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Fahrverbote Automobilindustrie will Debatte über Stickoxidgrenzwerte führen

Eine Gruppe von Fachärzten bezweifelt den gesundheitlichen Nutzen aktueller Grenzwerte für Luftschadstoffe. Die Automobilindustrie hat nun Redebedarf.
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Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zeigt sich überzeugt, dass „es intelligentere Lösungen als Fahrverbote gibt“. Quelle: dpa
Bernhard Mattes

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zeigt sich überzeugt, dass „es intelligentere Lösungen als Fahrverbote gibt“.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutsche Autobranche hat die jüngsten Diskussionen um Sinn und Unsinn von EU-Grenzwerten bei Luftschadstoffen begrüßt. „Es ist richtig, dass wir in Deutschland jetzt eine intensive Debatte darüber führen, ob die Stickoxidgrenzwerte, die die EU vorgegeben hat, auf einem seriösen wissenschaftlichen Fundament stehen und ob die Messstellen richtig positioniert sind“, sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), dem Handelsblatt. Zu einer guten Regulierung gehöre, Gesetze und ihre Anwendung immer wieder zu hinterfragen.

Vergangene Woche hatte eine Gruppe von Lungenfachärzten den gesundheitlichen Nutzen des aktuellen Grenzwerts unter anderem für Stickstoffoxide infrage gestellt – und damit die Grundlage für Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. „Welche Konsequenzen das für Fahrverbote hat, kann nur im Einzelfall entschieden werden“, sagte der VDA-Präsident. Das Interesse sei, dass die Luftqualität in den Städten weiter verbessert werde.

„Wir sind davon überzeugt, dass es dafür intelligentere Lösungen als Fahrverbote gibt“, betonte Mattes. Die Branche setze auf die Bestandserneuerung, die vorankomme. Allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres seien 700.000 alte Dieselfahrzeuge von den Straßen genommen und durch neue Euro-6-Diesel ersetzt worden.

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