Falsche Kalkulation Bankenabgabe bringt nur halb so viel wie erhofft

Verrechnet: Das Bundesfinanzministerium muss eingestehen, dass die Einnahmen aus der Bankenabgabe viel niedriger ausfallen als ursprünglich gedacht. Statt 1,3 Milliarden gibt es nur 600 Millionen Euro jährlich.
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Weniger Geld von den Banken: Erste Kalkulationen über die Höhe der Einnahmen für den Fonds waren wohl zu optimistisch. Quelle: AFP

Weniger Geld von den Banken: Erste Kalkulationen über die Höhe der Einnahmen für den Fonds waren wohl zu optimistisch.

(Foto: AFP)

FrankfurtDas Aufkommen aus der Bankenabgabe für das Jahr 2011 wird deutlich geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Nach Informationen des Handelsblatts aus Finanzkreisen liegt das Volumen bei knapp 600 Millionen Euro.

Ursprünglich rechnete das Bundesfinanzministerium mit einem Jahresvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro. Größter einzelner Beitragszahler ist offensichtlich die Deutsche Bank mit rund 124 Millionen Euro.

Die Sonderabgabe wird in einen Fonds eingezahlt, der im Fall von Bankpleiten zum Einsatz kommen soll. Zuletzt wurde immer auf Steuermittel zurückgegriffen.

Wie das Handelsblatt erfuhr, müssen von den rund 2100 Kreditinstituten in Deutschland tatsächlich nur rund 1160 zahlen. Förderbanken wurden von vornherein ausgeklammert, mehrere Hundert Institute fallen unter die „Bagatellgrenze“. Denn Banken mit einer Bilanzsumme von bis zu 300 Millionen Euro, also vor allem kleine Sparkassen und Volksbanken, sind von der Abgabe ausgenommen.

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8 Kommentare zu "Falsche Kalkulation: Bankenabgabe bringt nur halb so viel wie erhofft"

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  • # Bundesanleihen etwa sind zwar sicher, aber werfen viel zu geringe Erträge ab. Interessanter seien derzeit französische Papiere, sagte ein Anlageexperte am Rande der GDV-Jahrestagung in Berlin. Der Markt verlange von dem vergleichsweise gut aufgestellten Staat eigentlich ungerechtfertigt hohe Renditen.#

    Der Anlageexperte durfte sich wegen seiner irrigen Meinung über die Bonität Frankreichs nur am Rande der GDV-Jahrestagung in
    Berlin aufhalten. Der selbsternannte Experte hat nicht mitbekommen, dass es sich kürzlich um ein offizielles Unsolicited Downgrade Rating gehandelt hat. Ein Versicherer muss in diesem Fall nach den Regeln der BaFin die Finger von FRANZ-ANLEIHEN lassen, auch wenn die Physkerin Merkel und der Jurist Schäuble anderer Meinung sind, weil sie ihrem Sarkophag helfen wollen.

    Der Markt verlange von dem vergleichsweise nicht so gut aufgestellten Staat die gerechtfertigten höheren Renditen.
    Also, Versicherer: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Finger weg von "lukrativen" Anleihen. Versicherer dürfen nur "sichere" Anleihen kaufen. Und die von Sarkophag sind nicht mehr sicher genug. Lasst Euch was besseres einfällen, dafür genehmigt Ihr Euch Eure exorbitanten Saläre und Boni. Bei Diekmann angefangen, Bruder vom Bruder?

  • @ margrit117888: "Was können diese Typen in Berlin überhaupt?
    Nicht mal rechnen können sie, dazu sind sie offenbar zu blöde.
    Aber über Hauptschüler schimpfen.
    Mann oh Mann, wer erlöst uns endlich von all diesen Dummbatzen?
    Pipi Langstumpf würde besser regieren."

    Pipi Langstrumpf ist schon Mitglied bei den PIRATEN.

    Die Märkte mit den Ratingagenturen erlösen uns von dem Dummbatzen. Sie fallen auf seine EFSF-Hebeleien nicht herein.

    Ein Hauptschüler versteht mehr von Finanz als ein Wald- und Wiesen-Jurist.

