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FDP-Chef Rösler will immer noch mit Mitte 40 aufhören

Philipp Rösler will nach wie vor mit 45 Jahren seine Politikerkarriere beenden. Diese Ankündigung gelte auch weiterhin, sagte der FDP-Chef vor seinem 40. Geburtstag.
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Rösler hält auch einen früheren Abschied als in fünf Jahren für möglich. Quelle: dpa

Rösler hält auch einen früheren Abschied als in fünf Jahren für möglich.

(Foto: dpa)

BerlinFDP-Chef Philipp Rösler will immer noch mit 45 Jahren aus der Politik aussteigen. „Das gilt“, sagte der Wirtschaftsminister und Vizekanzler kurz vor seinem 40. Geburtstag an diesem Sonntag (24. Februar) der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Aber bis dahin ist noch viel zu tun, in dieser und in der kommenden Legislaturperiode.“

Rösler hält aber auch einen früheren Abschied als in fünf Jahren für möglich - „wenn meine Frau zum Beispiel sagen würde. „Jetzt reicht es."“ Der ausgebildete Arzt hatte schon mehrfach angekündigt, sich mit Mitte 40 aus der Politik wieder verabschieden zu wollen.

Bislang hielten sich Politiker nicht unbedingt daran, wenn sie sich ein zeitliches Limit gesetzt hatten. Auch in der FDP gibt es ein prominentes Beispiel: Der damalige Generalsekretär Guido Westerwelle verkündete schon 1999, dass er es „nicht mehr sehr lange“ in der deutschen Politik aushalten werde. „Etwa mit Mitte vierzig möchte ich aussteigen, um was Neues zu machen.“ Heute ist Westerwelle 51, Bundesaußenminister und für die nächste Bundestagswahl wieder Kandidat.

  • dpa
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12 Kommentare zu "FDP-Chef: Rösler will immer noch mit Mitte 40 aufhören"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • es gibt aber leute die sagen, dass der Rösler gerne schon nach der Wahl in der Versenkung verschwinden darf.

  • Ist das jetzt eine Feststellung, oder sollen wir das als Drohung auffassen?

  • FDP-Chef Philipp Rösler will immer noch mit 45 Jahren aus der Politik aussteigen. „Das gilt“, sagte der Wirtschaftsminister und Vizekanzler kurz vor seinem 40. Geburtstag an diesem Sonntag (Zitat)

    Woher weiß er denn schon, dass er nach der nächsten Bundestagswahl überhaupt noch gefragt ist? Seinen Optimismus muss man ihm zwar lassen. Schließlich stirbt die Hoffnung ja zu allerletzt.

  • Hat er denn jemals angefangen ??

  • Warum ist er überhaupt in die Politik gegangen, wenn er am Lebensmittelpunkt die Arbeit hinwirft?

    Wenn er wirklich mit 45 Jahren alles hinwerfen will, hat er bisher nur fähigen Menschen den Platz nach oben in seiner Partei versperrt.

    Auf Politiker mit diesen Lebenseinstellungen kann die Welt vollkommen verzichten. Am besten er geht noch vor der Wahl und macht seinen Platz für eine Person frei, die Politik im Blut hat und eine gewisse Menge an Lebenserfahrung besitzt.

    Nicht jeder Politiker, der Lebenserfahrung gesammelt hat, ist ein guter und umgänglicher Politiker (s. Beispiel mit dem 66-jährigen Polit-Opa Peer Steinbrück, der mit seiner verbissenen Art und Pfennigfuchserei zu Lasten der Strom-/Gas-Verbraucher seiner Partei mehr Ärger als Freude bereitet. Mit dem wesentlich jüngeren Steinmeier als Kanzler-Kandidat wäre die SPD schon ein ganzes Stück weiter.

  • man kann Rösler eigentlich gar nicht genug danken, wenn Lindner Spitzenkandidat wäre, käme die FDP vielleicht sogar aus ihrem Umfragetief heraus. Also volle Kraft voraus! Versenken Sie das verlassene Geisterschiff komplett, Kapitän Rösler!

  • Das sehe ich völlig anders. Herr Rösler hat eine klare Position bezogen und die sollte man respektieren. Die ewige Laier, er sei Interessenvertreter der Industrie ist Blödsinn. Man sollte sich eben einfach einmal tiefer mit den Dingen befassen, dann würde man erkennen, dass er sich auf sehr viele NEUTRALE Gutachten von Fachleuten berufen kann (z.B. bei der Energiewende auf die Stellungsnahmen der Monopolkommission). Aber soweit fehlt halt vielen der Sachverstand...

  • @GenerationY:

    Meines Wissens nach weden die Rentenbezüge erst ab dem 60 Lebensjahr ausgezahlt (Wer es besser weiß: bitte korrigieren).

    Die Bezugsrechte sind aber nach relativ kurzer Zeit so unverschämt hoch (Beispiel Schavan für 17 Jahre Ministerin in Baden-Württemberg und Bund: 13.000 €/Monat plus 186.000 € Übergangsgeld), daß Politiker dann richtig ausgesorgt haben. Und den normalen Bürgern wird Jahr für Jahr der zu erwartende Rentenbetrag gestutzt (egal, ob man gut oder schlecht verdient).

    Herr Rösler wird sich wohl genau ausgerechnet haben, bis wann er sich diesen armseligen Politik-Zirkus antun muß, um eine ordentliche Rente zu bekommen.

  • Rösler will immer noch mit Mitte 40 aufhören gut.
    Ich kann ihm nur empfehlen, diesen Termin vor zu verlegen. Ich hoffe er hat sein Privatvermögen erheblich gesteigert, um anschließend einen Aufsichtsratsposten in der groß Industrie zu erhalten.
    Was sich die FDP leistet, ist unter aller Kanone.
    Es wird Zeit das eine neue liberale Partei für Deutschland gegründet wird.
    Diese Spitzen FDP Leute sind leer.

  • ganz toll.. und dann bekommt er eine schöne monatliche Rente.. tzz... die Politiker dürfen tun und machen was se wollen.. das gibts ja wohl nicht.. ich finde, dass auch hier eine Anwartschaftzeit geben muss.. kann ja wohl nicht sein, dass die paar Jahre im Amt sind und dann in Rente gehen und auchnoch volle Rente erhalten..

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