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FDP-Chef Lindner Griechenland soll den Euro abgeben

FDP-Chef Christian Lindner fordert einen Euro-Austritt Griechenlands. Dieser soll an einen Schuldenschnitt gekoppelt werden. Am Nachmittag beraten die Euro-Finanzminister in Brüssel über das Krisenland.
09.05.2016 - 09:20 Uhr
„Griechenland braucht einen finanzpolitischen Neustart ohne Euro.“ Quelle: dpa
FDP-Chef Christian Lindner

„Griechenland braucht einen finanzpolitischen Neustart ohne Euro.“

(Foto: dpa)

Berlin In der Griechenland-Krise hat FDP-Chef Christian Lindner einen Euro-Austritt des Landes und einen Schuldenschnitt gefordert. „Griechenland braucht einen finanzpolitischen Neustart ohne Euro. Dann aber mit einem Schuldenschnitt und mit zweckgebundenen EU-Hilfen“, sagte Lindner der „Bild“-Zeitung (Montagsausgabe). Er äußerte sich vor einem Sondertreffen der Finanzminister der Eurozone, die am Montag in Brüssel zusammenkommen.

Die „neuerliche Hängepartie“ um Griechenland mache deutlich, „dass die Warnungen des Internationalen Währungsfonds endlich ernst genommen werden müssen“, sagte Lindner weiter. Die Bundesregierung habe einerseits alle Mahnungen des IWF in den Wind geschlagen, andererseits aber dessen Beteiligung an einem dritten Kreditpaket zur Bedingung gemacht. „Bereits vor einem Jahr war absehbar, dass die Krisenstrategie in Griechenland nicht greifen wird“, fügte der FDP-Chef hinzu.

Beim ihrem Sondertreffen in Brüssel wollen die Euro-Finanzminister den Stand bei der Umsetzung der Reformen und Sparauflagen beraten, die Athen im Gegenzug für das jüngste Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro zugesagt hat. Gegen die Reformen hatten am Wochenende in Griechenland tausende Menschen demonstriert. An die Maßnahmen, die das griechische Parlament am späten Sonntagabend verabschiedete, ist die Auszahlung der nächsten Hilfsmilliarden gekoppelt.

Auf der Tagesordnung der Eurogruppe stehen auch Gespräche über Schuldenerleichterungen für Griechenland. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält diese aber nicht für notwendig.

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    • afp
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