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FDP Lindner verteidigt Ablösung von Teuteberg – Christ will nicht in den Bundestag

Der FDP-Chef rechtfertigt die geplante Ablösung der Generalsekretärin auf dem Parteitag im September. Grund sei die Wirtschaftskompetenz ihres Nachfolgers.
23.08.2020 - 08:10 Uhr Kommentieren
Auf einer Pressekonferenz stellte Christian Lindner den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister als möglichen Nachfolger Teutebergs vor. Quelle: dpa
Christian Lindner und Volker Wissing

Auf einer Pressekonferenz stellte Christian Lindner den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister als möglichen Nachfolger Teutebergs vor.

(Foto: dpa)

Berlin FDP-Chef Christian Lindner hat die Ablösung von Generalsekretärin Linda Teuteberg verteidigt. „Eine neue Mannschaftsaufstellung ist im Sport normal“, sagte Lindner der „Bild am Sonntag“. „Es ist wahrscheinlich, dass nach unserem Parteitag mehr Frauen in der Führung vertreten sind als davor. Aber das Geschlecht sollte keine Rolle spielen, wenn richtige Politik gemacht wird.“

Lindner sagte, er habe Teuteberg in der Führung der Partei halten wollen: „Anfang Juli habe ich Linda Teuteberg angeboten, an neuer Stelle im Präsidium mitzuarbeiten. Sie hat sich für einen anderen Weg entschieden.“

Den Wechsel im Amt des Generalsekretärs begründete Lindner mit der Wirtschaftskompetenz von Teutebergs Nachfolger Volker Wissing: „In den vergangenen 15 Monaten hat sich die Lage in Deutschland grundlegend verändert. Millionen Menschen haben Sorgen um ihre Existenz und ihren Arbeitsplatz. Und unser Land gerät in einen Schuldensumpf.“ Dies müsse die FDP in ihrer personellen Aufstellung berücksichtigen.

Auf dem September-Parteitag der FDP, wo Wissing Generalsekretär gewählt werden soll, wird voraussichtlich auch Ex-SPD-Mann Harald Christ zum Schatzmeister der FDP. Einen Sitz im Bundestag strebt er nach eigener Aussage allerdings nicht an.

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    „Ein Bundestagsmandat kommt für mich nicht in Frage, auch als Minister stelle ich mich nicht in die Schlange“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Ich habe meine Firma, muss mich um Mitarbeiter und Kunden kümmern.“ Nach der Wahl müssten die Parteien koalitionsfähig sein, sagte Christ. „Aus heutiger Sicht war das Jamaika-Aus ein Fehler.“ Sein Vorgänger, der langjährige Schatzmeister Hermann Otto Solms, habe ihm ein „gut bestelltes Haus“ hinterlassen.

    Der frühere SPD-Mittelstandsbeauftragte Christ war erst im Dezember wegen des Linkskurses der neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans aus seiner alten Partei ausgetreten. Im März wurde sein Eintritt in die FDP bekannt. 2009 war er im Schattenkabinett des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier als potenzieller Wirtschaftsminister angetreten.

    Mehr: Gezielte Förderung: FDP fordert „Kinderchancengeld“.

    • dpa
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