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Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Die 61-Jährige trat 1990 in die FDP ein. 1999 wurde sie Vertreterin in einer Düsseldorfer Bezirksversammlung, 2004 Mitglied im Rat der Stadt.

FDP OB-Kandidatin in Düsseldorf: Strack-Zimmermann setzt auf Sieg am Rhein

Nicht nur die Grünen, auch die FDP will 2020 in NRW die Rathäuser der Großstädte erobern. In Düsseldorf schickt die Partei eine bekannte Politikerin ins Rennen.
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Düsseldorf Fragt man Marie-Agnes Strack-Zimmermann, warum sie Oberbürgermeisterin von Düsseldorf werden will, dann sagt sie: lieber erstmal gar nichts. Als FDP-Kreisvorsitzende werde sie beim Parteitag an diesem Wochenende „einen Vorschlag machen“, verrät sie nur. Es soll ja nicht aussehen, als sei alles entschieden.

In der Partei rechnen jedoch fast alle damit, dass „Strazi“ am Samstag als OB-Kandidatin nominiert und bei der Kommunalwahl im September 2020 den SPD-Amtsinhaber Thomas Geisel herausfordern wird.

Die 61-Jährige, die begeisterte Motorradfahrerin ist, sitzt seit 2017 im Bundestag. Dort ist sie verteidigungspolitische Sprecherin der Partei. So richtig verlassen hat sie ihre Heimatstadt Düsseldorf aber nicht. Von 2008 bis 2014 war sie erste Bürgermeisterin und blieb auch nach ihrem Wechsel nach Berlin Ratsmitglied.

Mehr als fünf Jahre war Strack-Zimmermann FDP-Vizechefin, bis sie im April nicht wieder antrat. Nicola Beer, FDP-Spitzenkandidatin bei der Europawahl, pochte auf einen Stellvertreterposten und brachte den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner mitten im Wahlkampf in die Bredouille. „Aus Rücksicht auf die Partei“ verzichtete Strack-Zimmermann auf eine Kampfkandidatur – was ihr intern hoch angerechnet wurde.

Die nötige Zugkraft für eine OB-Kandidatur bringt die promovierte Publizistin mit. In ihrem Düsseldorfer Bundestagswahlkreis holte "Strazi“ vor zwei Jahren 19,8 Prozent der Zweitstimmen – das beste FDP-Ergebnis deutschlandweit.

Liberale Oberbürgermeister sind eine seltene Spezies in der Republik. Nur in Jena, Dresden und Landshut regieren FDP-OBs. Auch in NRW will die Partei im Kampf um die Rathäuser mitmischen.

„Wir setzen nicht auf Platz, sondern auf Sieg“, verkünden die Liberalen am Rhein trotz der mauen Umfragewerte im Bund selbstbewusst. Eine OB-Wahl sei eine Persönlichkeitswahl, sagt „Strazi“. Das wüssten „die Leute“ gut zu unterscheiden. „Entscheidend ist, dass eine Person sich das zutraut.“

Mehr: Die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Reker will bei der Kommunalwahl 2020 wieder antreten.

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  • Das sollten Sie noch einmal recherchieren, ob Frau Strack Zimmermann 1. Bürgermeisterin war ?

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