Evangelischer Kirchentag Der Kirchentag als Wahlkampfarena

Merkel, Schäuble, Steinbrück: Heute beginnt der Evangelische Kirchentag und die Politikerprominenz groß. Doch was hat die eigentlich auf einem Kirchenevent verloren? Der Historiker Thomas Großbölting weiß die Antwort.
12 Kommentare
Bundespräsident Joachim Gauck (Mitte), Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD, 3.v.r) und Ellen Ueberschär (3.v.ll), Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages beim Eröffnungsgottesdienst. Quelle: dpa

Bundespräsident Joachim Gauck (Mitte), Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD, 3.v.r) und Ellen Ueberschär (3.v.ll), Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages beim Eröffnungsgottesdienst.

(Foto: dpa)

DüsseldorfEs ist das Kirchenevent, das ab heute in Hamburg stattfindet: Zum diesjährigen Evangelischen Kirchentag unter dem Motto: „Soviel du brauchst“ könnten bis zu 400.000 Menschen nach Hamburg strömen. Bis Sonntag stehen 2.500 Veranstaltungen auf dem Programm. Doch nicht nur Kircheninteressierte besuchen die Veranstaltungen, traditionell finden sich auch jede Menge Politiker ein. Dieses Jahr haben sich Bundekanzlerin Angela Merkel (CDU), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Grünen-Spitzenkandidaten Katrin Goering-Eckhardt, CDU-Politiker Thomas de Maizière und Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz (SPD) angekündigt. Und Bundespräsident Joachim Gauck wird die Eröffnungsworte sprechen. Doch warum eigentlich? Der Historiker und Professor Thomas Großbölting erklärt im Interview, warum der Kirchentag eine Plattform für den Wahlkampf ist:

Von Merkel bis Schäuble, von Steinbrück bis Göring-Eckardt: Zum Kirchentag in Hamburg kommen die großen der deutschen Politik. Warum?
Für den Besuch des Kirchentags haben Politiker viele gute Gründe: Sie treffen hier auf eine Besucherschaft, die prinzipiell auf die großen gesellschaftsübergreifenden Fragen gut anzusprechen ist. Wie die Politik hat auch die Religion die Tendenz, sich für das Ganze zu interessieren. Soziale Gerechtigkeit und Nächstenliebe, Ökologiebewegung und Bewahrung der Schöpfung… es gibt viele Themen, die die politische Arbeit mit dem religiösen Feld verbindet. Damit lässt sich dann einerseits durch den Auftritt unter den jeweiligen Stammwählerschaft werben, andererseits aber auch ein Ideenaustausch initiieren, der auch in die Politik hinein wieder fruchtbar sein kann.

Historiker Prof. Dr. Thomas Großbölting. Foto: Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Julia Holtkötter.

Historiker Prof. Dr. Thomas Großbölting. Foto: Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Julia Holtkötter.

Der Kirchentag liegt knapp ein halbes Jahr vor der Bundestagwahl. Ist Hamburg eine Plattform für den Wahlkampf?
Ja natürlich. Etwas anstößiges sehe ich darin nicht. Wo sonst sollen Politiker für ihre Positionen werben, wenn nicht auch auf dem Kirchentag? Es wird eher umgekehrt zum Problem: Religiöse Gemeinschaften sind dann erfolgreich, wenn sie sich aktiv in die Diskussionen einschalten, die die Gesellschaft insgesamt bewegt. Sie müssen dabei aber aufpassen, dass sie ihren eigenen Markenkern, die Bindung an eine Transzendenz, nicht verlieren. Nur wenn sich die Kirchen dadurch deutlich unterscheiden von anderen Bewegungen und Gemeinschaften, bleiben sie für religiös Suchende aktiv. Wenn also die religiöse Veranstaltung immer weniger von einem politischen Event oder einem allgemeinen Stadtfest zu unterscheiden ist, dann kann das auf Dauer keine gute Entwicklung für die Kirche sein.

