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FDP-Personaldebatte Rösler will Parteichef bleiben

Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP wird die Debatte um Parteichef Rösler immer schärfer. Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Kubicki übt heftige Kritik. Doch Rösler will von einem Rücktritt nichts wissen.
Update: 04.01.2013 - 00:23 Uhr 17 Kommentare
Die Luft für FDP-Chef Philipp Rösler wird immer dünner. Quelle: dpa

Die Luft für FDP-Chef Philipp Rösler wird immer dünner.

(Foto: dpa)

BerlinDer im Kreuzfeuer stehende FDP-Chef Philipp Rösler will nach einem Zeitungsbericht um den Parteivorsitz kämpfen, falls die Liberalen am 20. Januar in Niedersachsen knapp in den Landtag kommen. Er werde auch bei einem Wahlergebnis von 5,1 Prozent sein Amt nicht aufgeben, sagte Rösler nach Informationen der „Rheinischen Post“ aus Parteikreisen zu engen Vertrauten.

Er werde sich nicht aus der Verantwortung stehlen und bis zum Wahltag alles für einen Erfolg in Niedersachsen tun. Eigene Gedankenspiele über eine Teamlösung seien frei erfunden, betonte Rösler dem Bericht zufolge.

Rösler hat trotz der Kritik an seiner Person und den schlechten Umfragewerten nach eigenen Worten bislang nicht an Rücktritt gedacht. "In schwierigen Zeiten muss man die Nerven behalten", sagte Rösler der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" vor dem Dreikönigstreffen am Wochenende. Die Frage des Hinschmeißens habe er sich nie gestellt.

Angeheizt wurde die Debatte über seine Zukunft allerdings vom schleswig-holsteinischen Fraktionschef Wolfgang Kubicki. Rösler werde leider "in den Augen der Öffentlichkeit nicht als Krisenmanager wahrgenommen", beklagte das Vorstandsmitglied in der "Leipziger Volkszeitung".

Die niedersächsischen Liberalen forderten vor der Landtagswahl in gut zwei Wochen ein Ende der Debatte. Laut einer Umfrage kann sich die FDP dort um einen Punkt auf vier Prozent verbessern. Sie liegt damit aber weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde.

In Niedersachsen kämpfen die Liberalen nicht nur um den Verbleib im Landtag, sondern auch um die Fortsetzung der Regierung mit der CDU. Diese bleibt in der Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Magazins "Stern" zwar stärkste Partei mit 40 Prozent. Um weiter die Regierung zu stellen, ist die CDU unter Ministerpräsident David McAllister aber auf die Liberalen angewiesen.

Rösler sagte, die Partei mache eine schwierige Phase durch. "Gerade deswegen habe ich mich damals entschieden, Verantwortung zu übernehmen und die Partei wieder zum Erfolg zu führen." In Niedersachsen sei die Ausgangslage für die FDP besser als viele dächten. Im Land nehme er Zufriedenheit mit der Regierung und keine Wechselstimmung wahr. Er wisse aber auch, "dass es nicht einfach ist, ein Liberaler zu sein".

Die Abstimmung am 20. Januar gilt als Schicksalswahl für Rösler. Bei einem Ergebnis unter fünf Prozent wäre er wohl nicht länger im Amt tragbar. Kritisch für ihn wird es auch bei einem Resultat, das nicht für die Wiederauflage der schwarz-gelben Regierung reicht. Rösler will daher beim Dreikönigstreffen in Stuttgart sowie einer Reihe von Wahlkampfauftritten versuchen, das Blatt zu wenden.

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17 Kommentare zu "FDP-Personaldebatte: Rösler will Parteichef bleiben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ganz offensichtlich haben nur wenige begriffen,
    das es mit FDP CDU SPD GRÜNE CSU LINKE,
    was unser Volk & Land betrifft,
    immer nur nach unten und rückwärts geht!

    Ganz offensichtlich reichen nicht mal Jahrzehnte aus,
    um dem Groh der Deutschen begreiflich zu machen,
    dass jetzt Schluss mit dämlich ist!

    Sind die Deutschen tatsächlich so dermaßen bescheuert
    und kapieren NICHTS?

