Exklusive Umfrage Stoppt die EZB

Die meisten Deutschen lehnen das EZB-Anleihenprogramm ab und fordern, dass Karlsruhe die Euro-Retter stoppt. Das ergab eine Forsa-Umfrage für Handelsblatt Online. Sie zeigt, wessen Wähler besonders Euro-kritisch sind.
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Düsseldorf/BerlinDas Programm der Europäischen Zentralbank zur Rettung des Euro durch den Ankauf von Staatsanleihen aus Krisenländern sollte nach Meinung von fast der Hälfte der Bürger durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt werden. Nur ein Drittel ist anderer Meinung. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage für Handelsblatt Online.

48 Prozent der Befragten plädierten dafür, dass das Bundesverfassungsgericht bei der Beratung der Klagen gegen das EZB-Programm an diesem Dienstag und Mittwoch den Euro-Rettern in der Notenbank in den Arm fällt. 31 Prozent halten die Klagen der Euro-Kritiker für nicht gerechtfertigt. Ein relativ großer Anteil der Deutschen (21 Prozent) hat in dieser für das Überleben der Euro-Zone entscheidenden Frage keine Meinung.

Vor allem Anhänger der Liberalen und der Linken plädieren für einen Stopp der Rettungsmaßnahmen durch das Bundesverfassungsgericht: Bei den FDP-Anhängern sind es 62 Prozent, bei der Linkspartei noch 53 Prozent. Weniger Probleme mit dem Anleihenprogramm haben die Wähler der SPD (48 Prozent), CDU (47) und Grünen (39). Die Skepsis gegenüber den Euro-Rettungsprogrammen ist in Ostdeutschland überproportional hoch und steigt mit zunehmendem Alter.

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am Dienstag und Mittwoch über Klagen gegen den Europäischen Rettungsschirm (ESM) und das EZB-Anleihenaufkaufprogramm OMT. Im Eilverfahren im vergangenen September hatte das höchste deutsche Gericht den ESM prinzipiell gebilligt. Daher geht es jetzt vor allem um die Anleihenkäufe.

Ein Richterspruch gegen die EZB gilt als unwahrscheinlich. Sollte sich das Bundesverfassungsgericht dennoch dazu durchringen, würde das dazu führen, dass sich die Bundesbank nicht mehr an den für verfassungswidrig befundenen Aktionen beteiligen dürfte. In letzter Konsequenz müsste Deutschland aus dem Euro-System aussteigen.

Kläger sehen EZB als „unkontrollierte Macht“
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51 Kommentare zu "Exklusive Umfrage: Stoppt die EZB"

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  • Ach was der Bürgerpöbel will oder nicht, ist völlig egal der hat nur zu Spuren und bei der Alibivolkskammerwahl den Ausverkauf zu bestätigen.
    Wo kommen wir den dahin, wenn man auf sein eigenes Volk hören sollte bzw. muss. Also alles auf einmal geht nun wirklich nicht, darum alle Macht der politischen, korrupten Kaste in der EU.

  • Na,na,na, heute Abend wieder Beleidigungen, netshadow? Glauben Sie wirklich, Sie können auf so plumpe Art punkten?

    Richten Sie Ihren neuesten Schatten Adi und Herrmann schöne Grüße aus, weniger wäre oft mehr. Zu viele unterschiedliche Persönlichkeiten könnten bleibende Spuren im Geist hinterlassen.

  • Supranationale Strukturen, die gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden führen sind der Nährboden vieler Bürgerkriege. Sie sind immer dem kurzfristigen Nutzen geschuldet, in keiner Weise nachhaltig und langfristig unhaltbar.

  • @ Eddies-Neffe

    Och, du armes Würstchen. Mit Geld könnte ich dich totscheißen. Das ist ja auch der Grund das ich dafür bin, dass wir uns aus der Eurozone verabschieden und wieder eine stabile Währung bekommen. Auch die Alimentierung der anderen Länder muß aufhören. Ich beschäftige schon seit Jahren keine Ausländer mehr. Das muß das Ziel auch der AfD sein. Es gibt genug Arbeit für die deutschen Arbeitslosen und damit würden auch die Sozialkassen entlastet. In Deutschland fehlt ein frischer Wind und den werden wir mit in die AfD tragen. Die paar Weichpappen, die da herumlaufen sind eh in der Minderheit, die Mehrheit der Mitglieder ist doch schon Deutsch-National. Und solche Würstchen wie Sie können uns gelegentlich mal ne Flasche Bier holen. Aber wenn Sie sich gut "anstellen" können Sie für den Mindestlohn auch in einer meiner Putzkolonnen arbeiten. Schwachmath.

  • Ich bin dabei - Stoppt die EZB - aber total!
    Die Bundesbank sollte der EZB nicht länger untergeordnet sein - Wir benötigen wieder eine unabhängige Eigenwährung.
    Der EURO ist weiter auf dem Weg ganz Europa zu zerstören.

  • Onkel Herrmann, was ist das für ein Zeug, das so lange wirkt? Am Samstag waren keine 3fufzig mehr im Geldbeutel.

  • @ Eddies Neffe

    Mit Nachdenken haben Sie es wohl nicht. Meine Freunde und ich stehen für ein Deutschland der Werte ein. Gerade den in- und vor allem ausländischen Sozialschmarotzern gehört das Garaus gemacht. Und zu den Schmarotzern zählen auch die Länder, die uns erst ihre Arbeitslosen ins Land schicken und sich dann noch von uns ihre Schulden bezahlen lassen. Wir brauchen wieder den Einzelweg, so wie England. Die Altparteien verraten doch die deutsche Seele. Die AfD tritt wieder für die deutschen Tugenden ein, und deshalb muß man sie unterstützen, und das lassen wir uns auch nicht durch solch unterbelichtete Typen wie Sie es sind nehmen. Oder glauben Sie etwa, der Herr Lucke und seine Leute werden am Wahlabend verkünden "die vier Prozent vom rechten Rand bitten wir von unserem Wahlergebnis abzuziehen". Ich lach mir einen Ast, Sie Träumer. Die Chance die sich in diesem Jahr bietet werden wir konsequent nutzen, da können Sie rumpöbeln wie Sie wollen.

  • @ Adi-Affe


    Zitat : Wenn wir wieder die Richtung in Deutschland vorgeben, haben solche Kanallien wie Du es bist ausgedient.

    - Du wirst nie mehr ab September eine Richtung vorgeben, Merkel-Äffchen !
    Also bleib ruhig am Ast hängen….sonst kommt dieser auch noch ab !

  • Leider ist Brüssel dabei ein „Tausendjähriges Reich“ unter einer Diktatur errichten zu wollen. Eroberungskriege sind nicht mehr nötig. Wir befinden uns mitten im Wirtschaftskrieg.

    Die Alternative für Deutschland ist in der Pflicht die Bevölkerung weiterhin aufzuklären. Sollte die Alternative für Deutschland die 5% Hürde nicht schaffen, so wird diese Partei mehr und mehr in die Landtage einziehen. Der Einzug in den Bundestag wäre nur aufgeschoben.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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