Facebook-Ankündigung Edathy kündigt Erklärung an

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Wegen Morddrohungen keine Rückkehr nach Deutschland

Zuletzt äußerte sich Edathy im „Spiegel“ und berichtet von zahlreichen Morddrohungen gegen ihn. Die Morddrohungen seien telefonisch erfolgt, sagte der 44-Jährige. Er könne deshalb weder nach Niedersachsen noch nach Berlin zurückkehren. Es ist unklar, wo sich der Ex-Bundestagsabgeordnete derzeit befindet. Unbestätigten Informationen zufolge soll sich Edathy in Dänemark aufhalten.

Im Gespräch mit dem „Spiegel“ bestritt Edathy zudem, dass er vorab von einem vertraulichen Brief der Staatsanwaltschaft an Bundestagspräsident Norbert Lammert gewusst habe. In dem Schreiben vom 6. Februar ging es um die Aufhebung von Edathys Immunität. Der Brief war aus bislang nicht vollständig geklärten Gründen erst nach knapp einer Woche mit geöffnetem Umschlag bei Lammert eingetroffen. Edathy hatte ebenfalls am 6. Februar vor einem Notar seinen Verzicht auf das Bundestagsmandat erklärt. Das hatte für Spekulationen gesorgt, der 44-Jährige sei von einem Informanten gewarnt worden.

„Die Behauptung, ich hätte Kenntnis gehabt von dem Schreiben der Staatsanwaltschaft zur Aufhebung meiner Immunität und wäre deshalb schnell zum Notar gelaufen, ist evidenter Unfug“, so Edathy. Der Notartermin sei schon anberaumt gewesen, bevor das Schreiben abgeschickt worden sei. Die zeitliche Nähe zum Brief der Staatsanwaltschaft sei „reiner Zufall“ gewesen.

Nicht äußern wollte sich der SPD-Politiker laut „Spiegel“ zum Verschwinden seines Dienst-Laptops, auf dem Ermittler Spuren kinderpornografischen Materials vermuten. Edathy hatte das Gerät am 12. Februar als gestohlen gemeldet. Der 44-Jährige hatte zwar die Bestellung von Nacktbildern Minderjähriger über das Internet eingeräumt, zugleich aber bestritten, dass es sich dabei um illegale Kinderpornografie handele.

Die Hannoveraner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Edathy nach eigenen Angaben wegen Vorwürfen „im Grenzbereich“ zur Kinderpornografie. Offiziell ist ein strafbares Verhalten bislang nicht nachgewiesen worden.

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3 Kommentare zu "Facebook-Ankündigung: Edathy kündigt Erklärung an"

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  • bei den politikern mit all´ deren Verfehlungen kann nur noch der Seehofer helfen. mit seiner ethikkommission so wie bei der Verwandztenaffäre, BayernLB, affäre usw.gell?

  • Richtig so " Beobachter",
    Ganz meine Meinung.
    Aber leider hackt die eine Krähe der anderen ...
    Es haben noch so viele Dreck am stecken.
    In diesem Land läuft so einiges schief.
    Eine Lösung hätten ich ...

  • Zitat : Via Facebook kündigt er eine Erklärung an.

    - die Justiz hat diesen Pädophilen Spurenvernichter ins Land vor den Kadi für Erklärungsabgaben zu zitieren !

    Unfassbar, was in diesem Lande abgeht !

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