Die Kirche müssen mit immer weniger Mitgliedern zurechtkommen - auch die Evangelische. 2011 waren etwa 23,6 Millionen Menschen in Deutschland evangelisch. Zehn Jahre zuvor waren es noch drei Millionen Mitglieder mehr. Nutzt die Kirche die prominenten Politiker vielleicht auch als Marketing-Hilfe?
Ein größerer Teil der Teilnehmer wird den Kirchentag sicher auch deshalb besuchen, weil er dort die Politiker zu Gesicht bekommt, die er sonst nur auf dem Bildschirm oder in der Zeitung sieht. Umgekehrt sollte man auch nicht den Celebrity-Status von Politikern überschätzen. Würde man von Seiten des Generalsekretariats des Kirchentages vor allem auf einen Marketingeffekt setzen, dann würde man andere Stars und Sternchen engagieren, die vielleicht stärker die „Massen“ anziehen.

Welche Bedeutung und welchen Einfluss hat Kirche für Politik heute noch?
Kirche hat vor allem an den Stellen weiterhin Einfluss, an denen er institutionell abgesichert ist. Mit der Verabschiedung des Grundgesetzes hat sich in der Bundesrepublik eine „hinkenden Trennung“ von Kirche und Staat etabliert: Trotz einer grundsätzlichen Trennung beider Größen wurden die christlichen Religionsgemeinschaften in genuin staatliche Belange mit einbezogen, so zum Beispiel im Bereich der öffentlich-rechtlichen Medien wie auch im Bildungswesen. Diese Einflussmöglichkeiten halten sich bis heute. Darüber hinaus sind es informelle Strukturen: Insbesondere in die CDU hinein, die sich selbst religiöse Grundsatzdebatten über das C in ihrem Namen nicht leisten will, gibt es starke und breite Kanäle. Wirtschaftlich sind die Kirchen über Diakonie bzw. Caritas auf dem wachsenden Markt der Krankenversorgung und der Pflege ein starker Faktor. Die Zeiten aber, in denen Geistliche von den Kanzeln Wahlempfehlungen gaben und dabei auf Erfolg hoffen konnten, sind gottlob vorbei.

Katholiken oder Protestanten: Wer hat mehr Einfluss auf die Politik?
Während es früher deutliche Zuordnungen gab – CDU tendenziell katholisch und lutherisch, SPD näher an bestimmten Teilen des Protestantismus – lösen sich diese Zuordnungen zunehmend. Auch wenn es statistisch nach wie vor bestimmte Zusammenhänge gibt – Kirchenmitglieder wählen häufiger als Nichtkirchenmitglieder, Katholiken wählen in der Tendenz häufiger CDU und so weiter – werden auch die konfessionsgebundenen Christen mehr und mehr zu Wechselwählern, was demokratietheoretisch eine gute Entwicklung ist. So kann man sicher nicht von der jeweiligen Regierungspartei ableiten, welche der beiden Großkirchen automatisch einflussreicher ist. Als politischer Machtfaktor bringt die katholische Kirche vielleicht aus Sicht der Politik etwas mehr Gewicht in die Waagschale, da es ihr wegen ihrer starken Hierarchisierung eher als der Evangelischen Kirche Deutschlands gelingt, mit einer Stimme zu sprechen.

