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Europäische Champions Wirtschaftsminister Altmaier fordert EU-Konzern für künstliche Intelligenz

Mit einem privatwirtschaftlichen Unternehmen will Wirtschaftsminister Altmaier das Thema künstliche Intelligenz voranbringen. In einem Bereich sieht er besonders viel Potenzial.
22.03.2019 Update: 22.03.2019 - 16:14 Uhr Kommentieren
KI: Peter Altmaier fordert EU-Konzern für künstliche Intelligenz Quelle: dpa
Peter Altmaier

Der Bundeswirtschaftsminister (CDU) will im Bereich KI einen Schwerpunkt bei der Entwicklung des autonomen Fahrens setzen.

(Foto: dpa)

Berlin Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert für Europa ein großes Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI). „Wir müssen darüber nachdenken, ein neues privatwirtschaftliches Unternehmen zu gründen, das im Bereich KI für marktfähige Produkte sorgt“, sagte der CDU-Politiker dem Fachdienst „Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI“.

Ein Schwerpunkt könnte dabei die Entwicklung des autonomen Fahrens sein. Hier haben Daimler und BMW schon eine Kooperation vereinbart. „Die Automobilindustrie ist dabei, ihre Kräfte zu bündeln, das reicht aber aus meiner Sicht noch längst nicht aus“, sagte Altmaier. Daher müsse man noch weitergehen und „einen eigenen industriepolitischen Akteur schaffen. Das eruieren wir derzeit.“

Derweil pocht Bundesforschungsministerin Anja Karliczek darauf, dass das Finanzministerium in den kommenden Jahren Zusagen für für diesen Bereich einhält. „In der Strategie für Künstliche Intelligenz hat die Bundesregierung beschlossen, bis 2025 insgesamt drei Milliarden Euro in die KI zu investieren“, sagte Karliczek an diesem Freitag. „Ich gehe davon aus, dass sich auch der Finanzminister an diese Zusage gebunden fühlt.“

Hintergrund ist die Debatte über die Verwendung weiterer 500 Millionen Euro für KI, deren konkreter Einsatz noch unklar ist. Zudem gibt es in der Unionsfraktion Unmut über die mittelfristige Finanzplanung von Finanzminister Olaf Scholz (SPD), weil der politisch versprochene Zuwachs des Geldes etwa für Verteidigung oder Entwicklungshilfe nicht abgebildet wird.

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    Karliczek lobte, dass es in den vergangenen Jahren erhebliche Steigerungen sowohl bei den Bildungs- wie auch den Forschungsausgaben gegeben habe. „Klar ist, dass wir in unserem Engagement nicht nachlassen dürfen. In einem zunehmenden globalen Wettbewerb und einer sich abschwächenden Konjunktur braucht es Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Innovation mehr denn je“, mahnte sie.

    Die Bundesregierung hatte am Mittwoch den Bundeshaushalt für 2020 mit Ausgaben von 362,6 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden in Deutschland 2017 295,1 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben, eine Steigerung um 4,2 Prozent zu 2016.

    • rtr
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