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Exportabsicherung So will die Bundesregierung Firmen bei Afrika-Geschäften helfen

Die Bundesregierung erweitert ihre Garantie für Afrika-Exporte. Deutsche Firmen sollen bei Ausfuhren weniger selbst ins Risiko gehen.
Update: 07.06.2018 - 15:56 Uhr Kommentieren
Die Bundesregierung will den Selbstbehalt bei der Absicherung von Ausfuhren in bestimmte afrikanische Länder senken. Quelle: dpa
Container werden in Wilhelmshaven verladen

Die Bundesregierung will den Selbstbehalt bei der Absicherung von Ausfuhren in bestimmte afrikanische Länder senken.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundesregierung will ihre Exportabsicherungen für Afrika-Geschäfte deutscher Firmen verbessern. Das kündigte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß am Donnerstag bei einer Veranstaltung zum Thema Export- und Investitionsgarantien in Berlin an. „Heute setzen wir ein Zeichen für Afrika und unterstützen den deutschen Mittelstand: Wir erweitern unsere Garantien für Afrika-Exporte.“

Konkret will die Bundesregierung den Selbstbehalt bei der Absicherung von Ausfuhren in bestimmte afrikanische Länder senken, mit dem deutsche Firmen selbst ins Risiko gehen müssen. Das gilt für Länder, in denen die deutschen Unternehmen bisher einen deutlich höheren Selbstbehalt zahlen müssen. Regulär werden eigentlich fünf Prozent fällig.

Ab sofort wird die Eigenbeteiligung für Länder gesenkt, die sich an einer G20-Initiative für mehr Investitionen beteiligen. Das gilt beispielsweise für die Elfenbeinküste und den Senegal sowie mit Einschränkungen für Äthiopien, Ghana und Ruanda.

Auch die Finanzierung kleinvolumiger Exportgeschäfte durch Banken möchte die Bundesregierung vereinfachen. Denn die Finanzierung durch Banken ist derzeit aufgrund regulatorischer Anforderungen oft verhältnismäßig aufwendig. Der Bund will nun durch ein passgenaues Angebot an Exportkreditgarantien die Finanzierungskosten insgesamt senken. Das Verfahren soll zudem digitaler und beschleunigt werden.

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  • rtr
  • dpa
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