Katrin Göring-Eckardt ist Spitzenkandidatin der Grünen und Präses der EKD-Synode, auch wenn sie das Amt gerade ruhen lässt. Ist es eigentlich gut für einen Politiker, so nah bei einer Kirche zu stehen?
Der jüngste Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass auch diejenige Mehrheit, die selbst nicht religiös engagiert ist, es gutheißt, wenn Politiker religiös sind. Darin bricht die Überzeugung durch, dass Religion prinzipiell gut und religiöse Überzeugungen für den Einzelnen durchaus positiv sind. So nach dem Motto: Wer betet, wird schon kein schlechter Mensch sein. Zudem wird eine Wählergruppe, die der Kirchengebundenen, mit der Kirchennähe eines Politikers fast automatisch angesprochen. Dieser Zusammenhang funktioniert aber nur so lange wie diese Religiosität unspezifisch bleibt und keine klare Positionierung beinhaltet, die in der Allgemeinheit eher anecken. Was das bedeutet, sehen sie am anderen Ende des Parteienspektrums: Die Zeiten, in denen sich christdemokratische Politiker öffentlichkeitswirksam mit der Gesellschaft von prominenten katholischen Geistlichen schmückten, sind wohl vorbei. Dieser Zusammenhang funktioniert nur noch im christsozialen Bayern. Umgekehrt würde auch Frau Göring-Eckardt sich entscheiden müssen, wenn die Evangelische Kirche gegen alle Erwartungen irgendwelche steilen Positionen bezöge, die in die Wählerschaft hinein nicht zu vermitteln wären.

Thomas Großbölting ist Professor für Geschichte an der Uni Münster und Mitglied des Exzellenzclusters der Universität. Der Zusammenspiel von Kirche und Politik ist eines seiner Steckenpferde und auch Thema seines Buches „ Der verlorene Himmel. Glaube in Deutschland seit 1945“, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 320 Seiten, 29,99 Euro.

Startseite

12 Kommentare zu "Evangelischer Kirchentag: Der Kirchentag als Wahlkampfarena"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.


  • NICHT GEWUSST oder WILLST NICHT LAUT SAGEN ??? :

    https://www.youtube.com/watch?v=bN51N1cUA3Q

    das haben die NORMALEN GEMACHT , in ABRICHTUNG VON KIRCHE IM GLAUBEN . . .

    SOWAS WILL NICHT



    Gott

  • NeueZeit
    ganz richtig.
    Die letzte Einlassung zu der Studie, wonach mehr als 50% der Deutschen den Islam als Bedrohung sehen, war das beste Beispiel dafür, wie weit die ev. Kirche sich vom Christentum entfernt hat
    In dieser Einlassung hat Schneider eher uns kritisiert und nicht die agressiven Moslems. Wir sind mal wieder nicht tolerant genug
    Die Kirchentage der letzten Jahre sind zur Showveranstaltung der Politiker geworden
    Ich kenne aus meiner Jugend noch Kirchentage, da war kein einziger Politiker und das war auch gut so
    Die ev. Kirche mit solchen Leuten wie einer Göring-Eckardt, einer strammen Kommunistin, ist zum 3. Mal auf den falschen Zug aufgesprungen
    Das 1. Mal im Dritten Reich, da war sie sehr schnell auf Hitlers Linie,
    das zweite Mal in der DDR, auch da war sie flott auf SED-Kurs und
    das dritte Mal jetzt mit dem Islam
    Es waren im Dritten Reich und der DDR auch immer nur einzelne Pfarrer die sich gegen die Systeme stellten und im Dritten Reich haben sie es mit ihrem Leben bezahlt.
    Als sich in der DDR die stille Opposition formierte und die Montags-Demos kamen, waren es auch nur einzelne Pfarrer die ihre Kirchen öffneten, "die" ev. Kiche aber hielt sich schön zurück. Einfach nur noch armselig
    Es wird Zeit, dass die evang. Kirche mal ihre Geschichte aufarbeitet

  • "Toll! Auch im Dritten Reich hat die evangekische Kirche durch den damaligen Reichsbischof Müller mit dem Regime gekungelt. Glückwunsch!!!"