    Nicht mal mit der Realität rechnen sie, nur mit romantischen Wunschträumen von Fiskal-Europa, weit entfernt von den real-existierenden korrupten Regimen im Club Med und der EU-Bürokratie, deren einziger Beruf die Ausbeutung der Deutschen ist. Ganze Stäbe befassen sich bei Barroso seit Jahren nur mit diesem Thema und erfinden immer neue Eurbonds. Wo ist eigentlich sein Eurobond "light" vom August geblieben? Dafür ist er von von der Kanzlerinmehrheits-Kanzlerin eingesetzt worden.

  • Ihr Kommentar:

    @ W.Fischer: "... nur dieser Putschisst Schäuble wider alles besser wusste. Sofortiger Strafanzeige, gegen diesen Betrüger, Lügner und Enteigner des deutschen Volksvermögens.
    Sofortige Inhaftierung, aller die an seiner Seite stehen.
    Basta/Alternativlos."

    Strafanzeige wird von uns unterstützt wegen Verletzung des Maastrichtvertrages, insbesondere Art.125 KEINE SCHULDENUNION SONDERN LEISTUNGSUNION, und staatsgefährdender Umtriebe wie FISKALUNION.

  • @ WolfgangPress: "Und auch 600 Mio. werden es nicht werden. Die Banken werden Deutschland verlassen. Es werden Leute entlassen, Körperschaftsteuern, Gewerbesteuern, Lohnsteuern, und Sozialabgaben werden diese geträumten 600 Mio. nochmals erheblich verringern."

    Bei WolfgangPress hapert es mit der Logik:
    (1) Und auch 600 Mio. werden es nicht werden.
    (2) Wegen dieser mickrigen Millionen tritt die große Katastrophe ein: "Die Banken werden Deutschland verlassen. Es werden Leute entlassen, Körperschaftsteuern, Gewerbesteuern, Lohnsteuern, und Sozialabgaben werden diese geträumten 600 Mio. nochmals erheblich verringern."

    Sowas Lächerliches, diese primitive Drohung wie anno Toback mit der Auswanderung der deutschen Industrie nach Hongkong.

    WolfgangPress hat in seinem geträumten Katastrophenszenario noch den Soli-Verlust und den Anstieg der Selbstmordrate bei den entwurzelten Bankern vergessen mit dem verbundenen Beitragsanstieg der Sterbekassen. Das alles wird Deutschland in den Ruin treiben.

    Die Landesbanken, die Sparkassen, die Genossenschaftsbanken, die Postbank werden vermutlich nicht auswandern.
    Um die anderen ist es nicht schade, sind ohne Steuergelder ohnehin bald pleite, wie die CoBa. Jeder Bankarbeitsplatz hat seit den permanenten Finanzkrisen unserer Volkswirtschaft nur Millionenschäden angerichtet. Also nichts wie weg!

  • Was können diese Typen in Berlin überhaupt?
    Nicht mal rechnen können sie, dazu sind sie offenbar zu blöde.
    Aber über Huaptschüler schimpfen.
    Mann oh Mann, wer erlöst uns endlich von all diesen Dummbatzen?
    Pipi Langstumpf würde besser regeiren

  • Was diese Euroideologen in diesem Land anrichten ist nicht mehr in Worte zu fassen. Für Schäuble existiert dieser Start ja so schon schon nicht mehr - ist höchstwahrscheinlich auch eine Art Fluchtversuch bei eingegangenen 560 Mrd. Euro Risikoverbindlichkeiten, da kommt es auf etwas mehr oder weniger nicht an.

  • Und auch 600 Mio. werden es nicht werden. Die Banken werden Deutschland verlassen. Es werden Leute entlassen, Körperschaftsteuern, Gewerbesteuern, Lohnsteuern, und Sozialabgaben werden diese geträumten 600 Mio. nochmals erheblich verringern.

  • Nun ist dies alles Aktenkundig, was die Gegner der Bankenabgabe schon im Vorfeld erklärt hatten, nur dieser Putschisst Schäuble wider alles besser wusste.
    Sofortiger Strafanzeige, gegen diesen Betrüger, Lügner und Enteigner des deutschen Volksvermögens.
    Sofortige Inhaftierung, aller die an seiner Seite stehen.
    Basta/Alternativlos.

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