Ex-SPD-Bundesvorsitzender Rudolf Scharping Für Scharping wäre Neuwahl „lebensgefährliches Risiko für SPD“

Die Lage sei so ernst wie nie, sagt der frühere SPD-Bundesvorsitzende Scharping. Es gibt für ihn nur eine Lösung.
2 Kommentare
SPD: Rudolf Scharping sieht Neuwahl als Risiko für die Partei Quelle: Reuters
Rudolf Scharping

Auf die Frage, mit welchem Ausgang des SPD-Mitgliedervotums zur Neuauflage der großen Koalition er rechne, sagte Scharping: „Ich bin, was die Vernunft unserer Mitglieder und unserer Bürger angeht, grundsätzlich ein Optimist.“

(Foto: Reuters)

KoblenzDer frühere SPD-Bundesvorsitzende Rudolf Scharping hat bei den Parteimitgliedern für eine neue Koalition mit der Union geworben. Eine Neuwahl wäre „ein lebensgefährliches Risiko für die SPD“ und „schlecht für Deutschland“, warnte der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident in der „Rhein-Zeitung“. Aus seiner Sicht ist die Lage der SPD „so ernst wie noch nie in der Bundesrepublik“.

GroKo-Gegnern in seiner Partei hielt Scharping vor: „Die SPD ist keine Selbsterfahrungsgruppe. Wir sollten immer mit dem Anspruch antreten, Zukunft für die Mehrheit der Gesellschaft zu gestalten.“ Auf die Frage, mit welchem Ausgang des SPD-Mitgliedervotums zur Neuauflage der großen Koalition er rechne, sagte Scharping: „Ich bin, was die Vernunft unserer Mitglieder und unserer Bürger angeht, grundsätzlich ein Optimist.“

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

2 Kommentare zu "Ex-SPD-Bundesvorsitzender Rudolf Scharping: Für Scharping wäre Neuwahl „lebensgefährliches Risiko für SPD“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Wir sollten immer mit dem Anspruch antreten, Zukunft für die Mehrheit der Gesellschaft zu gestalten". Eine 16% Partei nimmt für sich in Anspruch, die Zukunft für die Mehrheit der Gesellschaft zu gestalten? So einen Spruch glaubt doch hoffentlich nicht mal ein Scharping selber.


  • Die SPD-Parteimitglieder müssen jetzt entscheiden, ob sie der Empfehlung eines ehemaligen Parteibonzen und Totalversagers Glauben schenken, oder sich lieber für eine Minderheitsregierung entscheiden sollten.

    Die CDU wird eine Neuwahl nach dem weiteren Erstarken der AfD nicht wagen.

    Und eine von der Mehrheit der Volksvertreter tolerierte Minderheitsregierung ist allemal besser, als ein "Weiter So" der Parteibonzen, die nichts mehr fürchten, als wieder von ihrem Grundschullehrer-Gehalt leben zu müssen!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%