe aber noch die Hoffnung, dass es doch anders kommt.

  • "Meister will großen Schirm aufspannen"

    Den braucht er! Wenn das Volk einmal realisiert hat, wie es von den Politikern verkauft wurde, dann will ich nicht einmal neben ihm stehen, selbst wenn er einen noch so großen Schirm über sich aufspannt.

    Heute muss man feststellen, dass es gewiss keinen falschen treffen wird.

    Wie können dies "Leute" mit einer mittleren Intelligenz überhaupt noch wegstecken? Die können doch nachts nicht mehr schlafen. Es ist verwunderlich, dass die Selbstmordrate bei Politikern nicht größer ist.

  • Der CDU/CSU-Meister ist kein Meister seines Faches. Die Dummheit dieses Beitrag ist beeindruckend und noch beeindruckender als ein beeindruckend großer Rettungsschirm. Er täuscht nämlich eine trügerische Sicherheit vor, die durch die Größe des Schirmes nicht erreicht werden kann. Kurzfristig ist Ruhe im Karton. Langfristig ist es ein Desaster. Die Märkte bemerken natürlich, dass die strukturellen Probleme in der EU-Zone nicht beseitigt werden. Ganz im Gegenteil: Unter dem Rettungschirm werden die Länder noch weiter auseinander driften. Hierbei ist zu bedenken, dass wir im Normalfall wegen der Kapitalflucht längst Kapitalverkehrskontrollen und eine Devisenbewirtschaftung hätten, was durch den Schirm vertuscht wird. Die Fehlallokation im System wird von Anfang an am Schirm nagen, und zwar exponentiell. Die Target-2-Salden laufen konstant ins Nirvana weil die strukturelle Diskrepanz per definitionem zeitgleich finanziert werden muss muss. Irgendwann ist dann jeder Schirm erschöpft. Wenn die hinausgeschobene Grenze fällt, ist das Desaster von der Wirkung noch weit verheerender als der Kollaps eines kleinen Rettungsschirmes. Man kann also einen kleinen Ballon platzen lassen oder einen beeindruckend großen. Dafür gibt es dann aber auch einen beeindruckenden Knall, verbunden mit einem Kollaps, den sich noch keiner vorzustellen mag. Alle Kreditbeziehungen in der Eurozone werden kollabieren und eine Währungsreform erzwingen. Da war Lehman geradezu ein Witz. Eben verursacht von Leuten wie Meister. Man mus sich schon fragen, ob nur ein Ballon einen Knall haben kann.

  • Es zeugt von einer sehr eindimensionalen Denkweise, die Macht der Finanzmärkte allein durch eine aufgeblähte Geldmenge beeindrucken zu wollen. Die Auswirkungen der Geldflutung werden früher oder später auch im Realmarkt ankommen und dann für eine horrende Inflation sorgen. Das hilft zwar dem Staat als Schuldner, vernichtet aber den Wert des Sparvermögens der Bürger. Insofern könnte man fast eine „meisterliche“ Strategie dieser Regierungspartei unterstellen. Wie so vieles ist auch dieser Vorschlag – trotz wiederholter gegenteiliger Behauptungen – nicht vom Ende her gedacht.

  • Warum darf Unionsfraktionsvize Michael Meister sowas ungestraft in der HB sagen? Was ist den gross genug? Warum machen wir nicht Zusagen für 1000 Trillionen Herr Meister?