FDP-Politiker Kubicki legt Wulff Rücktritt nahe

FDP-Politiker Kubicki fordert Bundespräsident Wulff auf, Konsequenzen aus seinem Handeln zu ziehen. Die Erklärungen zur Bezahlung der Sylt-Reise seien „extrem unwahrscheinlich“. Es falle ein „böser Schein“ auf das Amt.
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Wolfgang Kubicki legt Bundespräsident Wulff den Rücktritt nahe. Quelle: dpa

Wolfgang Kubicki legt Bundespräsident Wulff den Rücktritt nahe.

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BerlinDer FDP-Spitzenpolitiker Wolfgang Kubicki hat Bundespräsident Christian Wulff den Rücktritt nahegelegt. Es werde Zeit, „dass er eine Entscheidung trifft und die auch öffentlich macht“, sagte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag im Hinblick auf die jüngsten Vorwürfe zu einer Sylt-Reise. Zwar gelte für den Bundespräsidenten die Unschuldvermutung. Allerdings könne er sich kaum vorstellen, dass Wulff im Herbst 2007 das Geld für seine Übernachtungskosten beim Auschecken aus dem Hotel tatsächlich dem Filmunternehmer David Groenewold in bar überreicht und die Nebenkosten mit der Kreditkarte bezahlt habe. Diese Darstellung von Wulffs Anwälten sei lebensfremd und „extrem unwahrscheinlich“.

Die Erklärungen von Wulffs Anwalt hätten zu einer „schweren Belastung“ der Glaubwürdigkeit und Wirkungsmöglichkeiten des Staatsoberhaupts geführt, beklagte Kubicki. Der „böse Schein“, der im Fall Wulff entstanden sei, würde bei einem einfachen Ministerialbeamten mindestens zu einem Disziplinarverfahren führen.

Die Staatsanwaltschaft in Hannover prüft die jüngsten Vorwürfe zu Wulffs Hotelaufenthalt auf Sylt. Details daraus könnten Indizwirkung für den Verdacht auf eine Straftat haben, erklärte die Behörde. Wulffs Anwalt Gernot Lehr teilte dagegen mit, der damalige niedersächsische Ministerpräsident habe die Kosten eines gemeinsamen Wochenendes mit dem Filmfinanzier Groenewold auf der Nordseeinsel „in voller Höhe selbst bezahlt“.

  • rtr
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7 Kommentare zu "FDP-Politiker: Kubicki legt Wulff Rücktritt nahe"

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  • 1. Warum haben die Medien eigendlich ein so großes Interesse an Wulff. Viele andere Themen mit wichtigerer Bedeutung sind nur kurz zu sehen, aber dieses Thema hält sich. Meisten ist es doch so wenn ein Polikiter nicht mehr die Marionette spielen will wird er bei den Medien so lange durch den Fleischwolf gedreht bis er geht.

    2. Selbst wenn er geht glaube ich nicht wirklich das dann ein besser kommt, außer wenn die Politiker beschlossen haben endlich mal ehrlich zu der Bevölkerung zu sein *lach*

  • Wie beschämend muss das für einen Richard von Weizäcker sein. Herr von Weizäcker, ich kann mich nur im Namen des Volkes für dieses Arschloch entschuldigen. Leider wählt nicht das Volk seinen Präsidenten, sondern der Politkindergarten der Bundesversammlung.

  • Wulff ist offenkundig ein Mensch der absolzt keine Anstand hat und keinen Charakter.
    Merkt er eigentlich nicht, wie sehr er das Amt bereits beschädigt hat?
    Dieser Mann ist einfach nur noch ekelhaft und man soltle ihn davon jagen

  • Jeder der Christian Wulff schon etwas länger kennt, weiß, dass er schon immer ein raffgieriger, machtversessener Mensch war. Und das wird sich offensichtlich nicht ändern.

    Und wer glaubt, dass er die Unterschrift unter den permanenten EURO-Rettungsschirm verweigern wird, ist vollkommen auf dem falschen Dampfer. jeder andere Bundespräsident eher, als Pattex-Wulff.

    Der Rabatt-Wulff ist einfach nur zum kotz..!

  • Mehr Schein als Sein. Mehrblütler am Machwerk. Kubicki traut sich eigentlich nur halbherzig, so verhalten sich politische Überlebenskünstler, wenn sie auch noch den Eintritt in eine unwahrscheinliche Koalition erreichen wollen. Das Nahziel heißt jedoch überleben. Da kommen nun wirklich Zweifel auf, ob er das schafft.

  • Wer im Glashaus sitzut, sollte nicht mit Steinen werfen!!

  • Hat dieser Mann denn überhaupt einmal etwas selbst bezahlt? Oder war er sein ganzes (Politiker-)Leben ein Schnorrer gewesen? Ich vermute es fast, immer nach dem Motto: Geiz ist geil!

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