    Das waren ALLE!
    Allen voran die Industriebosse, die ja auch einem "Glauben" angehört haben, oder?
    Wenn die Priester und Pastoren tatsächlich soviel Einfluß gehabt hätten, wäre Hitler wohl auf der Strecke geblieben.
    Der Glaube wird und wurde in jeder Gesellschaft zur moralischen Kontrolle genutzt, und das seit es diesen gibt.
    In Deutschland passen diese auf, das nicht zuviel nackte Haut zu sehen ist, in anderen Ländern, das die Industrie schon Waffen für Kinder anbieten kann.
    Diese Kirchentage stehen genau dafür das die Kirche keine wirkliche Macht hat, und auch nicht haben sollte.
    Doppelmoral allerorten, egal wo, der Götze Finanzen beherrscht alles, auch die Moral und die mehr oder weniger Verzahnungen mit Staat und Glauben.
    Der Glaube in den Staaten ist das was die Propheten verkünden, und nicht die Botschaften, die einst Jesus verkündet hat. Der hatte kein Geld.
    Die Welt ist voller falscher Propheten, und die haben genug Geld sich ihre Lehren zurecht zu biegen.
    Deshalb bin ich vor fast 40 Jahren ausgetreten.

  • So HÄTTE ich GEGRÜSST : " GÖTTER und SUCHENDE , . . .

    ABER ich WILL JA NICHT SCHAFFE SONDERN MENSCHEN IN AUGENHÖHE , DIE SAGEN DÜRFEN AUCH WAS ich NICHT WILL aber mich NICHT ZWINGEN DÜRFEN , DAS ich das SELBE SAG aber ich WERDE MACHEN WAS WEG ZUM MENSCHEN und NACHWEISLICH IM WAHRHEIT WISSENDE MEHRHEIT WILL . . . UND NICHT EINER MACHT MEHR MACHT GIBT ÜBER SCHAFE .

    ATHEIST SICH Gott , im WISSEN Gott . . .
    und SO KANN GARNICHT RASSIST SEIN und NIEMANDEN RASSEMACKE LEBEN LASSEN KÖNNEN .
    SOUVERÄN und in ALLBEWUSST und STAAT IM KOPF ? NICHT NUR , DA EIGENES UNIVERSUM im Kopf .
    Frank Frädrich , WILL AUCH WAHRHEITEN WISSEN , WELCHE NURNOCH 4 IM ZUSAMMENHANG WISSEN . GRÖSSTER FEIND des Systems ?


    MEDIEN WO EIN WORT VERBOTEN IST BETRÜGEN .
    AUF EINER ERDE WO GELDRECHT BEDIENEN MEHR WERT IST ALS MENSCHEN ZUM MENSCH SEIN DAS RECHT GEBEN und LEBEN LASSEN AUCH .

    " ESM " Hatte NICHT DEMOKRATIE Verhindert , SO WIE " DIE " ES WOLLTEN HÄTTEN FÜR IMMER BEKOMMEN , SONDERN GESETZE , aber WARUM NUR IN EINEM LAND ??? HÄTTEN ESM SO BEKOMMEN . . . . SOLCH DIENENDE Politiker, EINER VERSCHWÖRUNG , DIE ES VOR ADOLF SCHON . . . . JEDER DER ESM SO ZUGESTIMMT HATTE IST TÄTER und VERFASSUNGSRICHTER RETTER . . . ABER NUN EBBEND WEG ÜBER BANKEN KONTROLLE HABEN WOLLEN NEHMEN , um Ziel DOCH ZU ERREICHEN .


    See the Interview " Why the world is losing faith in democracy" CFR
    Siehe Interview: "Warum ist die Welt zu verlieren Vertrauen in die Demokratie" CFR

  • Auf Kirchen Tag !! Begrüßt Hütehund , KAUCK , sie : " meine BRÜDER UND SCHWESTERN und ( NOCH die andren ) DAMEN und HERREN !!! "


    WER NANN VERSTEHEN , WAS DAS ALLES AUSSAGT ???


    ATHEIST SICH Gott , im WISSEN Gott . . .
    und SO KANN GARNICHT RASSIST SEIN und NIEMANDEN RASSEMACKE LEBEN LASSEN KÖNNEN .
    SOUVERÄN und in ALLBEWUSST und STAAT IM KOPF ? NICHT NUR , DA EIGENES UNIVERSUM im Kopf .
    Frank Frädrich , WILL AUCH WAHRHEITEN WISSEN , WELCHE NURNOCH 4 IM ZUSAMMENHANG WISSEN . GRÖSSTER FEIND des Systems ?


