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Ex-Bundespräsident Wulff macht als Autor ein Vermögen

Christian Wulffs Verhältnis zum Geld spielte eine wesentliche Rolle beim Rücktritt als Bundespräsident. Mit seiner geplanten Biografie dürften sich alle Finanzsorgen erledigen. Auch seine Frau versucht sich als Autorin.
Update: 01.04.2012 - 11:45 Uhr 35 Kommentare
Ex-Bundespräsident Christian Wulff und Ehefrau Bettina wollen beide ein Buch schreiben. Quelle: dpa

Ex-Bundespräsident Christian Wulff und Ehefrau Bettina wollen beide ein Buch schreiben.

(Foto: dpa)

BerlinDer ehemalige Bundespräsident Christian Wulff und seine Ehefrau Bettina wollen nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ ihre Erinnerungen in Büchern veröffentlichen.

Das Buch von Christian Wulff soll dem Bericht zufolge eine Biografie des gesamten politischen Lebens des 52 Jahre alten CDU-Politikers werden, der vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten Ministerpräsident in Niedersachsen war. Laut „BamS“ liegen Wulff dafür Honorar-Angebote in Millionenhöhe vor. Das Buch soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Das gilt laut „BamS“ auch für Bettina Wulffs Buch über ihre 598 Tage als First Lady an der Seite des Mitte Februar zurückgetretenen Bundespräsidenten. Demnach habe die 38-Jährige von Anfang an geplant gehabt, als erste Frau eines Staatsoberhaupts ihre Erinnerungen an dessen Amtszeit zu veröffentlichen.

Bettina Wulff habe sich entsprechend viele Aufzeichnungen von Gesprächen, Reisen und Ereignissen gemacht, hieß es in der „BamS“. Eigentlich habe sie diese aber erst nach der eigentlich fünfjährigen Amtszeit ihres Mannes veröffentlichen wollen, die vorzeitig endete.

Nach seinem Rücktritt kann Wulff weiterhin ein gepanzertes Fahrzeug nutzen und bekommt auch nach wie vor Personenschutz, wie zum Wochenende aus Kreisen der Unionsfraktion der CDU verlautete. Präsidialamt und Bundestagsverwaltung hätten dieser Lösung zugestimmt, die für das Jahr 2012 gilt.

Die Ausstattung Wulffs war umstritten, weil gegen ihn die Staatsanwaltschaft ermittelt. Auch die Tatsache, dass ihm ein Ehrensold von knapp 200.000 Euro pro Jahr bis zum Lebensende zusteht, hatte Kritik hervorgerufen. Der im Bundestags-Haushaltsausschuss für das Bundespräsidialamt zuständige CSU-Politiker Herbert Frankenhauser sagte, Wulff benötige diese Grundausstattung für seine „nachwirkenden Verpflichtungen aus dem Amt“.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung erhält Wulff drei Büro-Räume in den Gebäuden des Bundestags, Wilhelmstraße 60 in Berlin, sowie drei Mitarbeiter aus dem Bundespräsidialamt. Hinzu komme ein Dienstwagen, dessen Fahrer eventuell vom BKA gestellt wird, da Wulff ohnehin weiter Personenschutz bekommt.

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  • afp
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35 Kommentare zu "Ex-Bundespräsident: Wulff macht als Autor ein Vermögen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ... interessant an der Geschichte Wulf ist ja eigentlich die Reflexion auf uns selbst ... nicht zuletzt mit der Erkenntnis, auf welche langweiligen Luftblasen wir immer wieder hereinfallen ...

  • Ist doch klar, dass Leute das Buch kaufen werden. Schließlich wollen viele hinter das Wulff'sche Geheimnis kommen: für nichts ganz viel bekommen...
    Die Sache mit dem Personenschutz finde ich übrigens gerechtfertigt - es ist doch gut, dass wir vor dieser Person geschützt werden oder?

  • Ich kann es nicht verstehen wie jemand überhaupt noch einen Cent für diese Autor übrig hat. Er sollte bei dem Geld das er jährlich von den Steuerzahlern bekommt seine Schund kostenlos verteilen und selber nur zahlen in die heimische Wirtschaft, damit die Leute die ein normales Leben führen wenigstens sich Brot und Wasser leisten können.

  • Wei schön das die Wähler kein Gehirn haben. Für was brauchen wir überhaupt Politiker, das diese das Land in den Ruin treiben. Wählen ja aber bitte keine dieser Parteien mehr Grüne, FDP, SPD, LINKE, CDU,CSU diese Parteien sind so unnütz wie ein Loch in einem Boot.

