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Premium Fachkräftemangel Von wegen zu viele Studenten!

Trotz der Debatte über den Akademisierungswahn: Es studieren weniger junge Menschen, als die Unternehmen laut Prognosen künftig brauchen. Gibt es dann noch genügend Auszubildende? Forscher sehen ein „Bildungsproblem“.
03.06.2015 - 16:04 Uhr
Gibt es nun zu viele oder zu wenige Studenten? Quelle: dpa
Voller Hörsaal

Gibt es nun zu viele oder zu wenige Studenten?

(Foto: dpa)

Düsseldorf Für Julian Nida-Rümelin, Philosophieprofessor und früherer SPD-Staatsminister, ist die Sache klar: Deutschland müsse den „Akademisierungswahn“ stoppen. Seit langem kanzelt er es als fatalen Fehler ab, dass wir das Bildungssystem „bankrottreif“ redeten, wie er sagt, weil wir Jugendlichen weismachten, sie seien gescheitert, wenn sie nicht Abitur machten und studierten. In den vergangenen Jahren ist denn auch die Zahl der Erstsemester auf eine halbe Million gestiegen, in der dualen und schulischen Ausbildung beginnen jährlich etwa 700.000 junge Menschen.

Für Dieter Dohmen, Gründer und Direktor des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie, ist die Sache nicht so klar. Dass es schädlich ist, Studium und duale Ausbildung gegeneinander auszuspielen, bestätigt auch er. Doch sei der Hochschulbesuch nur in einem Teil der Gesellschaft ein Thema. „Die große Masse sucht und macht doch eine berufliche Ausbildung.“

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