    MEDIEN WO EIN WORT VERBOTEN IST BETRÜGEN .
    AUF EINER ERDE WO GELDRECHT BEDIENEN MEHR WERT IST ALS MENSCHEN ZUM MENSCH SEIN DAS RECHT GEBEN und LEBEN LASSEN AUCH .

    " ESM " Hatte NICHT DEMOKRATIE Verhindert , SO WIE " DIE " ES WOLLTEN HÄTTEN FÜR IMMER BEKOMMEN , SONDERN GESETZE , aber WARUM NUR IN EINEM LAND ??? HÄTTEN ESM SO BEKOMMEN . . . . SOLCH DIENENDE Politiker, EINER VERSCHWÖRUNG , DIE ES VOR ADOLF SCHON . . . . JEDER DER ESM SO ZUGESTIMMT HATTE IST TÄTER und VERFASSUNGSRICHTER RETTER . . . ABER NUN EBBEND WEG ÜBER BANKEN KONTROLLE HABEN WOLLEN NEHMEN , um Ziel DOCH ZU ERREICHEN .


    See the Interview " Why the world is losing faith in democracy" CFR
    Siehe Interview: "Warum ist die Welt zu verlieren Vertrauen in die Demokratie" CFR

  • Naja, die Kirche tritt nicht offensiv für mehr Umverteilung ein. Das ist einfach zu gefährlich. Auch ich bin schließlich aus der Kirche ausgetreten, als mich eine (falsche) Steuerschätzung beinahe in die Insolvenz gestürzt hätte. Mal eben 6.000 EUR an die Kirche abdrücken, tut halt richtig weh. Jetzt spare ich mir die extrem hohen Mitgliedsbeiträge komplett und habe auch nicht mehr den Stress mit der Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Es ist sowieso nicht einzusehen, wenn die fürstlich entlohnten Pfarrer von meiner Altervorsorge leben.
    Und wenn die rot-grünen Steuerpläne Wirklichkeit werden sollten, wird es wohl eine weitere Austrittswelle geben. Anders als bei den anderen Steuerarten ist hier Steuerflucht ja recht einfach durch einen Besuch beim Amtsgericht und die Zahlung einer lächerlich geringen Gebühr von 30 EUR legal problemlos möglich.

  • Toll! Auch im Dritten Reich hat die evangekische Kirche durch den damaligen Reichsbischof Müller mit dem Regime gekungelt. Glückwunsch!!!

  • @Günter Scemutat

    >>Was SPD und Grüne auf den Kirchentag wollen, ist mir ein Rätsel. Sie wären besser in einer Moschee aufgehoben.<<

    Sie haben eigentlich ganz recht. Aber bedenken sie: Kann eine evangelische Kirche nicht fast schon Proxy-Moschee gesehen werden. Der evangelischen Kirche scheint das Wohl der Muslime und des Islams in Deutschland doch ohnehin deutlich mehr am Herzen zu liegen, als authentischen Christentum (für das die evangelische Kulturrelativisten-Kirche ohnehin nicht steht) oder christliche Kultur, oder die vielen fast ausschließlich biodeutschen Kirchenmitglieder, die die Kirche zahlen.


  • 01.05.2013, 19:54 UhrIhr Kommentar:

    Klasse,der Kirchentag wird nun auch noch für politische Zwecke missbraucht. So manche hoch dotierte Pfarrerinnen und Pfarrer plädieren für Verteilung und Vermögenssteuer.

    Nicht wenige aus der von ihnen fokussierten Gruppe würden ihr Vermögen und dessen unsicheres Alterseinkommen mit dem garantierten monatlichen Ruhegehalt eines Pfarrers tauschen .

  • Ist es nicht bei uns so, daß bei uns im Lande Politik und Kirche (Glaube) streng zu trennen sind?
    Was hat die Politik bei den Märchenerzählern zu suchen, oder ist das mit der Trennung doch nur ein Lippenbekenntnis?

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%