    Mir eröffnet sich ausschließlich das Bild
    von absolut dümmlichen Deutschen.
    Da spielt der Bildungsstand überhaupt keine Rolle!

    Kaum einer, ich wiederhole,
    kaum einer kapiert das „PROBLEM“!
    FDP CDU SPD GRÜNE CSU LINKE
    sind für nichts zu gebrauchen!

    In der CIA-Studie von 3. April 2008 schreibt CIA-Chef Hayden, Bürgerkrieg in Deutschland kündigt sich an, wie die totale Finanz- und Warenwirtschaftskrise,

    DOCH KEINER SIEHT DIE BEDROHUNG.

    Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, Islamisierung, steigende Steuern und Abgaben u. die vielen anderen Probleme der Deutschen werden sich in einem Bürgerkrieg entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer. Migrationsbewegungen u. der mangelnde Integrationswille der Zuwanderer, die sich rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume erkämpfen. Die Bundeswehr wird auf Einsätze im Inland vorbereitet. Das Verteidigungsministerium gründet flächendeckend “Landeskommandos” für “zivil-militärische Zusammenarbeit” Im bayerischen Ort Schwarzenbach am Wald wurden Kampfeinsätze im Inland erprobt. Im Schwerpunkt wurde der Umgang mit demonstrierenden Arbeitslosen und Militanten geübt. An der Übung waren auch Reservisten des Landeskommandos Bayern sowie auch auch zivile Rettungs- und Sanitätsdienste beteiligt.

    Abraham Lincoln: “Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.”

  • Philipp, Vietnam ist ein wunderschönes Land. Wickel dich in die Pampers, nimm Platz im Weidenkörbchen, steckt dir nen Lolly in den Mund und lass dich von den Wellen heimwärts tragen.

    Und bitte, nimm das Murksel und ihren sprechenden Rolli mit.

  • Schon so mancher hat wollen und nicht dürfen...


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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  • Herr Rösler hat neulich mal wieder die Privatisierung von Staatsbeteiligungen vorgeschlagen. Wie wäre es, wenn er die FDP privatisiert und an Permira verkauft? Die werden den Kaufpreis komplett fremdfinanzieren und den Kredit der FDP aufbürden. Als nächstes muss die FDP eine 20%-ige Sonderdividende zahlen und dafür weitere Kredite aufnehmen oder aber die Mitgliedsbeiträge erhöhen. Und dann ist die FDP pleite!

  • Die Liberalen, Partei der geschwätzigen ICHlinge:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article111009353/Die-Liberalen-Partei-der-geschwaetzigen-Ichlinge.html

  • Wenn man im FDP-Forum so ein bißchen querbeet liest, da wird selbst mir gruselig.

    http://forum.fdp-bundesverband.de/index.php?22

    Es ist absolut richtig, diese Partei aus den Landtagen und aus dem Bundestag zu wählen!

  • Geh spielen Junge, 10 Tage hat er ja noch der gute Herr Rösler, dann wird er durchs Wahlergebnis in Niedersachsen von den eigenen Parteimitgliedern gegangen werden.
    Wird der FDP aber eh nix mehr nutzen.
    September 2013 hat diese römisch-dekadente Besserverdienersekte endlich fertig und dass ist gut so!
    Gruß
    Mövenpick

  • Wer oder was ist die FDP ???

    A) eine Partei die auch Mövenpick-Partei genannt wird, weil sie Hoteliers mit Steuervergünstigungen beglückt hat?

    B) eine Partei die von der CDU als Mehrheitsbeschaffungshure gebraucht wurde?

    C) eine Partei die vor der Wahl ein gerechteres Steuersystem ("Mehr Netto vom Brutto") versprach und nach der ihr eigenes Programm beerdigt hat?

    Oder

    D) eine Partei die versucht hat ihre Nichtsnutzigkeit zu verdecken indem man den Parteivorsitz an einen Quoten-Migrationshintergrund-Helden abgegeben hat?

    Ihr braucht nicht raten. Alles ist richtig. Die FDP ist hoffentlich die erste von den etablierten Parteien, die von der politischen Bildfläche verschwindet. Und hoffentlich auch nicht die Letzte.

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