  • Das ist kein Aprilscherz! Das was hier abgelaufen ist, zeugt von wahrhaftiger, gewachsener Selbstbedienungsmentalität (nehmen, was man kriegen kann) und selbstverständlich ist das ein Verhohnepipeln breiter Bevölkerungsschichten, und vor allem der Beamten, die anständig Vorgaben befolgen.
    Unglaublich, wie die Wulffs es verstehen, sich in Szene zu setzen und aus einer Niederlage womöglich mit Steuerzahlers Hilfe (Büro, Personal etc.) ein Riesen-Geschäft machen. Wie bekannt (Munzinger Archiv), ist die Behauptung falsch, Bettina Wulff habe das Fach Medienrecht an der Universität Hannover studiert. Das Fach gab es an der Universität Hannover nicht und immatrikuliert war sie auch dort auch nicht. Wie dem auch sei, auch ohne den "geschönten" Studienabschluß versteht man es im Hause Wulff, sich mediengerecht in Szene zu setzen und auf sich aufmerksam zu machen. Vor diesen Hintergrund hat die "innere Einkehr im Kloster" offensichtlich nicht zur Umkehr beigetragen. Man ist eben doch, was man ist. Bedauerlich, dass wir Bürger in einer parlamentarischen Demokratie nichts gegen solche Leute ausrichten können. Unser aller "nachwirkende Pflicht" wird es sein, diese Ungeniertheiten samt Zapfenstreich bis zur nächsten Wahl nicht zu vergessen und entsprechend zu wählen.

  • Das ist kein Aprilscherz! Das was hier abgelaufen ist, zeugt von wahrhaftiger, gewachsener Selbstbedienungsmentalität (nehmen, was man kriegen kann) und selbstverständlich ist das ein Verhohnepipeln breiter Bevölkerungsschichten, und vor allem der Beamten, die anständig Vorgaben befolgen.
    Unglaublich, wie die Wulffs es verstehen, sich in Szene zu setzen und aus einer Niederlage womöglich mit Steuerzahlers Hilfe (Büro, Personal etc.) ein Riesen-Geschäft machen. Wie bekannt (Munzinger Archiv), ist die Behauptung falsch, Bettina Wulff habe das Fach Medienrecht an der Universität Hannover studiert. Das Fach gab es an der Universität Hannover nicht und immatrikuliert war sie auch dort auch nicht. Wie dem auch sei, auch ohne den "geschönten" Studienabschluß versteht man es im Hause Wulff, sich mediengerecht in Szene zu setzen und auf sich aufmerksam zu machen. Vor diesen Hintergrund hat die "innere Einkehr im Kloster" offensichtlich nicht zur Umkehr beigetragen. Man ist eben doch, was man ist. Bedauerlich, dass wir Bürger in einer parlamentarischen Demokratie nichts gegen solche Leute ausrichten können. Unser aller "nachwirkende Pflicht" wird es sein, diese Ungeniertheiten samt Zapfenstreich bis zur nächsten Wahl nicht zu vergessen und entsprechend zu wählen.

  • ich hab zwar nicht alle Kommentare gelesen, aber auch ich bin der Meinung, dass die Deutschen die größten Dummköpfe sind die in Europa (und sogar weltweit) rumlaufen!

    Das einzige was noch größer ist als die Dummheit, ist die Fähigkeit einen Hofknicks zu machen und noch mehr Lasten zu schultern - größere Duckmänner (und Frauen) gibt es gar nicht mehr!

    67 Jahre Nachkriegszeit haben ein Volk nahezu ausgeschaltet! Unsere Kultur, unsere Fähigkeiten alles dahin!...Jede Küchenschabe hat mehr Stolz in sich als ...

    oh jee.. woin geht das alles nur????

  • hoffe, er lacht sich tot.

  • Hoffentlich handelt es sich um einen Aprilscherz -- obwohl zutrauen würde ich den beiden auch, dass sie der Meinung sind etwas für den Rest der Menschheit wichtiges berichten zu können. Dann allerdings wäre es wohl der Gipfel der Selbstüberschätzung und der Beweis für wenig Verstand und blinde Gier wäre endgültig erbracht. Dem Verlag kann ich dann nur wünschen auf den Werken sitzen zu bleiben, denn andernfalls würde ich von meinen Mitmenschen doch schwer enttäuscht sein.
    Sollten die "... nachwirkenden Verpflichtungen ..." in einer umfassenden Korrespondenz mit der Staatsanwaltschaft bestehen, wäre das wenigstens ein Trost für den gebeutelten Steuerzahler

  • TJA
    BEIM SCHNORRER WULF IST ES NUN MAL HOCHGEKOMMEN - DUMM GELAUFEN -
    ABER DA SITZEN NOCH TAUSENDE IN DEN BUNDES- UND LANDESPARLAMENTEN
    SCHMEISSEN WIR SIE AUF DEN MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE

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