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Falsche Kontonummern wurden nicht korrigiert 90 000 Geldempfänger von neuer Panne bei Bundesagentur betroffen

Rund 90 000 Empfänger haben das neue Arbeitslosengeld II wegen einer weiteren Panne in der Bundesagentur für Arbeit (BA) noch etwas später erhalten. Bei der Behebung eines Programmierfehlers seien falsche Kontonummern dieser Betroffenen zunächst nicht korrigiert worden, sagte ein BA-Sprecher.

HB NÜRNBERG. „Die betroffenen Leistungsempfänger hatten spätestens am Donnerstagmorgen ihr Geld auf ihrem Konto“, also drei Tage später als vorgesehen. Zum Start der Hartz-IV-Reform und der Einführung des Arbeitslosengeldes II waren wegen des Programmierfehlers 1,8 Millionen Kontonummern der Empfänger falsch abgespeichert worden. Das Computerprogramm hatte kürzere Nummern statt von vorne von hinten mit Nullen ergänzt.

Bei der Korrektur hätten Mitarbeiter im BA-Rechenzentrum „im Eifer des Gefechts“ fehlerhafte Kontoangaben übersehen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Freitag) waren etwa 95 000 Kontoinhaber der Postbank betroffen. Das Versäumnis fiel laut Bundesagentur durch Nachfragen von Postbankkunden auf. Mit einem korrigierten Datenband seien die Überweisungen noch am selben Tag nachgeholt worden. Der Sprecher entschuldigte die zweite Panne mit dem großen Zeitdruck, unter dem die Korrektur der insgesamt 1,8 Millionen Kontonummern gestanden habe. „Uns war wichtig, dass alle Bezieher von Arbeitslosengeld II möglichst rasch ihr Geld bekommen“, sagte er.

Von dem Angebot, sich wegen der Rechnerpannen die neue Grundsicherung bar auszahlen zu lassen, haben nach BA-Angaben bis Mittwochabend rund 18 000 Bezieher Gebrauch gemacht. Mit dieser Möglichkeit sollten Notfälle vermieden werden. Fachleute hatten allerdings bereits darauf hingewiesen, dass sich zumindest für die Empfänger der bisherigen Arbeitslosenhilfe die Lage weniger dramatisch darstelle. Sie hatten erst Ende Dezember die letztmalig gezahlte Hilfe erhalten.

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