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Familienpolitik Elterngeld-Ansprüche noch diesen Monat stellen

Eltern haben einen Elterngeldanspruch für jedes einzelne neugeborene Kind und nicht pro Geburt. Das hat das Bundessozialgericht im Juni entschieden. Eltern können die Beträge noch bis 31. Dezember rückwirkend beantragen.
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Die Zwillingsbrüder Mats (r) und Finn: Um das Geld zu beantragen, genügt ein schriftlicher Hinweis an die jeweils zuständige Elterngeldstelle. Quelle: dpa

Die Zwillingsbrüder Mats (r) und Finn: Um das Geld zu beantragen, genügt ein schriftlicher Hinweis an die jeweils zuständige Elterngeldstelle.

(Foto: dpa)

BerlinEltern von Zwillingen können noch bis 31. Dezember mehr Elterngeld beantragen. Das Bundessozialgericht entschied im Juni, dass Eltern bei Zwillings- oder Mehrlingsgeburten nicht nur einen Anspruch pro Geburt, sondern für jedes einzelne neugeborene Kind einen eigenen Elterngeldanspruch haben.

Die zusätzlichen Beträge können rückwirkend beantragt werden - bis hin zu früheren Elterngeldzeiten ab dem 1. Januar 2009. Dies ist aber nur noch bis zum 31. Dezember möglich. Danach können zusätzliche Ansprüche rückwirkend nur noch für Zeiten ab dem 1. Januar 2010 geltend gemacht werden. Um das Geld zu beantragen, genügt erstmal ein schriftlicher Hinweis an die jeweils zuständige Elterngeldstelle.

Die zusätzlichen Ansprüche kosten den Bund mehr Geld. Das Finanzministerium hatte Anfang Dezember eine überplanmäßige Ausgabe von bis 280 Millionen Euro bewilligt. Die höheren Kosten seien Folge einer stärkeren Nutzung des Elterngeldes nach der Entscheidung des Bundessozialgerichtes, heißt es in der Unterrichtung der Bundesregierung.

Das Elterngeld soll ermöglichen, dass Mütter und Väter sich in der ersten Zeit ohne zu große finanzielle Einbußen um ihr Kind kümmern können. Für 2013 hatte der Bund dafür bisher gut 4,96 Milliarden Euro veranschlagt.

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  • dpa
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