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FDP-Chef fordert konkrete Alternativen Westerwelle wirft Union politische Fehler vor

Der FDP-Vorsitzende Westerwelle hat die Union erneut scharf angegriffen. Er warnte davor, die Chancen auf einen Regierungswechsel bei der Bundestagswahl 2006 zu verspielen.

HB BERLIN. Der Vorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, hat seine Kritik an der Politik der Union fortgesetzt. Es sei ein «verhängnisvoller Fehler», dass sich CDU und CSU davor drückten, Themen wie die Steuer- und Gesundheitsreform anzupacken, sagte Westerwelle der Zeitung «Bild am Sonntag». Wer unbequeme Wahrheiten verschweige, werde nicht gewählt.

Westerwelle forderte, die Opposition müsse sich mit Blick auf die Bundestagswahlen 2006 mit konkreten Alternativen als bessere Regierung empfehlen. Zugleich deutete Westerwelle an, dass für die Freien Demokraten eine Koalition mit der Union in Frage komme. «Derzeit spricht viel für eine Koalitionsaussage zu Gunsten der Union», sagte er. SPD und Grüne seien «kein attraktiver Partner».

Westerwelle geht zudem weiterhin davon aus, dass die CDU-Vorsitzende Angela Merkel Kanzlerkandidatin der Union wird. Er rechne unverändert mit einer Kandidatur Merkels und er hoffe, dass die Streitigkeiten zwischen CDU und CSU aufhörten.

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