Fahrverbote Industrie lehnt Nachrüstung bei Dieselautos ab

Die Autohersteller wollen auch nach dem Leipziger Urteil nicht nachgeben. Doch der Druck ist hoch.
Die Kommunen, die für die saubere Luft in ihren Städten verantwortlich sind, haben seit geraumer Zeit den Autobauern den schwarzen Peter zugeschoben. Quelle: dpa
Mögliche Dieselfahrverbote

Die Kommunen, die für die saubere Luft in ihren Städten verantwortlich sind, haben seit geraumer Zeit den Autobauern den schwarzen Peter zugeschoben.

(Foto: dpa)

Barbara Bosch ist überzeugt: Die Luft in ihrer Stadt bekomme sie auch ohne Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge sauber. Es ist eine mutige Prognose der Oberbürgermeisterin, immerhin gehört Reutlingen zu den Städten mit den höchsten Grenzwertüberschreitungen – gleich hinter München, Stuttgart und Köln.

Doch mit ihrem Luftreinhalteplan und dem Urteil von Leipzig, das Fahrverbote ermöglicht und weitreichende Ausnahmen und Übergangsfristen einräumt, sieht sie sich auf der sicheren Seite. Schließlich erhöhe dieses scharfe Schwert den Druck auf die Industrie. „Die Automobilindustrie hält den Schlüssel für die saubere Luft in der Hand“, sagt Bosch. Die Industrie sei der „Verursacher des Problems“.

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