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Ex-Finanzminister Steinbrück liebäugelt mit Beratertätigkeit

Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück spielt mit dem Gedanken, eine beratende Tätigkeit in Gremien oder Unternehmen zu übernehmen. Vollzeit würde Steinbrück allerdings nicht einsteigen – und die Interessenten müssten auf ihn zukommen.
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Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück: auch er möchte nun noch als Berater tätig werden. Quelle: dpa

Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück: auch er möchte nun noch als Berater tätig werden.

(Foto: dpa)

HB HAMBURG. Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück denkt ein Jahr nach seiner Ministertätigkeit über neue berufliche Herausforderungen nach. Er sei zwar im Moment in einer Lebensphase, in der er keine Bewerbungen ausspreche, sagte der SPD-Politiker dem “Manager Magazin“ laut Vorabbericht vom Mittwoch. Aber wenn auf ihn eine Herausforderung zukäme, in einem Think Tank, in einer Kommission oder in einem Beirat, zeitlich begrenzt zu arbeiten, “könnte mich das reizen“, betonte Steinbrück.

Der 63-Jährige, der seit Januar einen Aufsichtsratsposten beim Industriekonzern ThyssenKrupp innehat, hat nach eigenen Angaben bislang alle Offerten von Finanzdienstleistern „aus stilistischen Gründen“ abgelehnt. Er habe nicht „in einem Schwung“ von einer Seite des Zauns auf die andere wechseln wollen. Wie lange diese Karenzzeit dauere, ließ er offen. Dass er irgendwann „bei einer Heuschrecke“ lande, sei zwar unwahrscheinlich. Aber „bis zur nächsten Eiszeit sollte man auch nichts ausschließen“, sagte Steinbrück.

Ein Unternehmen selbst zu leiten, das traut sich der Diplomvolkswirt nicht zu. Dazu sei er kaufmännisch zu wenig geschult und würde sich „da nicht überschätzen“.

Derzeit tourt Steinbrück durch Deutschland, um sein Buch „Unterm Strich“ vorzustellen. Darin setzt sich der Bundestagsabgeordnete unter anderem mit den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auseinander.

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