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Fahrverbote Stickoxid-Messstationen arbeiten laut Tüv korrekt

Die Messstellen für Luftbelastung durch Abgase sind vorschriftsmäßig installiert. Umweltministerin Schulze spricht von Nebelkerzen der Autobranche.
10.07.2019 - 14:38 Uhr 1 Kommentar
Das Gros der aufgestellten Geräte arbeitet vorschriftsmäßig. Quelle: dpa
NO2-Messstelle

Das Gros der aufgestellten Geräte arbeitet vorschriftsmäßig.

(Foto: dpa)

Berlin Die Messstellen für gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid (NO2) in Städten sind nach einer Tüv-Untersuchung insgesamt vorschriftsmäßig aufgestellt. Bei 66 von 70 überprüften Messstellen gab es demnach keine Auffälligkeiten, drei weitere liefern nach Einschätzung des Tüv Rheinland repräsentative Ergebnisse, obwohl die Standorte leicht von den EU-Vorschriften abweichen. Die Ergebnisse stellten Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Tüv-Experte Peter Wilbring am Mittwoch in Berlin vor.

Für eine Messstelle im Berliner Stadtteil Neukölln, die vier Meter näher an einer verkehrsreichen Kreuzung steht als erlaubt, empfehlen die Experten zwar weitere Untersuchungen, schließen die Eignung aber nicht aus. Der Tüv Rheinland hatte 70 Messstellen in verkehrsreichen Gebieten untersucht, darunter alle, an denen 2017 der zulässige Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten wurde. In Nordrhein-Westfalen wurde nicht nochmal überprüft, da der Tüv das dort bereits erledigt hatte.

Zu hohe NO2-Werte sind der Grund für Fahrverbote für ältere Diesel, denn Dieselautos sind in Städten für einen großen Teil der Belastung verantwortlich. Wo gemessen wird, schreibt eine EU-Richtlinie vor, die allerdings einen gewissen Spielraum lässt. Kritiker hatten immer wieder behauptet, in Deutschland werde zu streng gemessen. Die Tüv-Befunde entlarvten „die Nebelkerzen, die Ablenkungsmanöver, als das, was sie wirklich waren“, sagte Ministerin Schulze, „eine unnötige Verunsicherung der Menschen.“

Mehr: Es gibt endlich ein zugelassenes Nachrüstkit für Dieselfahrzeuge – zuerst aber nur für kommunale Fahrzeuge. Alle anderen müssen wohl bis Juli warten.

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    • Das Problem liegt in der willkuerlichen Festlegung der Obergrenzen.

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